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“Drucken mit Photoshop Elements” – ein gratis Artikel aus dem Sonderheft Photoshop Elements 9
MB schreibt in Foto-Know-How am 21.12.2010
Wir haben aus dem Sonderheft “Photoshop Elements 9″ aus dem Sonic Media Verlag exklusiv einen Artikel zum Thema Drucken erhalten und freuen uns sehr, ihn hier veröffentlichen zu dürfen:
Drucken mit Photoshop Elements
Die eigenen Fotos wirken erst richtig gut, wenn man sie in einer gewissen Größe betrachten kann. Früher oder später möchte man daher seine Bilder nicht nur auf dem Bildschirm sehen, sondern vielleicht auch an der Wand aufhängen oder als Abzug verschenken. Was liegt da näher, als das eigene Werk per Tintenstrahldrucker zu Papier zu bringen?
Die Bildgröße auf einen Blick
Beim Drucken stellen sich immer wieder einige Fragen: Wie viele Megapixel brauche ich für welche Bildgröße? Wie groß kann ich meine Fotos drucken, ohne dass sie unscharf wirken? Die Antwort auf solche Fragen liefert der Bildgröße- Dialog von Photoshop Elements. Als Beispiel dient uns hier die Datei Truck3.jpg von der Heft-CD, die aus einer Spiegelreflexkamera mit 12-Megapixel-Sensor stammt. Diese kann auch hier heruntergeladen werden. Wählen im Menü Ansicht > Lineale, um sich einen ersten Eindruck über die Bildmaße zu verschaffen. Hier kann man bereits sehen, dass das Foto rund 34,5 cm breit und etwa 23 cm hoch ist, also groß genug, um papierfüllend gedruckt zu werden.
Genauer werden die Abmessungen unten links am Bildrand angezeigt. Hier können Sie verschiedene Angaben zu Ihrem Foto, etwa den Farbraum, die Dateigröße und auch die Abmessungen in Zentimetern abrufen. Um diese Einstellungen zu ändern, klicken Sie auf das kleine schwarze Dreieck neben dem Eintrag. Über das aufspringende Menü können Sie sich nun beispielsweise mit Dokument- profil den Farbraum des Bildes oder mit Dokumentmaße die Abmessungen des Bildes in Zentimetern und die aktuelle Auflösung anzeigen lassen.
Über einen Klick auf den Eintrag selbst erhalten Sie eine Übersichtstafel mit weiteren Informationen, wie etwa den Pixelmaßen. Hier erfahren Sie, dass das Foto 4024 x 2794 Pixel groß ist und bei 300 dpi Auflösung die Abmessung von 34,07 x 23,66 Zentimeter erreicht.
In diesem Fall ist die Auflösung mit 300 dpi bereits optimal zum Druck. Manche Kameras legen Ihre Dateien allerdings von Hause aus mit 72 Pixeln pro Zoll ab. Würden Sie ein Foto mit dieser Auflö- sung drucken, kämen nur 72 Bildpunkte pro Zoll aufs Papier, umgerechnet also gerade einmal 28,35 Bildpunkte pro Zentimeter. Das ist für ein ordentli- ches Druckergebnis viel zu wenig – 240, besser noch 300 dpi sollten es schon sein.
Das Problem mit der Auflösung lösen Sie, indem Sie auf Bild > Skalieren > Bildgröße klicken. Im Dialogfenster schalten Sie – wie hier bei dem Schnappschuss aus einer alten Digitalkamera – die Vorgabe Bild neu berechnen mit ab. Anstelle der unter Auflösung eingetragenen 72 dpi tippen Sie 300 ein.
Nun ändern sich auch die Werte für die Bild- abmessung. Der Schnappschuss zeigt eine Breite von 5,05 cm und eine Höhe von 3,34 cm anstelle der vorher gezeigten 21,03 x 13,9 cm an, denn die vorhandenen Bildpunkte werden nun viel dichter auf das Papier gebracht.
Wie groß kann ich denn jetzt drucken?
