Schlagwort: belichtung

Photomatix Pro für fabelhafte HDR-Aufnahmen richtig nutzen!

23HDR bringt das, was das menschliche
Auge sieht, in ein ausgewogenes Verhältnis

HDR steht für atemberaubende
Hochkontrastbilder mit satten Tiefen
und brillanten Lichtern sowie einem
Detailreichtum, wie Sie ihn sonst nur
aus der Realität kennen, aber nicht von Fotos.
Dank dieser Software-Lösung ist es möglich,
Details einzufangen die keine normale Kamera abbilden kann.


Doch wann benötigt man HDR wirklich?

- Bei einer Bildaufnahme aus einem Raum heraus.
- Bei einer Aufnahme direkt in eine Lichtquelle, zum Beispiel bei Sonnenauf- und -untergängen.
- Bei hell erleuchteten Gebäuden in der Nacht.
- Bei Panoramen.

44Bei diesen Aufnahmen macht die Kamera immer einen Kompromiss zwischen den hellen und dunklen Bereichen, sodass nur ein Bruchteil des Kontrasts dargestellt wird, der für das Auge sichtbar ist.

Eine gleichmäßig realistische Darstellung der Umgebung, wie das menschliche Auge sie aufnimmt, ist mit einer Kamera nicht möglich.

HDR steht für High Dynamic Range, zu Deutsch Hochkontrastbild, ein Begriff, der digitale Bildaufnahmen mit großem Helligkeitsunterschied kennzeichnet.

Da dieses Verfahren nur in der digitalen Nachbearbeitung möglich ist, muss an dieser Stelle auf eine Softwarelösung zugegriffen werden – wobei sich eine ganz klar von der Masse abhebt:

62Photomatix Pro 4.0 ist die weltweit anerkannte Softwarelösung zum Erstellen faszinierender Hochkontrastbilder, wie Sie diese sonst nur aus der Realität kennen.

Mehrfacher Testsieger, für PC und MAC, Stand-Alone und Plug-In fähig – was will man mehr.

Mit einer intuitiven sowie klar strukturierten Benutzeroberfläche ermöglichen Ihnen Photomatix Pro 4.0 automatische Ausrichtung der Ausgangsbilder, Rauschreduzierung, Tonemapping, Finetuning, RAW-Konvertierung sowie Stapelverarbeitung: mit  HDR? kein Problem.

Nur noch wenige Tage bietet der deutsche Buch – und Softwareverlag Franzis die Software zum vergleichslosen Tiefpreis an: statt regulär 99,– € bekommt ihr diese nun für nur 39,95 € (versandkostenfrei innerhalb Deutschlands) – wenn das kein Grund zum Feiern ist!

2Bilder, wie wir sie wirklich sehen – the Eye is the limit

Das Ergebnis einer gleichmäßig realistischen Darstellung
kann auf zwei unterschiedlichen Wegen realisiert werden:

A: HDR aus mehreren Bildern (Belichtungsreihe)

Der klassische Weg zu HDR-Bildern sind Belichtungsreihen, die das
gleiche Motiv unterschiedlich belichtet aufnehmen:

1. normal belichtet,
2. überbelichtet,
3. unterbelichtet

Die HDR-Engine sucht sich aus jedem Einzelbild die Teile heraus,
die perfekt belichtet sind, und rechnet sie zu einem neuen Bild zusammen.

B: HDR aus einem einzigen Bild (RAW)

Das Rohdatenformat (kurz RAW) deaktiviert alle Bildberechnungsfunktionen der Kamera, die normalerweise automatisch im Hintergrund laufen, um ein optimales JPEG zu erzeugen.

Das Ergebnis ist eine umfassende RAW-Datei, da sie Bildinformationen speichert, die sonst verloren gehen.

Dies ist das optimale Ausgangsmaterial für perfekte HDR-Bilder.

Photomatix Pro 4.0: perfekt in der Bedienung und im Ergebnis

Jetzt zugreifen und sparen: den mehrfachen Testsieger statt regulär 99,– € für nur 39,95 € entweder versandkostenfrei innerhalb Deutschlands als komfortable Box, oder  im Direkt-Download zum umgehenden Einsatz sichern.

