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Architekturfotos mal anders – neue Ideen, geniale Umsetzungen!

architekturfotosJeder hat bestimmt schon einmal berühmte Bauten fotografiert. Sei es der Eiffelturm in Paris, der schiefe Turm von Pisa, das Colosseum in Rom oder die Golden Gate Bridge in San Francisco.

Doch leider ist es nicht sonderlich reizvoll die selben Bilder zu machen wie zigtausend andere Leute zuvor. Der gleiche Blickwinkel von der Aussichtsplattform, den man sowieso schon x-mal gesehen hat ist nicht wirklich spannend.
Wie gelingen also beeindruckende Fotos von architektonischen Meisterwerken richtig?

Die folgende Bildersammlung zeigt verschiedenste Ansätze, wie man aus einem ausgelutschten Motiv doch noch etwas rausholen kann. Und vielleicht erinnert man sich an die eine oder andere Bildkomposition und läßt sich davon inspirieren, um selbst bessere Bilder zu machen:

http://creativefan.com/30-striking-architectural-photographs/

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Die 12 besten Fototipps für das Silvester-Feuerwerk

Feuerwerk

In 2 Tagen wird der Himmel wieder durch ein Meer an Raketen, Feuerfontänen und anderen pyrotechnischen Effekten erhellt. Was für das menschliche Auge ein bezauberndes Spektakel ist, stellt für Kameras eine nennenswerte Herausforderung dar.
Hier die 12 besten Tipps, um Silvester auch gebührend im Bild festzuhalten:

1. Solides Stativ: Das Licht von Feuerwerken ist zwar heller, als man zunächst meinen könnte, aber für Schnappschüsse aus der Hand reicht es dennoch nicht. Belichtungszeiten von mehreren Sekunden sind die Regel und ohne Stativ kommt man nicht sehr weit.
Billigst-Stative sollte man meiden, denn bei typischen 14,99-Sonderangeboten verbringt man schnell mehr Zeit damit, die Kamera auspendeln zu lassen, als wirklich zu fotografieren.

2. Fernauslöser: Je weniger man die Kamera auf dem Stativ berühren muss, desto schärfer werden die Fotos. Selbst das Betätigen des Auslösers verursacht leichte Schwingungen. Fernauslöser vermeiden dies und man kann sich besser auf den richtigen Augenblick konzentrieren, als darauf, möglichst ruhig auszulösen.

3. Taschenlampe: Meist steht man an Silvester in ziemlicher Dunkelheit. Die wenigsten Kameras verfügen über eine Beleuchtung für alle Bedienelemente und nicht jeder beherrscht seine Kamera wirklich blind. Eine kleine Taschenlampe kann wertvolle Zeit sparen.

4. Hintergrund nicht vergessen: Ein herausragendes Feuerwerksbild besteht nicht nur aus dem Feuerwerk selbst. Die Umgebung spielt eine entscheidende Rolle. Es lohnt sich, schon vor dem Silvesterabend die Umgebung zu erkunden um einen möglichst guten Standort zu finden. Beispielsweise kann man schöne Architektur in das Bild einbinden. Auch Seen und Flüsse, in denen sich die Explosionen spiegeln, machen sich meist gut. Technisch schwieriger, aber dennoch reizvoll sind Menschen oder Menschenmassen, die das Feuerwerk beobachten.

5. Vorsicht vor Lichtquellen: Bei der Wahl des Standortes sollten weitere Lichtquellen vermieden werden. Was erst wie eine mäßig helle Straßenlaterne erscheint kann durch die lange Belichtungszeit schnell zu einem grell strahlenden Störfaktor werden. Insbesondere bei preisgünstigen Optiken reflektieren solche Lichtquellen dann auch schnell quer durch das ganze Bild.

6. Blitz abschalten: Der eingebaute Kamerablitz ist eigentlich so gut wie in jeder Situation unbrauchbar. Bei Feuerwerken ist er besonders kontraproduktiv, da er die Kamera in den Glauben versetzt, eine kürzere Belichtungszeit würde ausreichen. Da man Lichteffekte jedoch prinzipbedingt nicht mit einem Blitz aufhellen kann, führt das lediglich zu einem unterbelichteten Bild.

7. Manuelle Fokussierung: Der Autofokus funktioniert nur mit reichlich Licht und etwas Zeit vernünftig. Beides ist bei Feuerwerken Mangelware, daher versagt der Autofokus in diesem Fall kläglich. Zum Fokussieren kann man entweder im Vornhinein abschätzen, in welcher Tiefe sich das Feuerwerk abspielen wird und den Fokus darauf fixieren, oder man fokussiert gleich auf Unendlich, was bei den meisten Silvester-Motiven eine sinnvolle Einstellung ist.

8. Manuelle Belichtung: Auch die Belichtungsautomatik kann mit den Extrembedingungen an Silvester kaum bis garnicht mithalten, weshalb man die Belichtung besser selbst einstellt.
Für die ideale Belichtungszeit gibt es keine feste Empfehlung, da sie zu sehr von Entfernung und Intensität des Feuerwerks abhängt, sowie von der Umgebung. Hier hilft nur experimentieren und ein gutes Bauchgefühl. Meist findet sich die optimale Belichtung irgendwo zwischen einer und zehn Sekunden.
Eine gute Strategie ist es, vor dem Feuerwerk die Belichtung auf den Hintergrund einzustellen und dann ein wenig unterzubelichten um für das zusätzliche Licht durch die Raketen zu kompensieren.
Einige Fotografen nutzen auch den „Bulb“-Modus der Kameras. Hierbei wird so lange belichtet, wie man den Auslöser gedrückt hält. Wenn man das Objektiv mit etwas Dunklem, z.B. einem schwarzen Hut, abdeckt, kann man die Kamera auslösen und dann die Abdeckung entfernen, sobald sich eine interessante Konstellation am Himmel ergibt. Mit dieser Technik auch den Hintergrund korrekt zu belichten ist jedoch äußerst schwer.

