Facebook Fan Charts
MW schreibt in Neuigkeiten bei posterXXL am 02.07.2010
Im Januar 2010 gab es sie zum ersten Mal: Die Mass Customization Facebook Fan Charts von egoo.de
Ganz klar, Deutschland bildet die Vorhut im Bereich der personalisierten Massenherstellung: Wir bestellen Urlaubsabzüge und lassen uns das schönste Motiv als Poster vergrößern. Wir ordern ein Fotobuch mit Jugendbildern oder ein Selbstpotrait auf Leinwand, um es den Eltern zum Geburtstag zu schenken.
Auch ein weiterer Punkt steht fest: Deutschland ist süchtig nach mobiler Kommunikation.
Mittlerweile ist das SMS-Schreiben veraltet und wir kommunizieren hauptsächlich über Mobile Messenger oder Communities wie Facebook oder Lokalisten.de.
Aus diesem Grund wurde eine Aufstellung der Top-Facebook-Fanseiten zusammengetragen, die die Nutzungsstärke der einzelnen Facebook-Fanseiten dieser Produktsparte veranschaulicht.
Im Laufe der letzten Zeit haben immer mehr Konzerne das Potential der Community Facebook erkannt und es ist an der Zeit die Charts auf den neusten Stand zu bringen:
Die Anzahl der posterXXL-Fans steigerte sich innerhalb kürzester Zeit von Platz 31 auf Platz 7, von 41 auf 2656 Fans.
Aufgrund der großen Nachfrage konnte posterXXL innerhalb kürzester Zeit in die USA, Niederlande und viele weitere Ländern expandieren.
Die Verkaufsquoten von Fotoprodukten am Weltmarkt steigen rasant.
Mehr dazu gibt es hier!
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Die besten Bilder der Fußball WM 2010
MB schreibt in News und Web-Tipps am 28.06.2010
Die Fußball WM 2010 ist schon halb zu Ende und Deutschland noch dabei.
Das könnte das nächste Sommermärchen werden!
Boston.com hat 43 Bilder zusammengestellt, die entscheidende Momente sowie äußerst emotionale Szenen der letzten 14 Tage zeigen.
Wir freuen uns auf die nächsten Spiele, unter diesem Link geht´s zu den super Bildern!
Fotografie Grundkurs (4/11): Weißabgleich
FS schreibt in Foto-Know-How am 20.06.2010
Auch wenn wir Licht meistens als weiß wahrnehmen, ist nicht jede Lichtquelle gleich weiß. Je nach Art der Lichtquelle kann sich die Farbe des Lichts teils deutlich unterscheiden. Das menschliche Auge passt sich daran automatisch an, sodass die unterschiedlichen Lichtfarben nicht so sehr auffallen. Bei Kameras nennt sich diese Anpassung “Weißabgleich”.
Weißes Licht setzt sich aus allen Teilen des vom Menschen wahrnehmbaren Farbspektrums von Violett über Blau, Grün, Geld bis Rot zusammen. Allerdings strahlt nicht jede Lichtquelle die einzelnen Farbanteile in gleichem Maße ab. Je nach Art der Lichterzeugung gibt es Schwerpunkte in verschiedenen Farbbereichen.
Um diese Farbgewichtung zu beschreiben spricht man von der sogenannten Farbtemperatur. Diese bezieht sich auf das Licht, das von einem theoretischen idealen schwarzen Körper abgegeben wird, wenn er glühend heiß wird. Das Licht der Sonne beispielsweise entspricht dem eines schwarzen Körpers bei 5600 Kelvin (ungefähr 5 326 Grad Celsius). Das Licht von Glühlampen hingegen entspricht ungefähr einem schwarzen Körper bei 2300 Kelvin (2 026 Grad Celsius). Je heißer der Körper glüht, desto bläulicher wird das Licht.