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Weitläufige Landschaften, breite Objekte und interessante Kulissen sprengen das übliche Seitenverhältnis jeder Kamera, sodass man hier gern aus einer Reihe von Segmenten ein Panoramabild entstehen lässt.

Durch die extremen Helligkeitsunterschiede, die von der Kamera jedoch nicht aufgenommen werden können, erscheint das Ergebnis stellenweise zu hell (Bereiche rund um die Lichtquelle), während Details in den dunklen Bereichen schlichtweg nicht sichtbar sind…

Mit High Dynamic Range (kurz HDR) wird das Bild so präsentiert, als hätte man das Fotografierte direkt vor sich:

satte Tiefen, brillante Lichter sowie ein Detailreichtum und Dynamikumfang, der von Kameras nicht wiedergegeben werden kann.

Photomatix ProHDR gibt Ihren Fotos ein Detailreichtum, wie Sie ihn sonst nur aus der Realität kennen.

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Galileo Fotografie-Kurs (1/3): So gelingen ausdrucksstarke Porträts

80mm, 1/100 sek, f5,6, ISO 400

Ein typisches Outdoor-Porträt

Wir freuen uns sehr, euch in den nächsten Wochen einen weiteren Fotografie-Kurs präsentieren zu können. Dieses Mal in Zusammenarbeit mit dem renomierten Galileo-Verlag. Exklusiv hier im posterXXL Blog geben wir euch komplette Tipps aus dem tollen Fotografie-Buch Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Los geht es direkt mit Teil 1 und den besten 10 Regeln zur allseits beliebten Portrait-Fotografie. Viel Spaß!

So gelingen ausdrucksstarke Porträts

Was ist ein Porträt? Gehen wir davon aus, dass wir darunter die mehr oder weniger formatfüllende Abbildung eines Menschen verstehen, wobei die Aufnahme nur das Gesicht oder aber die ganze Person von Kopf bis Fuß zeigt. Allgemeine Fototipps beschränken sich auf Hinweise, was in typischen Standardsituationen ratsam ist. Typisch und Standard heißt aber auch oft: 08/15 für Ihr Bildergebnis. Was auch nur selten erwähnt wird: Nicht jeder Mensch ist vor der Kamera automatisch ein ausdrucksstarkes »Supermodel«. Die Persönlichkeit und Ausdruckskraft des oder der Porträtierten spielt für das Bild eine weitaus wichtigere Rolle als die Kameratechnik.

Bereits die Tatsache, ob Sie einen alten Mann oder eine junge Frau fotografieren, ob Sie eine Tages- oder Kunstlichtsituation vor sich haben, kann ganz unterschiedliche Konsequenzen für die gestalterische Umsetzung mit sich bringen. Woran Sie sich orientieren können:

Regel 1: Die Brennweite

Verwenden Sie kein Weitwinkelobjektiv, sondern die optimale Porträtbrennweite (70–100 mm). Achtung bei lichtstarken Objektiven: Wenn Sie an Ihrem Objektiv die Blende sehr weit öffnen, sind die Augen scharf, die Nase und die Ohren aber nicht mehr. Auch wenn Ihr Objektiv sehr lichtstark ist, schließen Sie die Blende um 2–3 Stufen, um ungewollte Unschärfe zu vermeiden.

Regel 2: Helligkeit einschätzen

Ist genug Umgebungshelligkeit vorhanden, um ohne Blitz zu fotografieren? Damit fangen Sie die natürliche Lichtstimmung am besten ein. Achten Sie auf die Belichtungszeit, um nicht zu verwackeln. Erhöhen Sie gegebenenfalls den ISO-Wert für Aufnahmen aus der Hand. Wenn es nicht ohne Blitz geht, blitzen Sie indirekt, oder verwenden Sie einen Diffusorvorsatz (Papierstreifen). Vielleicht können Sie die Aufnahme an einen Ort verlegen, wo die Lichtverhältnisse günstiger sind. Belichten Sie das Bild so, dass die hellsten Stellen nicht ausfressen.

Bild zu Regel 3

Abbildung zu Regel 3

Regel 3: Schärfe auf die Augen

Augen und Lippen sind für das Porträt am wichtigsten. Auf diese Punkte sollten Sie scharf stellen. Benutzen Sie für das jeweilige Aufnahmeformat (hoch/quer) den Autofokuspunkt, der das Auge trifft – raus aus der Mitte.

