LED- und Laserfotografie

led_laserLightwriting ist ja schon lange ein bekanntes Thema. Man kann das Ganze aber auch mittels Laser, LED, illuminierten Anzügen a´la TRON und allem, was möglichst künstliches Licht erzeugt, ausweiten.

Die nachfolgenden Beispiele sind von der Seite “Light Art Performance Photography”, kurz LAPP. Ein wahres Feuerwerk und eine Inspirationsquelle für alle, die mal mit Langzeitbelichtung und Lightwriting experimentieren wollen.

Der Film von Hack N Mod zeigt die besten Werke von LAPP:

Astonishing LED, Laser, and Light Photography from Hack N Mod on Vimeo.

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Galileo Fotografie-Grundkurs (2/3): Allgemeine Regeln für die Landschaftsfotografie

Exklusiv hier im posterXXL Blog geben wir euch komplette Tipps aus dem tollen Fotografie-Buch Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Hier gibt es den zweiten Teil mit dem Thema “Landschaftsfotografie”. Viel Spaß!

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Abbildung zu Regel 1

Beim Begriff »Landschaftsfotografie« fallen uns sofort Kalenderbilder aus den wunderschönsten Regionen der Welt ein. Aber auch die sehen bei trübem Licht wenig spektakulär aus. Die Landschaft vor Ihrer Haustür ist vielleicht nicht so weltberühmt wie der Grand Canyon, aber sie hat einen genialen Vorteil: Sie können jederzeit ein Foto davon machen – am besten dann, wenn das Licht spektakulär ist.

Regel 1: Lichtstimmungen nutzen

Verzichten Sie auf das Abendessen, eine Besichtigung oder Ähnliches, oder verschieben Sie es, wenn sich eine fantastische Lichtsituation abzeichnet. Halten Sie die Kamera immer griffbereit, vor allem bei einsetzendem Gewitterregen. Der Regenbogen entsteht immer da, wohin die Sonne gerade noch hin, also auf der gegenüberliegenden Seite. Sobald die ersten Regentropfen prasseln, gehen Sie vor die Tür. Riskieren Sie es, nass zu werden.

Regel 2: Blende schließen

Damit die Landschaft von vorn bis hinten scharf wird, arbeiten Sie mit der Blendenvorwahl, und stellen Sie eine Zahl von f8 bis f16 ein. Behalten Sie immer auch die Verschlusszeit im Auge, denn Blende schließen heißt leider auch, dass die Verwacklungsgefahr steigt.

Abbildung zu Regel 4

Abbildung zu Regel 4

Regel 3: Qualität vor Schnelligkeit

Benutzen Sie einen niedrigen ISO-Wert für maximale Bildqualität, und arbeiten Sie mit dem Stativ für optimale Schärfe.

Regel 4: Das Weitwinkelobjektiv

macht Landschaften klein Möglichst viel drauf bekommen wollen führt dazu, dass viele Fotografen das Weitwinkelobjektiv benutzen. Es bildet die einzelnen Details im Foto – vor allem weit entfernte – aber viel zu klein ab, darum sieht die riesige Landschaft oft langweilig aus. Mit einem Normal- oder einem leichten Teleobjektiv bekommen Sie zwar nicht alles auf ein Bild, aber Sie können interessante Landschaftsaspekte betonen – einen einzelnen Baum, ein Haus, einen Felsen; der Betrachter bekommt auf diese Weise einen Größenbezug und kann sich im Foto auch besser orientieren.

Abbildung zur Drittel-Regel

Abbildung zur Drittel-Regel

Tipp: Die Drittel-Regel

Die Drittel-Regel besagt, dass der Blickfang nicht genau in der Mitte, sondern an den Schnittpunkten von neun gleich großen Rechtecken liegen soll (das ist eine grobe Annäherung an den sogenannten Goldenen Schnitt). Harmonisch wirken die Bilder auch, wenn Sie in Blick- oder Bewegungsrichtung des Motivs mehr Raum lassen als dahinter.

Regel 5: Vordergrund gestalten

Ein Blickfang im Vordergrund dient als Einstieg in das Motiv. Je mehr Sie mit dem Weitwinkel arbeiten, desto wichtiger ist ein gut gestalteter Vordergrund. Nehmen Sie Blumen, Steine oder anderes mit ins Bild. Fotografieren Sie aus einer tiefen Aufnahmeperspektive, oder kippen Sie die Kamera, um einen anderen Bildausschnitt zu erhalten. Der Blick aus Augenhöhe ist meistens am langweiligsten.

Regel 6: Horizontlage beachten

Achten Sie auf einen geraden Horizont, und variieren Sie den Bildaufbau. Sie können den Horizont ins untere oder obere Drittel des Bildes legen, je nachdem, was interessanter aussieht. Je weiter die Horizontlinie an den Bildrand rückt, desto dramatischer die Bildwirkung. Vermeiden Sie eine mittige Aufteilung, es sei denn, Sie haben gute Gründe dafür.