9. Niedrige ISO-Einstellung: Auch wenn man in Versuchung ist, hohe ISO-Werte zu wählen, weil das Motiv so dunkel ist, sollte man das möglichst vermeiden. Digitalkameras entwickeln bei längeren Belichtungszeiten besonders leicht Bildrauschen, was bei höheren ISO-Werten dann nochmals entsprechend intensiver ausfällt. Dank Stativ ist man nicht auf besonders kurze Belichtungszeiten angewiesen und kann daher auch niedrige ISO-Einstellungen verwenden. Zudem geben Feuerwerke häufig deutlich mehr Licht ab, als man zunächst denken würde.

10. Blende leicht schließen: Falls in der Belichtung noch genug Spielraum ist, hilft es die Blende ein wenig zu schließen. Bei Blende 1,4 ist – je nach Entfernung – der Schärfebereich schon klein genug, dass die Raketen ihn häufig verfehlen. Bei Blende 7 hingegen dürften sich die meisten Feuerwerke im unendlichen Schärfebereich abspielen und daher leichter scharf abzubilden sein.
Hierbei muss man jedoch stets abwägen, ob die aus der geschlossenen Blende resultierenden längeren Belichtungszeiten die Erleichterung wert sind. Es ist nicht wirklich sinnvoll sich einen größeren Schärfespielraum durch 30-sekündige Belichtungszeiten zu erkaufen.

11. RAW: Dank gestiegener Rechenleistung und Festplattenkapazitäten lohnt es sich eigentlich fast immer, in RAW zu fotografieren. Besonders aber bei Feuerwerken. Im RAW-Format hat man in der Nachbearbeitung deutlich mehr Spielraum für Korrekturen. So kann man später auch nicht perfekt belichtete Bilder häufig noch ins Brauchbare retten.

12. Wind im Rücken: Feuerwerke produzieren nicht nur viel schönes Licht, sondern auch viel Rauch. Fotografiert man gegen den Wind, zieht dieser Rauch nach einiger Zeit vor die Explosionen und verschleiert diese im Bild. Manchmal kann das reizvoll aussehen, meistens stört es jedoch. Hat man den Wind im Rücken, zieht der Rauch vom Feuerwerk weg und behindert nicht die Sicht.

Mit diesen Tipps sollte man für den Silvesterabend gut gerüstet sein und alles was noch fehlt, ist die nötige Portion Glück für das perfekte Bild. Denn auch mit perfekter Vorbereitung und Erfahrung hängt das perfekte Foto von zu vielen Faktoren außerhalb der eigenen Kontrolle ab. Ein Fotograf erzählte mir einmal, wie er regelmäßig zu Sylvester den gleichen Standort aufsuchte, um zwei schöne Explosionen zwischen den Türmen des Freiburger Münster zu fotografieren. Er brauchte viele Jahre, bis alle Bedingungen zusammenpassten und er sein Traumfoto schießen konnte. Bei allem Respekt für diesen ausdauernden Einsatz muss man natürlich nicht ganz so besessen zu Werke gehen. Ein wenig Glück ist aber dennoch unerlässlich.

In diesem Sinne: Viel Glück, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vergesst nicht, zwischen dem Fotografieren auch ein wenig das Feuerwerk zu genießen!

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Feuer in der Nacht fotografieren

Sonnenwendfeuer digital fotografieren

Nur noch ein paar Tage, dann leuchten sie wieder: Die Sonnwend- oder Johannifeuer. Bei diesem alten Brauch werden riesige Holzhaufen errichtet und in der Nacht der Sommersonnenwende entzündet.

Dieser alte Brauch ist vor allem in Bayern beheimatet. Einen sehr schönen Eindruck bekommt man mit dem Panoramabild, das Erik Krause ins Netz gestellt hat: http://pano.erik-krause.de/sonnwend/sonnwend.htm

Doch nicht nur bei der Sonnenwendfeier ist das brennende Feuer in der Nacht eine fotografische Herausforderung. Hier ein paar Tipps, wie solch ein Foto gelingt:

Eine manuelle oder zumindest halbautomatische Blendeneinstellung ist Voraussetzung für die optimale Belichtung. Belichtungszeiten zwischen 1/6 sek. Und 1/1000 sek. bringen gute Ergebnisse. Eine längere Belichtungszeit macht die Flammen eher unscharf, eine kurze Belichtungszeit friert das Feuer ein.

Möglicherweise ist die Belichtungssteuerung mit der Situation überfordert, so sollte man die Belichtung nach unten korrigieren. Fotografiert man im RAW-Format, so kann man später noch umfangreich bearbeiten.

Der ISO-Wert sollte relativ hoch gewählt werden, um genügend Lichtinformationen auf dem Sensor zu bekommen. Jede Digitalkamera hat einen bestimmten Wert, z.B. ISO 400 ab dem ein Bildrauschen deutlich sichtbar ist. Aktuelle Kameras schaffen teilweise ISO 1200 ohne störendes Rauschen. Idealerweise testet man das vorher, um zu wissen wie weit man die ISO-Zahl einstellen kann.

Man sollte sich nicht vom Kamera-Display täuschen lassen. Dieses stellt nämlich gerne in der Nacht die Schatten heller dar als sie in Wirklichkeit abgebildet werden. Hier hilft es manchmal, die Display-Helligkeit etwas herunter zu regeln.

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