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Wie man Pixelfehler in Spiegelreflexkameras von Canon maskiert

Beispiel eines Pixelfehlers

Beispiel eines Pixelfehlers

Heiße Pixel sind Bildpunkte auf einem Fotosensor, die schneller überhitzen und dadurch Bildfehler verursachen. Sie machen sich vor allem bei Langzeitbelichtungen bemerkbar, indem sie als heller Punkt hervorstechen. Auch sonst können Digitalkameras diverse problematische Pixel haben. Ähnlich wie bei Bildschirmen gibt es auch bei Kameras tote Pixel, die ununterbrochen die gleiche Farbe zeigen. Auch ein kleines Staubkorn auf dem Sensor kann ähnliche Effekte hervorrufen.

Bei Fotos ist das häufig kein besonders dramatisches Problem. Einzelne Pixel fallen im Vergleich zu der hohen Gesamtauflösung nicht sehr auf und man fotografiert auch eher selten in hohen ISO-Bereichen, die besonders anfällig für heiße Pixel sind. Zudem kann man ein einzelnen Pixel auch sehr schnell per Photoshop korrigieren. Es gibt inzwischen auch Software, die solche Reparaturen automatisch vornimmt. Problematischer sind Pixelfehler in Videoaufnahmen, die heutige Kameras meist auch beherrschen. Die Korrektur ist dort aufwändiger und im Video-Modus arbeitet man häufiger in hohen ISO-Bereichen.

Doch wer Pixelfehler in seinen Aufnahmen entdeckt muss nicht gleich verzweifeln. Wenn es sich bei der Kamera um eine Canon Spiegelreflexkamera handelt, stehen die Chancen gut, dass schon die Kamera selbst das Problem beheben kann. Viele neuere Kameras aus der EOS-Reihe haben eine undokumentierte Funktion um fehlerhafte Pixel auszublenden. Da die Funktion nicht dokumentiert ist, lässt sich jedoch nicht mit Sicherheit sagen, welche Modelle sie unterstützen. Entsprechende Berichte finden sich unter anderem über die Canon EOS 7D, 5D Mark II und 550D.

Und so funktioniert der Trick:

  1. Man setzt den Objektivdeckel auf das Objektiv, oder nimmt das Objektiv ganz ab und verschließt den Kamerakörper mit der mitgelieferten Abdeckung. Ziel ist, dass keinerlei Licht mehr auf den Sensor fallen kann.
  2. Nun aktiviert man die Funktion zur manuellen (nicht automatischen!) Sensorreinigung. Diese Funktion dient normalerweise dazu, dass man mit einem feinen Pinsel den Sensor reinigen kann. Dazu wird der Spiegel im Gehäuse nach oben geklappt und der Bildverschluss geöffnet, sodass der Sensor zugänglich wird. Die Spiegelbewegung ist bei der Aktivierung der Funktion gut hörbar.
    Versuchen Sie jedoch nicht wirklich, den Sensor zu reinigen und lassen Sie die Kamera fest verschlossen. Fotosensoren sind extrem empfindlich und können sehr leicht beschädigt werden.
  3. Einige Sekunden warten.
  4. Die Kamera ausschalten.
  5. Wieder kurz warten.
  6. Die Kamera einschalten.

Bei Erfolg ist der Pixelfehler nun verschwunden.

Die gängige Theorie ist, dass die Kamera nach einer Sensorreinigung eine Art Sensordiagnose durchführt und dabei fehlerhafte Pixel erkennt und abschaltet. Ob diese Theorie zutrifft kann aber wohl nur ein Canon-Ingenieur beurteilen.

Wir konnten die Funktion an einer neuen EOS 550D mit einem heißen Pixel testen. Bei unserer Kamera verschwand der Bildfehler in der Tat beim ersten Versuch.

Wir können jedoch keine Garantie dafür übernehmen, ob dies immer so reibungslos abläuft. Die Anwendung dieser Technik läuft immer auf eigene Gefahr.

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Canon EOS 550D mit HD-Video

Canon EOS 550D

Canon EOS 550D

Es hat fast den Anschein, als ob sich Canon selbst Konkurrenz machen will. Die neue Canon EOS 550D bietet, wie die teurere 7D, 18 Megapixel und interessante Videofunktionen.

Zwar konnte auch der Vorgänger EOS 500D bereits Videos in 1080p aufnehmen, dies allerdings nur mit 20 Bildern pro Sekunde. Lediglich in reduzierter Auflösung von 720p schaffte sie es auf 30 Bilder pro Sekunde. Der Nachfolger 550D ist damit die erste Spiegelreflex-Kamera für unter 1000 Euro mit Full-HD bei ruckelfreier Bildwiederholrate. Und auch die Auflösung von 18 Megapixeln ist für diese Kameraklasse ein neuer Bestwert.

Weitere Daten der 550D: Das Display bietet auf 3 Zoll eine Auflösung von 720×480 im 3:2 Format. Die Kamera verwendet einen APS-C-Sensor (22,3 x 14,9 mm) und verwendet einen DIGIC-4-Prozessor. Die ISO-Empfindlichkeit ist nun bis 12.800 einstellbar und die Belichtungskorrektur kann um +/- 5 Stufen korrigiert werden. Bei Videoaufnahmen in Full-HD (1920×1080) gibt es die Möglichkeit zwischen 29.97, 25 und 23,976 Vollbildern zu wählen und Belichtungszeit, Blende und ISO-Werte manuell einzustellen. Die 550D kann mit SD-, SDHC- und SDXC-Karten umgehen, bietet einen HDMI-Anschluss, einen Mikrofon-Eingang und wiegt 530 Gramm.

Ab März soll die neue Canon verfügbar sein. Der Body soll 729 Euro kosten. Als Kit mit einem EF-S IS 18-55 Objektiv soll die Kamera 829 Euro kosten und mit einen EF-S 18-135 IS 1029 Euro.
Mehr technische Details finden Sie in einem PDF von Canon oder auf der Webseite von Canon.

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Alpen Zeitraffer – 3 super Videos nicht nur für Bergfreunde

Bilder sagen mehr als Worte, daher einfach kurz: Drei atemberaubende Videos, mit klassischer Musik unterlegt. Mein persönlicher Favorit ist Nummer zwei (night), uns würde interessieren welches unseren Lesern am besten gefällt!

Timelapse movie: The Alps — part I from Michael Rissi on Vimeo.

Timelapse movie: The Alps — part II (night) from Michael Rissi on Vimeo.

Timelapse movie: The Alps — part III (morning) from Michael Rissi on Vimeo.

Die Videos wurden von Michael Rissi erstellt. Das Bildmaterial stammt aus einer Canon EOS 50D mit Canon L 16-35/f2.8, Sigma 17-70/f2.8 und Sigma 10-20/f4.0 Objektiven. Die Abstände zwischen den Aufnahmen waren zwischen 2 und 7 sekunden, Belichtung kürzer als 1/100s. Benutzte Filter: Hoya ND400 und Hoya circular Polfilter.

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