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Der Herbst – eine kleine Reise durch die Welt der Farbe
MW schreibt in Foto-Know-How am 09.10.2011

Wenn Sie heute Nachmittag durch die Straßen gehen, wird es Ihnen sicherlich auffallen: Der Herbst ist da!
Farbenfrohe Blätter wehen über den Gehsteig, die letzten warmen Sonnenstrahlen leuchten durch die langsam kahl werdenden Bäume und tauchen alles in orange-goldenes Licht.
Natürlich können Sie zu jeder Jahreszeit tolle Schnappschüsse machen, aber der Herbst eignet sich wohl am besten dazu.
Hier finden Sie einige Kniffe mit denen es Ihnen ganz leicht gelingen wird wirkungsvolle und frische Herbstfotos zu knipsen.
1. Die besten Tageszeiten für Herbstbilder
In der frühen Kindheit haben Sie dieses Sprichwort sicherlich öfter gehört: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“
Sowohl der Sonnenaufgang als auch der Sonnenuntergang tauchen die Herbstlandschaft in tolles Licht und ergeben großartige Fotos. Am späten Nachmittag werden die Schatten länger und das Licht, das durch die Wolken bricht, lässt die Konturen weicher erscheinen.
2. Technische Tipps

Bei Aufnahmen in der Dämmerung verwenden Sie am besten ein Stativ.
Sie besitzen kein Stativ? Dann verwenden Sie doch einfach eine Wasserflasche oder besorgen sich ein Klemmstativ und hängen Sie es an einen Ast.
Schalten Sie den Blitz ein, stellen Sie ISO 100 ein, um das Rauschen zu minimieren und drücken Sie den Auslöser. Das ergibt eine höhere Detailschärfe.
Experimentieren Sie mit der Belichtungszeit, denn eine längere Belichtungszeit kann Wunder tun: Blattwerk und Farben wirken ruhig, während der Rest der Welt im Dunst verschwindet.
Den Kontrast und die Farbkraft Ihrer Fotografien können Sie mit Hilfe eines Polarisierungsfilters steigern. Wenn Sie keinen Polarisierungsfilter besitzen – kein Problem: Um die Sättigung zu vertiefen stellen Sie einfach eine geringere Belichtungszeit ein und verwenden Sie anschließend eine Foto-Software. Spielen Sie im Anschluss am Computer mit Kontrast-, und Sättigungsreglern, um farbgesättigte und kontrastreiche Bilder zu erhalten.
Seien Sie kreativ und haben Sie keine Angst den Auto-Modus Ihrer Kamera auszustellen. Erhöhen Sie den Weißabgleich manuell in kleinen Schritten.
Für wirklich geniale Schnappschüsse ist der Makro-Modus oder ein Makro-Objektiv unverzichtbar. Mit Hilfe eines Stativs wird es Ihnen so gelingen einzelne Details, beispielsweise Blätter, zu schärfen.
3. Motivfindung
Im Rest des Jahres bestehen nur wenige Möglichkeiten, um Außenaufnahmen detailiert in Szene zu setzen. Der Herbst bietet beste Chancen farbenfrohe Landschaften und maximale Leuchtkraft einzufangen. Das einzige, was sie tun müssen ist sich umzusehen. Sie werden schnell ein fesselndes Motiv entdecken.
Besonders geeignet ist hier der Einsatz eines Kameraschwenks: Stellen Sie die Verschlusszeit auf die 1/8 Marke, zoomen Sie in die Baumkrone und versuchen Sie dabei etwas vom Blau des Himmels einzufangen. Dann schwenken Sie Ihre Kamera nach rechts oder links, nach oben oder unten.
Voila: Sie erhalten eine tolle Bewegungsunschärfe, als würden sich die Blätter im Wind bewegen.
4. Weitere kreative Ideen
Nutzen Sie das herumschwirrende Laub! Während Sie das Blattwerk zusammenrechen, bietet sich Ihnen die Möglichkeit dynamische Augenblicke einzufangen: Den Kampf mit den losen, farbigen Blättern, das Spiel des Windes oder die gezähmten Laubhaufen.
Halten Sie den Moment fest! Fotografieren Sie das Spiel der Jahreszeiten und knipsen Sie täglich um die gleiche Uhrzeit eine Aufnahme des gleichen Baumes, einen ganzen Monat lang – Sie werden sehen, wie sich der Baum langsam das Winterkleid anzieht.
