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Jetzt wird’s frisch – Fotografieren in der kalten Jahreszeit
MW schreibt in Foto-Know-How am 02.11.2011

Die Tage werden immer kälter und bald wird der erste Schnee fallen. Die Temperaturen sinken nachts rapide ab. Egal ob Schneesturm oder Sonnenschein – Bewegung ist wichtig für Körper und Geist. Nebenbei stärkt die Witterung unser Immunsystem. Außerdem ist die schneebezuckerte oder in Nebel gehüllte Landschaft ein gefundenes Fressen für jeden Fotografen.
Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie und Ihre Kamera dem kalten Wetter trotzen.
1. Kleidung
Wichtig ist vor allem wetterfeste, windundurchlässige und wasserabweisende Kleidung.
Mit zunehmender Windgeschwindigkeit wird an der Hautoberfläche erwärmte Luft weggeblasen – der Körper kühlt schneller ab. Der Organismus muss also mehr „heizen“, die Luft fühlt sich kühler an. Bei Wind ist eine Sturmhaube oder eine Fellkapuze hilfreich.
Handschuhe sind außerdem empfehlenswert. Sie halten die Hände wohlig warm und verhindern das Festfrieren der Finger an Metall. Mit geeigneten, rutschfesten Fingerhandschuhen haben Sie Ihre Kamera voll im Griff.
2. Ausstattung
Akkus können bei zunehmender Kälte schnell den Geist aufgeben, da die chemischen Prozesse in den Stromspeichern dann langsamer ablaufen. Aus diesem Grund ist eine Fototasche sinnvoll, die nah am Körper getragen wird. Durch die Körperwärme kann das Gerät nicht so leicht auskühlen.
Für den Fall der Fälle: Nehmen Sie einen Wechsel Akku mit, den Sie in der Hosentasche tragen.
3. Kondensation
Beim schnellen Wechsel von warm nach kalt, müssen Sie besonders Acht geben. Stellen Sie sich dieses Prinzip wie bei einer Brille vor: Betreten Sie nach einem Spaziergang in der Kälte die Wohnung, kondensiert die Feuchtigkeit am Brillenglas, die Gläser laufen an.
So ist es auch bei Kameraobjektiven: Kondenswasser dringt ins Gehäuse ein und kann dem Gerät Schaden zufügen.
Um Abhilfe zu schaffen, legen Sie Ihre Ausrüstung im kühleren Treppenhaus ab oder geben Sie Ihre Utensilien in eine Kunststofftüte. Es reicht auch ein Gefrierbeutel, hauptsache die Feuchtigkeit wird abgehalten, bis das Gerät an die Zimmertemperatur angepasst ist.
Ist es trotzdem einmal passiert lassen Sie die Kamera im warmen Raum austrocknen.
4. Belichtung
Vielleicht ist es Ihnen auch schon folgendermaßen ergangen: Sie haben eine strahlend weiße Schneelandschaft fotografiert. Beim genauerem Hinsehen haben Sie feststellen müssen, dass der Schnee auf dem Bild grau und schmutzig wirkt.
Hierfür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Das Mess-System der Kamera wird getäuscht. Das Bild wird überbelichtet.
In diesem Fall können Sie ganz einfach korrigieren: Spielen Sie einfach mit der Belichtungskorrektur.
Jetzt aber warm anziehen und raus in die Kälte.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Fotostrecke: Deutschland versinkt im Schnee
MB schreibt in News und Web-Tipps am 21.12.2009
Passend zum Wintereinbruch hat der Spiegel eine tolle Fotostrecke veröffentlicht. Des einen Freud, des anderen Leid, sieht man hier alle Facetten, die der Winter so haben kann.
Räumfahrzeuge versuchen verzweifelt, Landebahnen auf Flughäfen freizubekommen. In Hamburg liegen die Schiffe in der zugefrorenen Alster fest, während in München hunderte von Leuten auf dem zugefrorenen Nymphenburger Schloßkanal sich im Eisstockschießen üben.
