Nach monatelangen Gerüchten um ein neues iPhone, um einen möglichen Tablet-PC von Apple und unzähligen Diskussionen darüber wurde am 27.01.2010 endlich das neue Produkt vorgestellt.
Apples neuester Geniestreich, und laut CEO Steve Jobs das wichtigste Gerät, das Apple je entwickelt hat heißt “iPad”. Es ist ein Zwischending, das sich nicht entscheiden kann ein großes iPhone oder ein kleiner Mini-Laptop zu sein.
Während sämtliche Mac-Fans mehr als begeistert sind, grübelt die PC-Welt noch wer so ein gerät brauchen geschweige denn kaufen sollte. Das “iPhone-XXL”, wie es die Fachpresse mittlerweile getauft hat, sieht wie erwartet gut aus, doch was kann es?
Die Eckdaten:
16, 32 oder 64 GB Speicherplatz
Knapp 700g Gewicht
24,3 x 19 x 1,34cm Abmessungen
9,7″ Touchscreen-Display mit 1024×768 Auflösung
iPhone-typische Extras wie GPS, Kompass, Lautsprecher, Mikrofon, Beschleunigungssensor
Somit ist das Gerät ideal, um unterwegs oder auf der Couch digitale Bücher oder Zeitung zu lesen, Bilder oder Filme zu betrachten oder im Internet zu surfen.
Ein erstes Hands-On-Video:
Wer sich die komplette, 1,5h lange Keynote in hoher Qualität anschauen möchte klickt hier!
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.
Was dem iPad fehlt:
Multitasking: Nach wie vor kann nur eine Applikation laufen, keine im Hintergrund (außer Musik)
Kein Drag&Drop Filetransfer möglich: Alles muß nach wie vor über iTunes gesynct werden
Kein USB-Port: Keine Möglichkeit, externe Tastaturen oder Mäuse, oder USB-Sticks anzuschließen
Kein SD-Kartenslot: Auch SD-Karten können nicht, wie z.B. beim aktuellen iMac eingesteckt werden
Kein Flash: Nach wie vor bietet Apple für die mobilen Geräte keine Flash-Unterstützung
Kein HDMI-Ausgang: Keine Möglichkeit, in guter Qualität auf externen Wiedergabegeräten Bilder oder Video anzushen
Keine 1080p Wiedergabe: Schade, bisher werden nur maximal 720p Videos unterstützt
Widescreen: Schade – man ist wieder zum alten 4:3 Seitenverhältnis zurückgekehrt, nachdem man sich an 16:10 gewöhnt hatte
Keine Kamera: Man kann wohl auch darauf verzichten, wäre aber schön gewesen
Fazit: Das Gerät bietet wohl viele Vorzüge, schließt aber einige wirklich wichtige Funktionen nach wie vor aus. Vielleicht ja dann in der zweiten Generation des iPads?
Was denkt Ihr darüber? Lohnt sich die Anschaffung? Werden wir in Zukunft weniger Laptops und mehr iPads sehen? Was macht die Konkurrenz – gibt es bald Tablets von Asus und co? Oder verläuft das Konzept im Sand? Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion in den Kommentaren!
Adobe bietet nun eine Version seiner Web-Anwendung Photoshop-Express für Apple’s iPhone und iPod Touch an.
Die App beinhaltet nur sehr grundlegende Funktionen wie das Beschneiden von Bildern, Anpassen von Sättigung und Farbton, sowie Belichtung. Auch die Erstellung einer kleinen Pop-Art Collage, sowie die Anwendung einiger vorgefertigter Effekte ist möglich.
Alle Features sind in gewohntem iPhone-Standard über Gesten auf einfachste Weise bedienbar. Als kleines Extra lassen sich bearbeitete Bilder in den eigenen Photoshop.com Account laden. Dort stellt Adobe seinen Nutzern 2 GB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung.
Leider ist diese App bisher nur im iTunes-Store in den USA und Kanada erreichbar. iPhone-Besitzer müssen sich also noch ein wenig gedulden – oder einen Account für Nordamerika erstellen. Allerdings ist eine normale Anmeldung aufgrund des meist fehlenden nordamerikanischen Zahlungsmittels nicht erlaubt.
Mit dem Erwerb eines iTunes-Wertgutscheins (iTunes Gift Card) z.B. über eBay.com, ist eine Anmeldung jedoch ohne Angabe dieser Informationen möglich und die Photoshop-App darf unter http://mobile.photoshop.com/iphone/ kostenlos heruntergeladen werden.