Schlendern Sie über den Viktualienmarkt oder einen nahegelegenen Bauernmarkt und fotografieren Sie die farbigen, reifen Früchte des vergangen Sommers.
Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Schnappen Sie sich Ihre Kamera, schlüpfen Sie in Ihre Jacke und los geht’s!
Fotografie Grundkurs (9/11): Filter
ES schreibt in Foto-Know-How am 09.01.2011
Filter sind optische Elemente, welche bei der Fotografie in der Regel vorne an ein Objektiv geschraubt werden. Das Bild wird also vor der Aufnahme mit dem Sensor der Kamera verändert. Auch wenn heute ein Bild in der digitalen Nachbearbeitung, beispielsweise mit Adobe Photoshop, in vielerlei Hinsicht sehr gut manipulierbar ist, so bieten einige optische Filter dennoch Möglichkeiten, welche später gar nicht oder nur noch schwer erreichbar sind. Dazu gehören UV-, ND- und Polfilter, welche im Folgenden beschrieben werden.
Durchmesser
Objektive haben Filtergewinde mit unterschiedlichen Größen, dementsprechend müssen die Filter auch in dieser Größe vorliegen. Leider bedeutet dies für einen Fotografen mit mehren Objektiven auch oft die Anschaffung mehrerer Filter in unterschiedlichen Größen. Filter sind außerdem in der Regel kombinierbar, da die meisten auf beiden Seiten ein Gewinde vorweisen.
Qualität
Es gibt Glas- und Kunststofffilter. Glasfilter werden mit unterschiedlichen Qualitätsstufen in der Vergütung angeboten. Die Vergütung verhindert das Auftreten von Streulicht und Blendflecken. Insbesondere bei der Nutzung von Filtern mit guten Objektiven sollte man beim Kauf nicht sparen, denn ein schlechter Filter verringert die Qualität des Fotos, wodurch das teure Objektiv seinen Sinn verliert.
UV-Filter

B+W Schutzfilter UV 010
Einige Fotografen verwenden UV-Filter lediglich als Schutz vor dem Objektiv. Ein UV-Filter ist einer der preiswertesten Filter und ein Kratzer darauf ist deshalb weniger schlimm als auf einem Objektiv. So zumindest die Theorie, denn dies ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn man ein Objektiv mit einem Filter schützen will, so verschlechtert man mit jedem optischen Bauteil, hier mit dem Filter, auch die Qualität. Gerade wenn man ein qualitativ gutes und damit teures Objektiv schützen will führt man das Prinzip ad absurdum, indem man dessen Leistung durch einen Filter verschlechtert. Ein Mittelweg wäre es das Objektiv nur in bestimmten Fällen mit einem UV-Filter zu schützen, zum Beispiel in der Nähe von Salzwasser, welches die Beschichtung von Linsen angreift.
Skylightfilter
Diese Filter sind ebenfalls preiswerte Filter welche UV-Licht blockieren und werden deshalb ebenfalls als Schutz verwendet. Ihre ursprüngliche Funktion ist die Konvertierung des Lichtes für eine sehr leicht wärmere/rötlichere Farbwiedergabe. Diese ist seit der Digitalfotografie jedoch vernachlässigbar.
Polarisationsfilter

B+W Polfilter
Es wird unterschieden zwischen linearen und zirkularen Polarisationsfiltern. Für die Nutzung mit Spiegelreflexkameras ist es wichtig zirkulare Polarisationsfilter zu verwenden, da ansonsten die Belichtungsmessung beeinträchtigt wird.
ND-Filter
ND-Filter, auch oft als Graufilter bezeichnet, lassen nur einen Teil des Lichtes hindurch und sind dabei farbneutral. Sprich, sie machen das Bild dunkler. Dies kann von Vorteil sein, wenn man die Menge des Lichtes kontrollieren will ohne bei Belichtungszeit und Blende von den gewünschten Werten abzuweichen.
Ein Beispiel: Ein Wasserfall soll mit langer Belichtungszeit und offener Blende fotografiert werden. Nachdem die Empfindlichkeit schon auf dem kleinsten Wert eingestellt ist kann es sein, dass trotzdem eine Überbelichtung vorhanden ist. Diese kann durch den Einsatz von ND-Filtern verhindert werden.
Für einen Überblick über diese Zusammenhänge ist ein Blick auf den ersten Teil des Grundkurses lohnenswert.