Letztendlich hat fast jede Lichtquelle ihre eigene Farbe. Selbst die Sonne verändert ihre Lichttemperatur je nach Tageszeit, Bewölkung und Luftreinheit. Die Farbtemperatur von Glühbirnen schwankt leicht von Hersteller zu Hersteller und ist anders als die von Neonröhren, die sich ebenfalls untereinander stark unterscheiden. Konstant sind lediglich speziell zur Beleuchtung gefertigte Leuchtmittel, die auf bestimmte Farbtemperaturen (meist 3400 Kelvin für Kunstlicht, oder 5600 Kelvin für Tageslicht) justiert sind.
Damit wir die Welt nicht andauernd mit einem Farbstich wahrnehmen, passt sich unsere Wahrnehmung laufend daran an. So kommt es, dass wir ein weißes Blatt Papier auch immer als weiß wahrnehmen, egal ob wir es unter blauem Himmel oder gelben Kerzenlicht ansehen. Bei Digitalkameras übernimmt diese Funktion der Weißabgleich. Er gewichtet die vom Sensor aufgefangenen Farben so, dass wieder ein möglichst reines Weiß herauskommt.

Das gleiche Bild mit idealem Weißabgleich (links, 4600K), Weißabgleich für Kunstlicht (mitte, 2300K) und der Tageslicht-Voreinstellung (rechts, 5500K).
Dabei kann man als Fotograf zwischen verschiedenen Weißabgleich-Modi wählen. Es gibt den automatischen Weißabgleich, den manuellen Weißabgleich und vorgegebene Weißabgleiche.
Beim automatischen Weißabgleich entscheidet die Kamera während der Aufnahme, wie die Farben gewichtet werden sollen. Dies kann immer nur eine möglichst genaue Schätzung sein, denn die Möglichkeiten der Kamera, um die Farbtemperatur wirklich zu messen, sind stark begrenzt. Dennoch beherrschen moderne Kameras diese Automatik inzwischen sehr gut, sodass die Fehlerrate gering ist. In schwierigen Lichtsituationen kann die Kamera jedoch durchaus auch einmal daneben liegen. Zudem misst die Kamera bei jedem Foto erneut. Man läuft also Gefahr, dass in einer Bildreihe verschiedene Fotos auch einen unterschiedlichen Weißabgleich und damit unterschiedliche Farbigkeit aufweisen.
Wer einen perfekten Weißabgleich erzielen will, kommt um den manuellen Modus nicht herum. Hierbei fotografiert man eine weiße Fläche, wie beispielsweise ein Blatt Papier, oder eine spezielle “Weißkarte”, formatfüllend. Die Kamera kann dann daraus den perfekten Weißabgleich bestimmen, sodass diese weiße Fläche auch wirklich reinweiß ist. Wie genau der manuelle Weißabgleich ausgelöst wird, ist von Kamera zu Kamera verschieden und wird im Handbuch der jeweiligen Kamera beschrieben. Das grundlegende Prinzip ist jedoch stets das gleiche.
Eine Zwischenform stellen die Weißabgleichsvoreinstellungen, häufig auch Presets genannt, dar. Hier kann der Fotograf aus verschiedenen Voreinstellungen auswählen. Je nach Kamera gibt es unterschiedlich viele dieser Voreinstellungen. Beispielsweise für Tageslicht, Kunstlicht, Neonlicht, Blitzlicht und schattiges Tageslicht. Im Vergleich zum manuellen Weißabgleich ist diese Methode deutlich unkomplizierter und schneller, ist aber dafür nicht so exakt. Im Gegensatz zum automatischen Weißabgleich kann man sich darauf verlassen, dass der Weißabgleich für jedes Bild konstant bleibt. Für viele alltägliche Lichtsituationen sind die Voreinstellungen durchaus genau genug.

Nachträgliche Anpassung des Weißabgeichs in Adobe Camera Raw
Auch der beste Weißabgleich hilft jedoch nicht, wenn das Objekt von unterschiedlichen Lichtquellen beleuchtet wird. Bei solch einem Mischlicht muss man sich entscheiden, welches Licht man neutral wiedergeben möchte, und welches zu einem Farbstich führt. In solchen Grenzsituationen empfielt sich besonders ein manueller Weißabgleich, oder die Auswahl einer Voreinstellung, da der automatische Weißabgleich zu besonders unberechenbare Ergebnissen führt.