Regel 4: Lichtqualität beeinflussen

Fotografieren Sie ein Porträt in einer Lichtsituation, die dem Model schmeichelt. Dazu benötigen Sie am ehesten diffuses Licht, das Sie im Schatten oder an einem bedeckten Tag vorfinden. Benutzen Sie den Kamerablitz zum Aufhellen; an einem trüben Tag und im Schatten ersetzt er das Sonnenlicht und macht schönere Farben. Bei strahlendem Sonnenschein hellt er die Schatten auf. Wenn es eine Möglichkeit gibt, mit einem Reflektor zu arbeiten, setzen Sie ihn ein.

Spielen Sie auch mit den Möglichkeiten, die Ihnen besondere Lichtsituationen bieten. Licht von hinten lässt die Haare aufleuchten. Eine Unterbelichtung vermeiden Sie gegebenenfalls durch einen dosierten Aufhellblitz oder über die Plus-Minus-Korrektur.

Von wo kommt das Licht? Wo und wie verlaufen die Schatten? Vermeiden Sie extreme Kontraste, um unschöne Flecken oder tiefe Schattenzonen im Gesicht zu verhindern.

Abbildung zu Regel 5

Abbildung zu Regel 5

Regel 5: Farbstimmung beachten

Stellen Sie an der Kamera den zur Aufnahmesituation passenden Weißabgleich ein, und/oder benutzen Sie die Farbstile der Kamera (PORTRÄT) für schönere Hauttöne. Ist die Szene extrem bunt, behalten Sie den Schwarzweißmodus oder die Sepiatonung als Option im Hinterkopf. Ein Männerporträt können Sie im Hinblick auf Bildschnitt, Perspektive, Beleuchtung und Farbe ganz anders gestalten als ein Frauenporträt. Wechseln Sie die Perspektive! Wichtig ist, dass die Schärfe auf den Augen bleibt.

Regel 6: Hintergrund gestalten

Achten Sie nicht nur auf das Gesicht, sondern auf alles, was im Bildrahmen zu sehen ist. Verändern Sie den Bildausschnitt so, dass nichts Störendes neben oder hinter dem Hauptmotiv erscheint. Verändern Sie den Abstand zum Model, und gestalten Sie auch mit der Brennweite. Wie verändert sich der Hintergrund?
Wie viel Raum nimmt das Model ein, wie viel von der Umgebung wollen Sie noch im Bild sehen? Durch eine offene Blende (A/AV + niedriger Zahlenwert) verändern Sie die Weichheit des Hintergrundes.

Abbildung zu Regel 7

Abbildung zu Regel 7

Regel 7: Perspektive und Format variieren

Fotografieren Sie die Person nicht immer nur aus Augenhöhe, sondern auch einmal aus einer leichten Untersicht oder leicht von oben. So verändert sich nicht nur der Hintergrund, sondern die ganze Anmutung des Bildes.

Arbeiten Sie mit dem Hochformat oder dem Querformat, oder beschneiden Sie das Foto später zum Quadrat. Die Blickrichtung des Models lenkt auch den Blick des Betrachters. Lassen Sie in Blickrichtung des Models etwas mehr Raum als hinter dem Kopf. Der Blick des Betrachters folgt dem Blick der abgebildeten Person. Das Model stellt einen Bezug zur Umgebung her, das Bild bekommt eine andere Wirkung, je nachdem, was sonst noch zu sehen ist.

Tipp: Fotorecht

Sie können fremde Menschen ungefragt fotografieren. Wenn man Sie dabei nicht bemerkt und Sie Ihre Bilder nirgendwo veröffentlichen, ist das eine private Angelegenheit. Doch schon das Hochladen solcher Bilder in eine Internet-Community ist problematisch.

Regel 8: Anschnitt und Ausschnitt

Es muss nicht immer die ganze Person oder das ganze Gesicht zu sehen sein. Wagen Sie An- und Ausschnitte, gegebenenfalls später in der Nachbearbeitung.