Für Tausende von Autofahrern gibt es kein zeitiges Durchkommen, und zwei Mountainbiker trotzen der Kälte und bahnen sich ihren Weg durch den Taunus.
Die komplette Fotostrecke mit 24 stimmungsgeladenen Bildern unter diesem Link
Fotos im Schnee Teil 2
MB schreibt in Foto-Know-How am 26.02.2009
In der Kälte im Wipptal (Siehe voriger Eintrag) hatten wir es wieder: Leere Batterien, beschlagene Linsen. Damit Euch solche Bilder erspart bleiben kommen hier ein paar Kniffe:
Kamera und vor allem Akkus warm halten. Batterien funktionieren bei Kälte nur halb so gut, bei Frost kaum mehr. Solltet Ihr eine Kompaktkamera haben: Soweit wie möglich ran an den Körper. Ideal ist die Innentasche der Jacke. Wenn Ihr mit einer Spiegelreflexkamera im Schnee unterwegs seid, so haltet wenigstens den Akku auf diese Weise in der Jacke warm. So ist zumindest die Batterielaufzeit ein wenig höher, auch wenn die Kamera kalt wird.
Das bringt uns aber auch gleich zum zweiten Problem: Auf der Hütte, wieder im Warmen. Wer kennt das nicht: Die Kamera ausgepackt, schon beschlägt alles, die nächste halbe Stunde gibt es keine Bilder. Was noch viel schlimmer ist: Die Feuchtigkeit kann ins Gehäuse eindringen und dort die Elektronik außer Gefecht setzen. Hier gibt es eine simple wie geniale Möglichkeit: Nehmt einen Gefrierbeutel mit. Bevor Ihr die Hütte betretet – rein mit der Kamera in den Beutel. So kann diese in der Wärme keine Feuchtigkeit „ziehen“.
PosterXXL im Wipptal
MB schreibt in Neuigkeiten bei posterXXL am 26.02.2009
Was macht ein Betrieb, wenn er in direkter Alpennähe ist?
Selbstverständlich ist auch posterXXL fleißig am Ski- und Snowboardfahren. Fast schon traditionell macht das Team im Wipptal in Tirol ein Wochenende lang die Pisten unsicher.
Über die Qualität des Skigebiets kann man natürlich diskutieren. Der Schnee war aber super, und so hat dieses Jahr den einen das Kickerspringen, den anderen das Tiefschneevergnügen “infiziert”.
Bei der nächtlichen Rodelabfahrt gab es zwar einige blaue Flecken, aber sonst keine weiteren personellen Ausfälle. Und das ausgesprochen gute Essen im Hotel machte die abendlichen Strapazen wieder wett!
Fotos im Schnee Teil 1
MB schreibt in Foto-Know-How am 24.02.2009
Atemberaubende Schnee- und Eisformationen, die uns im Winter bei Kälte und Frost häufig begegnen, sind für Fotografen besonders reizvoll.
- Weiße Winterlandschaften und verschneite Felder eignen sich hervorragend für schöne Winterfotos. Aber auch Menschen beim Skifahren oder Rodeln geben beste Motive ab.
- Landschaften besser am Morgen oder am Abend fotografieren. Die seitlich oder tiefer stehende Sonne modelliert Strukturen und Details deutlich besser als mittags. In der Abendsonne ergeben sich zusätzlich sehr schöne Färbungen des Schnees. Kleine Details wie verschneite Zweige oder Eiszapfen verdeutlichen den Winter ebenfalls sehr gut.
- Der extrem helle Schnee bereitet der Belichtungsmessung der Kamera unter Umständen Probleme. Das Bild kann zu dunkel wirken. Wer die nachträgliche Arbeit am PC scheut stellt einfach die Belichtung auf +1,5 – so wird der Schnee weiß und die Farben stimmen wieder!