Nahlinsen, Farbfilter und Verlaufsfilter
Nahlinsen werden oft unter der Kategorie Filter erwähnt, obwohl es sich wie die Bezeichnung schon verrät um Linsen handelt. Mit ihnen ist es möglich die Naheinstellgrenze zu verkleinern. Folge ist, dass man näher an das zu fotografierende Objekt gehen kann und es dadurch größer wird.
Farbfilter wurden und werden vor allem in der Schwarzweißfotografie verwendet. Beispielsweise ist es möglich mit einem Rot-Filter einen blauen Himmel stark abzudunkeln.
Verlaufsfilter gibt es für verschiedene Arten von Filtern. So gibt es Graufverlaufsfilter, mit denen man nur eine Seite des Motives abdunkeln kann. Dies ist vor allem nützlich um die Überbelichtung des Himmels zu vermeiden. Verlaufsfilter gibt es außerdem für Farbfilter, welche aber eine Seltenheit darstellen.
Rock’n'Roll in der Fotografie – Annie Leibovitz sei Dank
SP schreibt in News und Web-Tipps am 29.12.2010
Annie Leibovitz fotografiert Stars und ist dabei selbst einer. Die Person Leibovitz ist dazu noch genau so vielschichtig, abwechslungsreich und interessant wie ihre Fotografien.
![]() Annie Leibovitz, 2009 |
Geboren wurde Anna-Lou Leibovitz 1949 in Waterbury, Connecticut. Da Ihr Vater Offizier der US-Air Force war und oft versetzt wurde, zogen er, Annie, ihre Mutter und die fünf Geschwister zahlreich um. 1967 begann die kreative Leibovitz in San Francisco Malerei und Fotografie zu studieren . 1972 wurde sie, auf Grund ihres Talents, Chef-Fotografin des berühmten Rolling Stone Magazins. Die junge Fotografin begleitete 1975 die Rolling Stones auf Tournee und kostete das Rock’n'Roll-Leben unglücklicherweise zu extrem aus. Sie wurde Drogensüchtig. Obwohl einer der Spitzenverdiener Ihrer Zunft, war die berühmte Fotografin 2009 hoch verschuldet. |
![]() Keith Richards for Louis Vuitton, by Annie Leibovitz |
Annie Leibovitz als Künstlerin und Fotografin ist ebenso spannend wie Ihr Leben. Sie zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Fotografen der Welt.
Die Amerikanerin lichtet nahezu alle bekannten Menschen der Politik, der Wirtschaft und der (Pop-)Kultur ab. Michelle Obama, Penelope Cruz und Woody Allen, George Bush, Keira Knightley, Kate Winslet, Mick Jagger und Queen Elisabeth II sind nur Namen einer sehr kurzen Liste Ihrer zahlreichen Modelle. |
![]() Johnny Depp for Vanity Fair, by Annie Leibovitz |
In Ihrer Fotografie dominieren extreme Farben mir deren Hilfe sie immer wieder die Stimmung hervorhebt. Oft ist die Inszenierung, ob als Farb- oder Schwarz-Weiß-Fotografie, dramatisch, äußerst aufwändig. Die gesamte Szenerie ist bis ins kleinste Detail durchgeplant. Eine Entourage von 50 Assistenten ist bei Leibovitz-Fotoshootings nicht ungewöhnlich.
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![]() Genderstudies by Annie Leibovitz |
Die Künstlerin versteht es die Fotografierten so unterschiedlich in den Fokus zu Rücken wie nur möglich. Ob es nun subtiler Humor ist, das Model pompös, pur oder natürlich darstellt, immer trifft Annie Leibovitz den richtigen Ton. Sie versteht es mit dem Image der jeweiligen Berühmtheit zu spielen, es zu unterstreichen oder es sogar neu zu erfinden. Die Künstlerin scheint immer im richtigen Moment des Auslöser zu drücken. |
![]() John Lennon and Yoko Ono for Rolling Stone Magazine, by Annie Leibovitz |
Annie Leibovitz schuf weltbekannte, spektakuläre Bilder, die heute Ikonen der Fotografie sind. Die Abbildung von John Lennon, der in Embryo-Position eng um Yoko Ono geschlungen ist, ist nur eines davon. Auch das Foto der Hochschwangeren Demi Moore, als Cover der Fanity Fair oder eine in Milch badende Woopie Goldberg sind nur zwei weitere ihrer zahlreichen bekannten |
![]() Dove-Kampagne by Annie Leibovitz |
Auch mit kommerziellen Kampagnen für Louis Vuitton oder Dove, Kalender für Pirelli und Lavazza mit einer Walt Disney Fotostrecke machte die Leibovitz auf sich aufmerksam.