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Abbildung zu Regel 9

Regel 9: Posing

Lassen Sie die Person den Kopf und den Körper drehen. Jeder hat eine Schokoladenseite. Was sieht freundlicher aus? Fotografieren Sie frontal von vorn, mal von links, mal von rechts. Brust raus, Bauch rein – eine normale Körperhaltung wirkt auf dem Foto oft zu schlaff. Eine aufrechte Haltung ist ungewohnt und erscheint dem Porträtierten oft steif, lässt ihn oder sie aber vorteilhafter aussehen.

Bei einem Halbprofil sollte das Model lieber nicht in die Kamera schauen. Die Augen des Models sollten immer der Nase folgen, nicht extrem seitlich zum Fotografen gedreht werden. Für eine seitliche Pose lassen Sie das Model den Körper aus der Hüfte oder Schulter drehen, nicht nur aus dem Hals heraus.

Bei Ganzkörperaufnahmen sehen normal gebaute Personen vorteilhafter und entspannter aus, wenn sie eine Schulter Richtung Kamera drehen und ihr Gewicht auf das Bein verlagern, das weiter vom Fotografen entfernt ist. Die Hände dürfen in die Hosen- oder Jackentaschen, wenn es der Entspannung dient. Kunstgriff: Ein kleiner Gegenstand gibt den Händen etwas zum Festhalten.

Abbildung zu Regel 10

Abbildung zu Regel 10

Regel 10: Auf das Model eingehen

Fühlt sich das Model unwohl, wenn es vor der Kamera posieren soll? Dann fotografieren Sie lieber unbemerkt. Sorgen Sie für eine Atmosphäre, in der sich der oder die Porträtierte wohlfühlt. Nutzen Sie die kleinen besonderen Momente, und drücken Sie auf den Auslöser, wenn die Person echte, spontane Handbewegungen macht. Das Nachstellen solcher Bewegungen (Haare aus dem Gesicht streichen, Brille aufsetzen) sieht meistens unecht aus. Nehmen Sie Impulse auf, die vom Model kommen. Nehmen Sie sich Zeit, und machen Sie viele, viele Fotos.

Tipp: Natürliche Ausstrahlung

Natürlich bedeutet für viele Menschen: völlig ungeschminkt. Leider sieht man im Foto dann auch jede Hautunreinheit. Ein bisschen Make-up und Puder zum Kaschieren darf allemal sein, es verringert den Aufwand bei der Bildbearbeitung.

Haben euch die Tipps gefallen? Diese und viele weitere Tipps auf 443 Seiten gibt es im Standardwerk Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Natürlich auch hier bei posterXXL.

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Fotografie Grundkurs (1/11): Belichtung

Jeder fängt einmal an! Mit diesem Artikel starten wir eine neue Reihe über die Grundlagen der Fotografie. Teil 1 dreht sich um die Belichtung und wie man sie beeinflusst.

Dieser Artikel erscheint zwar relativ lang, faßt aber die komplexe Thematik äußerst verständlich zusammen. Wer hinter die Kulissen der Fotografie blicken möchte, sollte ihn unbedingt einmal durchlesen!

Das menschliche Auge ist ein beeindruckendes Instrument. Es passt sich augenblicklich den extremsten Lichtsituationen und kann selbst größte Helligkeitsunterschiede im gleichen Bild richtig verarbeiten. Kamerasensoren sind leider nicht ganz so flexibel. Bekommen sie zu viel Licht ab, sehen sie nur noch weiß und bei zu wenig Licht nur noch schwarz. Das Ergebnis sind dann weiße bzw. schwarze Flächen im Bild, die in den meisten Fällen nicht gewünscht sind. Im Vergleich zum Auge können Sensoren und Filme dabei einen wesentlich kleineren Helligkeitsbereich sinnvoll erfassen. Auch in der Nachbearbeitung ist der Spielraum bei der Helligkeit gering. Die Belichtung muss also schon bei der Aufnahme möglichst optimal sein.

Es gibt drei wichtige Faktoren, die die Belichtung des Fotos beeinflussen: Die Belichtungszeit, die Blendenöffnung des Objektivs und die Empfindlichkeit des Sensors oder Films.

Natürlich spielt auch das vorhandene Licht eine entscheidende Rolle. Da man natürliches Licht aber nicht steuern kann, und die Beleuchtung mittels künstlichen Lichts ein sehr komplexes Thema ist, bleibt dies in diesem Rahmen erstmal außen vor.