Wer im RAW-Format fotografiert hat beim Weißabgleich übrigens einen gewichtigen Vorteil: Dieser kann bei RAW auch im Nachhinein noch verändert werden (siehe “Raw vs. JPEG” aus dieser Reihe). In Raw-Konvertern wie beispielsweise Adobe Camera RAW kann man den Weißabgleich in kleinsten Schritten anpassen und ausprobieren. Dadurch kann man der Wahl des Weißabgleichs bei der Aufnahme entlassener entgegen sehen.
Olympus tuts schon wieder – die Giant PEN Story
MB schreibt in News und Web-Tipps am 10.06.2010
Olympus hat zur Markteinführung der E-P1 vor ca. einem Jahr diesen wunderbaren Kurzfilm herausgebracht.
Jetzt ist es soweit, der Nachfolger ist da: Die E-P2. Und natürlich mußte Olympus den ersten Film toppen – sie haben´s geschafft! Diesmal sind es keine kleinen Ausdrucke, sondern große Leinwandbilder die eine Story ergeben. Am besten einfach anschauen:
Streetart: Weg von der Straße! Rein in die Museen!
SP schreibt in News und Web-Tipps am 31.05.2010
Das ist bestimmt schon jedem einmal passiert:
Man geht die Straße entlang und sieht an Hauswänden, Telefonzellen, Bordsteinen Kunstwerke die man eher als gelungen, cool empfindet, anstatt als unverschämte Schmierereien, obwohl sie nicht legal entstanden sind.
Es ist etwas Besonderes und dennoch gehört es zum Alltag, begegnet uns Tag täglich.
Der Ort des Geschehens der Streetart ist also der öffentliche Raum, zu dem Hauswände, Laternen, Mülleimer, Parkbänke, Bäume, usw. gehören.
Um die Stadtmöbel zu verzieren, bedienen sich die Künstler verschiedenster Instrumente. Die Werke werden unter anderem mit Hilfe von Schablonen an Mauern gesprüht (=Stencilart), als Plakate an Wände geleimt (=Paste-up) oder es werden Sticker an Flächen geklebt. Installationen oder Plastiken, die in der städtischen Umgebung aufgestellt werden sind auch ein Teil der Streetart.
Das allgemein bekannte Graffiti gehört jedoch nicht dirket zur Streetart, da sich diese mit bildliche Motiven beschäftigt und nicht mit der Schrift als Motiv.
Jedoch sind Graffiti und Streetart schwer zu trennen und greifen ineinander über.
So vielseitig die Werkzeuge sind, so vielschichtig sind auch Ihre Aussagen der Arbeiten. Ob es nun eine politische Äußerung ist, Kritik an der Gesellschaft, am Konsumverhalten der Gesellschaft oder einfach nur Kunst um der Kunst willen ist, alles ist vertreten.
Eines haben die Streetart-Werke gemeinsam – sie kommunizieren mit uns, den Menschen im Alltag.
Wie der Artikel jetzt noch den Bogen, weg von der Straße in die Museen bekommt?
Der Brite Banksy wurde durch seine ironischen und provokativen Stencils weltbekannt.
Der italienische Streetart-Künstler 108 wird sogar auf diverse internationale Veranstaltungen eingeladen. Eine davon ist zum Beispiel die Biennale in Venedig.
DAIM aus Deutschland durfte offiziell 2000qm des Hamburger Hafens mit seiner Kunst bereichern.
Auch Ausstellungen ausschließlich zu diesem Bereich werden auf die Beine gestellt. “Street Alphabet” von Skore183 ist eine dieser Veranstaltungen.
Streetart ist in der zeitgenössischen Kunst angekommen und doch versucht die zu bleiben was sie ist – unkonventionell, zwanglos und alles andere als unverschämte Schmierereien.
Zum Abschluss noch ein Schmankerl für unsere Münchner Streetartisten:
Vom 15.04-10.06.2010 stellt der Künstler Skore183 seine Werke in der Galerie ArtThiess aus.
Näheres dazu findet Ihr unter http://www.superpaper.de/3060/skore183-street-alphabet.
Viel Spaß!