Bei DIN A4 sollte das Bild so groß sein, dass seine Kantenlänge bei 300 dpi das Blatt abdeckt. So wird dafür gesorgt, dass bei einem relativ geringen Be- trachtungsabstand von etwa 30 cm keine einzelnen Pixel mehr ins Auge fallen.
Möchten Sie dagegen auf A3 oder größer drucken, muss das Bild nicht zwangsläufig größer sein, denn hier geht man von einem größeren Betrachtungsabstand aus. Daher kann in der Auflösung die Zahl der Pixel pro Zoll auf etwa 210 dpi gesenkt werden, ohne die Qualität des Bildeindrucks zu verringern.
Tipp: Der richtige Betrachtungsabstand:
Die benötigte Auflösung für ein Foto hängt vom gewünschten Betrachtungsabstand ab.
Hier einige gerundete Beispielwerte:
30 cm = 300 ppi
60 cm = 160 ppi
80 cm = 125 ppi
1 Meter = 100 ppi
Auch ein Digitalfoto mit 4, 6 oder 8 Megapixeln kann durchaus in einer beachtlichen Größe gedruckt werden – wichtig ist nur, dass der Betrachtungsabstand eingehalten wird.
Schärfen muss sein
Vor der Ausgabe des Fotos auf den Drucker muss in jedem Fall die Schärfe angepasst werden. Wie intensiv hier nachgeschärft werden muss, hängt ein wenig vom benutzten Drucker ab. Bei vielen
Tintenstrahldruckern kann es hilfreich sein, vor der Ausgabe noch einmal etwas kräftiger zu schärfen. Das Schärfen sollte als letzter Arbeitsschritt vor dem Druck erfolgen, da die Bildschärfe durch das Anpassen der Bildgröße verändert wird.
In Photoshop Elements können Sie zum Schärfen Überarbeiten > Unscharf maskieren nutzen. Überprü- fen Sie die Wirkung Ihrer Schärfung einmal in der 100%-Ansicht und auch noch einmal bei 50 %, die Ihnen einen ungefähren Eindruck der Wirkung beim Druck gibt.
—> Nun können Sie Ihr Bild z.B. als Poster oder Leinwand bei posterXXL drucken lassen, oder selbst zur Tat schreiten:
Der Druckdialog
Nachdem das Bild mit dem richtigen Auflösungs- wert versehen und geschärft wurde, wird über das Menü Datei der Befehl Drucken aufgerufen.
Der Druckdialog bietet einige grundlegende Einstellungen, um ein gutes Druckergebnis zu erzielen: Wählen Sie zunächst auf der rechten Seite des Druckdialogs Ihren Drucker und das Papierformat aus. Direkt darunter wählen Sie die gewünschte Druckgröße aus – in der Mitte des Dialogfensters sehen Sie in einer Vorschau das Erscheinungsbild Ihres Druckes auf dem Papier. Für die wichtigen Ein- stellungen des Druckdialogs klicken Sie am unteren Rand auf die Schaltfläche Mehr Optionen. Es öffnet sich ein weiteres Dialogfenster mit einer Auswahl- leiste auf der linken Seite.
Um Ihr Bild formatfüllend zu drucken, klicken Sie in der Auswahlleiste auf Benutzerdefiniertes Druckformat und markieren dann das Kontrollkäst- chen Auf Mediengröße skalieren. So wird das Foto passgenau auf die Seitengröße gebracht. Wichtig für einen qualitativ guten Druck ist vor allem der Eintrag Farbmanagement in der Auswahlleiste. Im Druckdialog schalten Sie unter Farbhandhabung zuerst die Option Durch Photoshop Elements ein, damit der Drucker nicht versucht, eigene Farbkorrekturen durchzuführen.
Unter Druckerprofil – in unserem Beispiel wird ein Canon ip6600D angesteuert – wählt man das Profil für das benutzte Papier aus, beispielsweise für das Canon-Papier PR2. Die nächste wichtige Einstellung ist die so genannte Renderpriorität. Dieser kryptische Begriff bezeichnet die Art und Weise, wie mit Farben, die außerhalb des druckbaren Farbraums liegen, umgegangen werden soll. Der sicherste Weg, um das was fotografiert wurde, auch mit derselben Farbe zu Papier zu bringen, ist die Einstellung Relativ farbmetrisch – sie sorgt dafür, dass der Weißpunkt gehalten wird und die nächstmögliche Farbe genutzt wird, die der Drucker darstellen kann.