Belichtungszeit

Eine kreiselnde Münze bei 1/1000s, 1/500s, 1/250s und 1/125s.

Eine kreiselnde Münze bei 1/1000s, 1/500s, 1/250s und 1/125s.

Die Belichtungszeit ist – wie der Name schon sagt – die Zeit, in der der Sensor dem Licht ausgesetzt wird. Je Länger das Licht einfällt, desto heller wird der entsprechende Bildbereich. Je kürzer, desto dunkler.

Bei der Belichtungszeit hat die Kamera – oder der Fotograf bei manueller Steuerung – theoretisch den größten Spielraum. Das Spektrum reicht je nach Kamera von wenigen tausendstel Sekunden bis zu 30 Sekunden oder sogar mehr. Doch in der Praxis stößt man häufig an die gefürchtete Grenze des “Verwackelns”, sobald man nicht mehr im Sonnenschein fotografiert.

Wenn ein Bild verwackelt wurde hat sich der Bildinhalt, während der Sensor belichtet wird, bewegt. Ein ehemals scharfer Punkt hat also nicht mehr nur eine Stelle auf dem Sensor belichtet, sondern ist gleich über einen ganzen Bereich gewandert. Das Ergebnis sind bestenfalls künstlerisch interessante Schlieren, meist aber schlicht ein unscharfes Bild.

Wenn man diesen Effekt vermeiden will, kann man sich an einer Faustregel orientieren: Beim Fotografieren aus der Hand sollte die Belichtungszeit kürzer sein als der Kehrwert der Brennweite im Kleinbildformat. Bei einem 50mm Objektiv also kürzer als 1/50 Sekunde, also z.B. 1/60 Sekunde. Die meisten Kameras geben aber auch selbstständig eine Warnung aus, häufig in Form einer Blitz-Aufforderung.

Blendenöffnung

Tiefenschärfe bei Blende 7.1, 3.5 und 1.4.

Tiefenschärfe bei Blende 7.1, 3.5 und 1.4.

Die Blende ist ein Verschluss im Inneren des Objektivs und steuert, wie viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor gelangen kann. Ähnlich wie die Pupille unseres Auges. Je geschlossener die Blende ist, desto weniger Licht kann den Sensor erreichen, je größer die Blende umso mehr Licht fällt ein. Neben der Belichtung beeinflusst die Blende noch eine weitere wichtige Eigenschaft: Die Tiefenschärfe. Eine weit geschlossene Blende lässt nähere und entferntere Objekte gleichzeitig scharf erscheinen. Je offener die Blende ist, desto genauer muss man die Schärfe auf das gewünschte Objekt einstellen.

Die Einstellung für die Blende wird mit Hilfe von Blendenzahlen angegeben. Diese Zahlen repräsentieren die Fläche der Blendenöffnung und wirken daher relativ krumm. Je größer die Zahl, desto kleiner ist die Öffnung und desto weniger Licht dringt durch das Objektiv. Die klassische Abstufung der Blendeneinstellungen verdoppelt jeweils für jede Stufe die durchgelassene Lichtmenge. Die wichtigsten Stufen, auch Blendenreihe genannt, sind 1,4; 2; 2,8; 4; 5,6; 8; 11; 16; 22; 32. Moderne Kameras können die Belichtung aber auch in Bruchteilen (meist Drittel) dieser Stufen steuern.

Umgangssprachlich bezeichnet man die Stufen, die die Lichtmenge jeweils verdoppeln oder halbieren als Blenden. „Eine Blende mehr“ entspricht also doppelt so viel Licht.

Welche Blendeneinstellungen möglich sind, hängt vom Objektiv ab. Die geschlossenste Stufe liegt meistens bei 22 oder 32. Die größte mögliche Öffnung, also die kleinste Blendenzahl, wird auch als Lichtstärke des Objektivs bezeichnet. Besonders lichtstarke Objektive sind meist auch entsprechend teuer.

Empfindlichkeit

Bildrauschen bei ISO 100, ISO 400 und ISO 1600

Bildrauschen bei ISO 100, ISO 400 und ISO 1600

Die Empfindlichkeit, häufig auch ISO-Wert genannt, beschreibt wie sehr der Sensor auf Licht reagiert. Je höher die Empfindlichkeit ist, desto weniger Licht muss auf den Sensor gelangen um ein brauchbares Bild zu erzeugen.