Wie man sieht sind Annie Leibovitz Arbeiten stark in unserer Medienwelt präsent, jedoch sieht man sich nicht zu schnell satt – dafür sind sie zu unterschiedlich.
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Monsieur Niépce, das erste Foto und eine kleine Geschichte zur Fotografie
SP schreibt in News und Web-Tipps am 03.12.2010
Ein Foto zu schießen ist für uns heute eine alltägliche Situation. Wir machen nahezu beiläufig Fotos wenn wir etwas Nettes sehen oder einen schönen Moment festhalten wollen. Wenn uns ein Bild nicht gefällt löschen wir es.
Jedoch mussten davor kluge Köpfe Ideen haben, experimentieren und forschen, damit es überhaupt möglich wurde Dinge dauerhaft auf einem Medium festzuhalten.
Beginnen wir doch von Anfang an.
Zunächst mit dem Begriff Fotografie. Er setzt sich aus den altgriechischen Wörtern photos (”Licht”) und graphein (”zeichnen”, “malen”, “ritzen”) zusammen.
![]() Funtionsweise der Camera obscura |
Schon 400 v. Chr. war ein fotografieähnliches Verfahren bekannt – die Camera obscura (lat.: Dunkle Kammer). Es handelte sich um einen abgedunkelten Raum mit einem Loch in der Wand. Das einfallende Licht konnte so auf die gegenüberliegende Wand ein auf dem Kopf stehendes Abbild der Außenwelt projizieren. Später verfeinerte man die Technik soweit, dass aus dem abgedunkelten Raum ein Kästchen wurde. |
![]() Ältestes erhaltenes Foto der Welt von Joseph Nicéphore Niépce, 1826 |
Joseph Nicéphore Niépce (1765-1833) entwickelte ein Verfahren namens Heliografie. Die Fotos entstanden indem man versilberte Zinn- oder Kupferplatten mit Asphalt bestrich. Der Asphalt trocknete an den belichteten Stellen. Nach einer Fixierung mit Lavendelöl blieben diese Stellen auf der Platte erhalten und die weniger belichteten Stellen lösten sich. Auf diese Weise entstand 1826 das älteste und wahrscheinlich erste Bild der Welt. Jedoch waren Heliografien und die ersten Fotografien ausschließlich Unikate und benötigten mehrstündige Belichtungszeiten. Als langwierige Prozedur erwiesen sie sich als ungeeignet um lebende Objekte abzulichten. |
| William Henry Fox Talbot (1800-1877) versuchte sich mit lichtempfindlichem Papier. 1840 entwickelte er schließlich das Negativ-Verfahren. Jetzt konnte man das Papiernegativ beliebig oft reproduzieren.Von da an veränderte sich das Genre der Fotografie rasend schnell.
Die Belichtungszeiten verkürzten sich auf Sekunden und ermöglichten so auch das Abbilden von lebenden Objekten. Linsen wurden verbessert um die Schärfe der Objekte zu verbessern. |
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![]() Übergroße historische Kamera |
Doch gab es bis dato jede Menge Defizite, die nach und nach gelöst wurden: Wegen der Lichtempfindlichkeit der Platten musste immer ein Dunkelkammerzelt mitgeführt werden. Die Platten, auf die das Bild projiziert wurde mussten, sofort entwickelt werden. Ein weiteres Hindernis der Fotografie in Kindertagen war, die Tatsache dass die Aufnahmegröße der Größe des fertigen Fotos entsprach und somit große und unhandliche Kameras benutzt werden mussten. |
![]() Rollfilme eines analogen Fotoapparats |
Heute hat man sich von der der Methode ein Bild auf ein lichtempfindliches Medium zu projizieren (=analoges Verfahren), weitgehend abgewandt. Die Digitalkameras revolutionierten unsere Fotografie-Gewohnheiten in den letzten Jahren am meisten. Sie lief den Kameras mit Film weitgehend den Rang ab und eröffnete uns die Möglichkeit unter anderem das geschossene Bild unverzüglich nach dem schießen betrachten zu können. Die Fotografie ist in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sie ist eine eigenständige Kunstform geworden, dient als Zeitzeuge der Geschichte, als Dokumentationsmittel für die Wissenschaft und als eine schöne Erinnerung für uns. |
Die photokina 2010 im Rückblick – posterXXL und der Star von Köln
SP schreibt in Neuigkeiten bei posterXXL am 14.10.2010
Am 18. September 2010 öffnete die photokina in Köln wieder einmal ihre Pforten. Eine ideale Möglichkeit für uns, posterXXL Produkte und Sortiment live und in Farbe vorstellen zu können.