Zwei konkurrierende Instanzen
Wenn man den Druckdialog durchlaufen hat und auf die Schaltfläche Drucken klickt, geht es mit dem Drucken noch nicht los – es erscheint erst noch der Dialog des Druckertreibers.
Hier muss man sich verdeutlichen, dass in Photoshop Elements dem eigentlich für den Druckvor- gang verantwortlichen Treiber mit dem Druckdialog von Photoshop Elements eine „Kontrollinstanz“ vorgesetzt wurde. Daher muss man auch im Druckertreiber noch einmal einige Einstellungen vornehmen. Um Farb- verfälschungen zu vermeiden, muss man auch dem Druckertreiber mitteilen, dass die Farbkorrektur von Photoshop übernommen wird. Fast alle Druckertreiber bieten eine Schaltfläche an, mit der das Farbma- nagement abgeschaltet werden kann.
Im Druckertreiber muss die Druckauflösung eingestellt werden, die sich gern auch hinter einer Schaltfläche namens Qualität versteckt. Oft gibt es in diesen Menüs Auswahlkriterien wie Hoch, Fein oder Foto. Abgeschaltet lassen sollte man für hochwertige Drucke Optionen wie Schnell. Hier handelt es sich meist um die Möglichkeit, den Drucker bidirek- tional arbeiten zu lassen, was zwar einen echten Geschwindigkeitszuwachs bringt, sich aber auch auf die Druckqualität auswirken kann.
Da es der Druckertreiber gewohnt ist, selbst über die Art des Papiers zu bestimmen, gibt es nahezu immer auch einen Eintrag für die Papiersorte – und sie entspricht vermutlich nicht dem in Photoshop Elements gewählten Papier. Hier wählt man die Einstellung aus, die dem gewünschten Papiertyp am nächsten kommt.
Danach geht es dann auch endlich mit einem Klick auf Drucken im Druckertreiber los.
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Wer noch mehr interessante Tipps und Tricks rund um Photoshop Elements erfahren möchte, kann sich das Sonderheft mit einem Klick auf den folgenden Link sogar noch zum vergünstigten Preis holen: Das große Handbuch Photoshop Elements 9 nur 8,45 € statt 9,95 €
20 professionelle Rahmen als Plugin für Photoshop – Kostenlos
MB schreibt in News und Web-Tipps am 22.03.2010
PhotoFrame ist eine Software, die es ermöglicht, in Photoshop einfach Rahmen anzulegen. Während die Vollversion ganze 170.- Euro kostet gibt es nun eine kostenlose Version. Diese beinhaltet zwar nur 20 Rahmen, ist aber definitiv einen Blick wert. Interessant vor allem, da für den Rahmen eine eigene Ebene erzeugt wird, die Ausgangsmaterial für weitere Bildbearbeitungen sein kann!
PhotoFrame 4.5 Free ist ein Plugin, das mit Photoshop CS2, CS3, CS4, Photoshop Elements 6, 7 und 8 funktioniert. Es gibt sowohl eine Windows- als auch eine Mac OSX-Variante.
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Das Plugin kann auf folgender Seite heruntergeladen werden:
http://www.ononesoftware.com/free/ Dort ein wenig herunterscrollen zu “PhotoFrame 4.5 Free”. Nach erfolgreicher Registrierung bekommt man eine mail, in der der Downloadlink versteckt ist. Nachdem das Plugin installiert ist findet man es in Photoshop unter “Datei -> Automatisieren -> PhotoFrame 4.5 Free” |
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Zuerst wird man von einer kleinen Einführung begrüßt, die einem das Produkt kurz erklärt.
Im darauffolgenden Fenster kann man sich den gewünschten Rahmeneffekt sowie diverse Optionen dazu auswählen. Wir verwenden hier den Filter “instant film 55″, der einen Filmstreifen simuliert. |
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Äußerst praktisch: Der Effekt wird nicht einfach ins Bild eingebaut sondern liegt als eigene Ebene über dem eigentlichen Bild. Hiermit kann man in Ruhe weiterarbeiten, spielen, oder sonstige Effekte Hinzufügen.