Bei Digitalkameras (und etwas unpraktischer durch Filmwechsel auch bei Analogkameras) lässt sich die Empfindlichkeit einstellen. Das Spektrum ist jedoch begrenzt und von der Kamera abhängig. Generell hat man mit steigender Empfindlichkeit auch stets mit einem intensiveren Bildrauschen zu tun. Es hängt vor allem von dem eingesetzten Sensor ab, wie hoch die Empfindlichkeit sein kann, ohne dass die Bilder zu sehr rauschen.

Höhere ISO-Werte entsprechen einer größeren Empfindlichkeit. Ähnlich wie bei der Blendenreihe gibt es auch für die Empfindlichkeit Einstellungen, die jeweils einer Verdopplung der Lichtmenge entsprechen. Im Gegensatz zur Blendenreihe sind die Zahlen jedoch etwas intuitiver: ISO 50, 100, 200, 400, 800, 1600 und so fort. Viele Kameras ermöglichen auch hier Zwischenwerte.

Der Spielraum ist abhängig vom verwendeten Sensor oder Filmmaterial. Digitale Kompaktkameras sind hier meist am stärksten eingeschränkt und bereiten schon bei ISO 400/800 starke Probleme die sich durch Bildrauschen bemerkbar machen. Professionelle Spiegelreflexkameras können hingegen noch bei vierstelligen ISO-Werten brauchbare Ergebnisse liefern.

Das Zusammenspiel

Eine korrekte Belichtung ergibt sich immer aus dem richtigen Zusammenspiel dieser Faktoren. Welchen dieser Faktoren man verändert ist dabei für die Belichtung egal. Durch die Einteilung in Belichtungsstufen lassen sich die Gewichtungen auch sehr einfach verlagern. Wenn man beispielsweise die Belichtungszeit halbiert, kann man das durch eine um eine ganze Stufe weiter geöffnete Blende wieder ausgleichen, oder indem man die nächste ISO-Stufe wählt.

Worauf man dabei den Fokus legt, hängt ganz von den Umständen bzw. vom gestalterischen Ziel ab. Wünscht man sich beispielsweise möglichst wenig Tiefenschärfe kann man die Blende so weit wie möglich öffnen und steuert die Belichtung über Empfindlichkeit und/oder Zeit.

Natürlich kann man auch einfach die Kamera im Vollautomatikmodus nutzen. Dann stimmt dank moderner Technik die Belichtung recht gut, aber man hat weniger Gestaltungsspielraum. Die meisten Kameras bieten aber auch Halbautomatiken, in denen man mehr Einfluss hat. So kann man beispielsweise eine Wunschblende auswählen und die Kamera steuert die Belichtungszeit automatisch. Oder man wählt die Belichtungszeit und die Kamera steuert die Blende.

manueller_modusSchreckgespenst M: Eher für Fortgeschrittene ist die vollständig manuelle Steuerung, die bei den meisten Kameras mit dem Modus M aktiviert werden kann.
Neben der genaueren Kontrolle hat diese Herangehensweise auch den Vorteil, dass eine einmal korrekt eingestellte Belichtung für die gleiche Lichtsituation stets erhalten bleibt.
Ist eine Automatik im Spiel stellt sich bei jeder Aufnahme von neuem die Frage, ob die Kamera die Lichtsituation richtig einschätzen wird.
Bei vollständig manueller Steuerung erhält man konstante Ergebnisse – falsch eingesetzt allerdings auch konstante Fehler.

Egal ob Automatik oder Handsteuerung, am leichtesten ist die Belichtung bei viel Licht. In aller Regel ist es deutlich unproblematischer auf zu viel Licht zu reagieren, als auf zu wenig. Blenden kann man weit schließen, Belichtungszeiten stark verkürzen, Empfindlichkeiten weit vermindern. Doch bei zu wenig Licht muss man sich schnell der Herausforderung stellen, das geringere von vielen Übeln (Verwacklungsgefahr, Rauschen, geringe Tiefenschärfe) zu wählen oder kreativ einzusetzen.

blende_belichtung_empfindlichkeit

Ein Bild bei viel Licht: Perfektes Zusammenspiel aus Tiefenschärfe und Belichtungszeit

Digitalkameras bieten den Luxus das Ergebnis sofort kontrollieren zu können, sodass man gegebenenfalls direkt eine neue Aufnahme mit besseren Einstellungen machen kann. Doch Vorsicht: Die Leistungsfähigkeit der Bildschirme ist begrenzt und je nach Lichtsituation kann der Eindruck sehr täuschen.