Vorab ein paar Fakten zur Messe:
Die erste photokina wurde 1950 ausgerichtet. Sie gilt heute als global wichtigste Messe in Bereich Fotografie. Ca. 1.600 Aussteller aus über 50 Ländern nutzen alle zwei Jahre die photokina, um ihre Innovationen, Produkte und kommende Trends auf 200.000 qm² vorzustellen.
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posterXXL präsentierte sich 2010 als Vollsortimenter auf der photokina. Neben den Großformatdrucken runden Fotobücher, Postkarten, Foto-Geschenke und Kalender das Angebot ab. Die Produkte wurden unterschiedlichst präsentiert: gerahmt, an Wände angebracht, aufgehängt oder auf passende Möbel aufgestellt. |
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An einer eigens dafür errichteten Säule konnten die Besucher unsere Fotokalender in den verschiedenen Formaten ansehen, sie anfassen und durchblättern. Besonders ins Auge fielen die XXL-Kalender, das “mittelgroße” Exemplar mit 150cm Länge wurde diverse Male bestaunt. |
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Auch das Thema Rahmen und Aufhängesysteme bekam einen eigenen Bereich, an dem die Vorteile der verschiedenen Möglichkeiten anschaulich erklärt wurden. Besonders oft wurden die bewährten Abstandhalter angefragt, die günstigste und schnellste Möglichkeit, Plattenprodukte an der Wand anzubringen. |
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Der heimliche “Star der photokina” war das brandneue Filzcover Fotobuch. Ein Fotobuch, mit Filz bezogen und farbig bestickt – das gabs sonst nirgendwo auf der Messe. Während in Köln die ersten Exemplare auf der Messe bestaunt wurden, liefen in der Produktion in München noch die letzten Optimierungen, bevor das Fotobuch bestellt werden konnte. |
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Aus posterXXL-Sicht war die photokina ein voller Erfolg. Der Messestand war immer gut besucht, wodurch sich auch viele interessante Gespräche ergaben.
An sechs Terminals konnten sowohl der einzigartige Fotobuch-Designer als auch die Neuheiten zur photokina erlebt werden. Und auch die eine oder andere Bestellung wurde direkt am posterXXL-Stand getätigt. |
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Doch auch die anderen Aussteller waren einfallsreich: Am Lomo-Stand zwischen den Hallen wurde zum Relaxen aufgefordert – dem kamen genügend Leute nach, wie das Foto zeigt. |
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Die riesigen, detaillierten schwarz-weiß Fotografien in der Leica-Galerie wirkten äußerst beeindruckend. |
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Beim Kamerahersteller Hasselblad fanden stündlich Fotoshootings statt, dementsprechend viele Fotografen nahmen von der Möglichkeit Gebrauch, mehr oder weniger bekleidete Damen abzulichten. |
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Wer frische Luft schnappen wollte, wurde auch draußen mit genügend Motiven versorgt. Eine Greifvogelshow mit dazugehörigem Test-Arsenal an allen möglichen Objektiv-Herstellern war der perfekte Rahmen, um Schnelligkeit und Autofokus zu testen. |
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Außer der photokina hat Köln natürlich noch einiges zu bieten. Der Vollmond zum 23. September tauchte zum Beispiel den Dom in ein mystisches Licht.
Und auch hier waren sie wieder: Die Fotografen, die so zahlreich tagsüber die photokina bevölkerten, machten nachts Köln und dessen Sehenswürdigkeiten unsicher. |
Die photokina konnte im Jahre 2010 über 180.000 Besucher nach Köln ziehen, das entspricht einem Wachstum von sieben Prozent gegenüber 2008. Wir freuen uns auf die nächste photokina, 2012!

