Perfekt um vor dem Poster- oder Leinwanddruck noch einen eindrucksvollen Rahmen hinzuzufügen, der dann mitgedruckt wird! |
Das fertige Ergebnis sieht zum Beispiel so aus:
Photoshop Evolution 1988 – 2010
MB schreibt in News und Web-Tipps am 09.01.2010
Adobe Photoshop hat sich in den Jahren 1988-2010 wirklich gewandelt.
Wie sehr, kann man bei dieser Sammlung sehen.
Während sich das Programmicon im Wesentlichen erst ab Creative Suite 1 verändert hat, ist der Splashscreen (Bild, das beim Start gezeigt wird) einer ständigen Wandelung unterworfen gewesen.
Interessant ist auch, dass die Arbeitsfläche aufgrund der Werkzeuge zunächst immer kleiner wurde. Seit CS3 wird aber wieder versucht so viel Platz wie möglich freizuhalten.
Die komplette Sammlung, die wirklich einen Blick wert ist gibt es unter diesem Link!
Die Magie der Symmetrie: Gespiegelte Gesichter
FS schreibt in Foto-Know-How am 07.12.2009

Symmetrische Gesichter werden im Allgemeinen als besonders attraktiv und energiereich empfunden. Doch kein menschliches Gesicht ist wirklich perfekt symmetrisch. Dank Photoshop lässt sich an dieser Stelle jedoch leicht nachhelfen.
Für diesen kleinen Trick braucht man nur ein möglichst exakt frontal aufgenommenes Portrait. In Photoshop (oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm) wählt man dann die Hälfte des Gesichtes aus, kopiert und spiegelt sie, und flickt die Nahtstellen mit den bewährten Hilfsmitteln.
Am kniffligsten wird die Montage bei den Haaren. Ein richtig positionierter Mittelscheitel kann viel Arbeit ersparen. Unsymmetrische Frisuren sind schwieriger zu bearbeiten, machen den Effekt aber auch weniger auffällig.
Man kann auch versuchen in einem letzten Arbeitsschritt wieder feine Unsymmetrien in eine Gesichtshälfte einzuarbeiten. Beispielsweise ein Piercing, oder etwas angepasste Schminke. Dann wirkt die Spiegelung glaubhafter und weniger künstlich.
Hier nochmal das obige Beispiel mit dem zugehörigen Original im Vergleich:

Photoshop auch fürs iPhone und iPod Touch!
TR schreibt in News und Web-Tipps am 12.10.2009
Adobe bietet nun eine Version seiner Web-Anwendung Photoshop-Express für Apple’s iPhone und iPod Touch an.
Die App beinhaltet nur sehr grundlegende Funktionen wie das Beschneiden von Bildern, Anpassen von Sättigung und Farbton, sowie Belichtung. Auch die Erstellung einer kleinen Pop-Art Collage, sowie die Anwendung einiger vorgefertigter Effekte ist möglich.

Alle Features sind in gewohntem iPhone-Standard über Gesten auf einfachste Weise bedienbar. Als kleines Extra lassen sich bearbeitete Bilder in den eigenen Photoshop.com Account laden. Dort stellt Adobe seinen Nutzern 2 GB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung.
Leider ist diese App bisher nur im iTunes-Store in den USA und Kanada erreichbar. iPhone-Besitzer müssen sich also noch ein wenig gedulden – oder einen Account für Nordamerika erstellen. Allerdings ist eine normale Anmeldung aufgrund des meist fehlenden nordamerikanischen Zahlungsmittels nicht erlaubt.

Mit dem Erwerb eines iTunes-Wertgutscheins (iTunes Gift Card) z.B. über eBay.com, ist eine Anmeldung jedoch ohne Angabe dieser Informationen möglich und die Photoshop-App darf unter http://mobile.photoshop.com/iphone/ kostenlos heruntergeladen werden.