Ein wichtiges Hilfsmittel, um das Bildergebnis besser kontrollieren zu können, sind Histogramme. Auf dieses äußerst wichtige und praktische Tool gehen wir im zweiten Teil des Fotografie Grundkurs ein. Diesen gibts ab 25. April 2010 auf http://blog.posterxxl.de

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Expertentipp Nachtaufnahmen

30 Sek. Belichtung, Blende 22

30 Sek. Belichtung, Blende 22

Die nächtliche Stimmung ist für viele Fotografen besonders reizvoll. Unzählige funkelnde Lichter, die sich in Seen oder Flüssen spiegeln, Straßenlaternen, Werbeleuchten und Autoscheinwerfer sind nur eine kleine Auswahl von möglichen Motiven für Ihre  perfekte Nachtaufnahme. Beachten Sie einige Tipps, gelingt es Ihnen sicherlich ausdrucksvolle und unvergessliche Momente bei Nacht festzuhalten.

Eine manuelle oder zumindest halbautomatische Blendeneinstellung ist Voraussetzung für die optimale Belichtung von Nachtaufnahmen.

Lange Belichtungszeiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Für eine Aufnahme in der Dämmerung  reicht eine Belichtungszeit von ca. 0,5 Sekunden, in der Nacht hingegen sind es mehrere Sekunden.

nachtaufnahme2

20 Sek. Belichtung, Blende 5,7

Nachtaufnahmen können unmöglich aus der Hand fotografiert werden. Verwenden sie daher unbedingt ein Stativ, oder legen Sie die Kamera auf einen festen Gegenstand, um Verwackeln zu vermeiden.

Fotografieren sie mit Selbstauslöser. Auf diese Weise können Sie bereits beim Betätigen des Auslöseknopfes vermeiden, dass Ihr Bild verwackelt wird.

Sie müssen nicht bis tief in die Nacht warten, nutzen Sie die ”Blaue Stunde”. Die Zeit zwischen Sonnenuntergang und dem Eintritt der Nacht eignet sich besonders gut für stimmungsvolle Aufnahmen, da die Kontraste zwischen den hellen und den dunklen Bereichen nicht so stark ausgeprägt sind wie bei Tagesaufnahmen.

Nachtaufnahmen eignen sich übrigens hervorragend als Motiv für unsere Leuchtkästen.

Experimentieren Sie ein wenig, und schon bald kommen tolle Nachtaufnahmen dabei heraus!

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Fotos im Schnee Teil 2

wipptal_nebel1

In der Kälte im Wipptal (Siehe voriger Eintrag) hatten wir es wieder: Leere Batterien, beschlagene Linsen. Damit Euch solche Bilder erspart bleiben kommen hier ein paar Kniffe:

Kamera und vor allem Akkus warm halten. Batterien funktionieren bei Kälte nur halb so gut, bei Frost kaum mehr. Solltet Ihr eine Kompaktkamera haben: Soweit wie möglich ran an den Körper. Ideal ist die Innentasche der Jacke. Wenn Ihr mit einer Spiegelreflexkamera im Schnee unterwegs seid, so haltet wenigstens den Akku auf diese Weise in der Jacke warm. So ist zumindest die Batterielaufzeit ein wenig höher, auch wenn die Kamera kalt wird.

Das bringt uns aber auch gleich zum zweiten Problem: Auf der Hütte, wieder im Warmen. Wer kennt das nicht: Die Kamera ausgepackt, schon beschlägt alles, die nächste halbe Stunde gibt es keine Bilder. Was noch viel schlimmer ist: Die Feuchtigkeit kann ins Gehäuse eindringen und dort die Elektronik außer Gefecht setzen. Hier gibt es eine simple wie geniale Möglichkeit: Nehmt einen Gefrierbeutel mit. Bevor Ihr die Hütte betretet – rein mit der Kamera in den Beutel. So kann diese in der Wärme keine Feuchtigkeit „ziehen“.

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