Abbildung zur Regel 7

Abbildung zur Regel 7

Regel 7: Räumliche Tiefe

Einem Foto fehlt per se die dritte Dimension. Den Eindruck von räumlicher Tiefe können Sie erzeugen, indem Sie die Linienführung im Bild geschickt manipulieren. Das Auge folgt gerne Linienpaaren, die zum Horizont hin zusammenlaufen; auch Diagonalen oder geschwungene Linien eignen sich gut zur Aufteilung des Bildraumes. Durch die Größenverhältnisse von Objekten wird Nähe und Distanz suggeriert. Kühle und dunkle Farben (Blau, Grün) unterstützen die Tiefenwirkung, warme und helle Farben treten in den Vordergrund. Sich überlappende Objekte helfen ebenfalls bei der Orientierung und Einschätzung der Größenverhältnisse.

Regel 8: Landschaft ist überall

Entdecken Sie Landschaftsmotive in Ihrer gewohnten Umgebung. Sie müssen nicht nach Neuseeland oder Südafrika fahren, manchmal genügt ein Wochenendausflug. Die Autobahnausfahrt am Stadtrand fördert manchmal Erstaunliches zutage.

Haben euch die Tipps gefallen? Diese und viele weitere Tipps auf 443 Seiten gibt es im Standardwerk Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Natürlich auch hier bei posterXXL.

Abbildung zu Regel 8

Abbildung zu Regel 8

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Fotografie Grundkurs (9/11): Filter

Filter sind optische Elemente, welche bei der Fotografie in der Regel vorne an ein Objektiv geschraubt werden. Das Bild wird also vor der Aufnahme mit dem Sensor der Kamera verändert. Auch wenn heute ein Bild in der digitalen Nachbearbeitung, beispielsweise mit Adobe Photoshop, in vielerlei Hinsicht sehr gut manipulierbar ist, so bieten einige optische Filter dennoch Möglichkeiten, welche später gar nicht oder nur noch schwer erreichbar sind. Dazu gehören UV-, ND- und Polfilter, welche im Folgenden beschrieben werden.

Durchmesser

Objektive haben Filtergewinde mit unterschiedlichen Größen, dementsprechend müssen die Filter auch in dieser Größe vorliegen. Leider bedeutet dies für einen Fotografen mit mehren Objektiven auch oft die Anschaffung mehrerer Filter in unterschiedlichen Größen. Filter sind außerdem in der Regel kombinierbar, da die meisten auf beiden Seiten ein Gewinde vorweisen.

Qualität

Es gibt Glas- und Kunststofffilter. Glasfilter werden mit unterschiedlichen Qualitätsstufen in der Vergütung angeboten. Die Vergütung verhindert das Auftreten von Streulicht und Blendflecken. Insbesondere bei der Nutzung von Filtern mit guten Objektiven sollte man beim Kauf nicht sparen, denn ein schlechter Filter verringert die Qualität des Fotos, wodurch das teure Objektiv seinen Sinn verliert.

UV-Filter

B+W Schutzfilter UV 010

B+W Schutzfilter UV 010

UV-Filter oder auch UV-Sperrfilter blockieren das ultraviolette Spektrum des Lichtes. Auch wenn dieses Licht für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, so regieren Sensoren dennoch darauf. Die Folge von UV-Licht ist ein Farbstich und Unschärfen durch chromatische Abberationen. Das dicke Glas von Objektiven blockiert aber auch ohne UV-Filter im Normalfall schon genug UV-Licht.
Einige Fotografen verwenden UV-Filter lediglich als Schutz vor dem Objektiv. Ein UV-Filter ist einer der preiswertesten Filter und ein Kratzer darauf ist deshalb weniger schlimm als auf einem Objektiv. So zumindest die Theorie, denn dies ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn man ein Objektiv mit einem Filter schützen will, so verschlechtert man mit jedem optischen Bauteil, hier mit dem Filter, auch die Qualität. Gerade wenn man ein qualitativ gutes und damit teures Objektiv schützen will führt man das Prinzip ad absurdum, indem man dessen Leistung durch einen Filter verschlechtert. Ein Mittelweg wäre es das Objektiv nur in bestimmten Fällen mit einem UV-Filter zu schützen, zum Beispiel in der Nähe von Salzwasser, welches die Beschichtung von Linsen angreift.

Skylightfilter

Diese Filter sind ebenfalls preiswerte Filter welche UV-Licht blockieren und werden deshalb ebenfalls als Schutz verwendet. Ihre ursprüngliche Funktion ist die Konvertierung des Lichtes für eine sehr leicht wärmere/rötlichere Farbwiedergabe. Diese ist seit der Digitalfotografie jedoch vernachlässigbar.

Polarisationsfilter

B+W Polfilter

B+W Polfilter

Dieser Filter wird auch oft kurz Polfilter genannt. Mit ihm kann man einen blauen Himmel abdunkeln und Reflexionen zum Beispiel auf Wasser, Glas oder Lack beseitigen. Außerdem kann das Grün von Blättern und Gras verbessert werden, da das reflektierte Blau des Himmels unterdrückt wird.
Es wird unterschieden zwischen linearen und zirkularen Polarisationsfiltern. Für die Nutzung mit Spiegelreflexkameras ist es wichtig zirkulare Polarisationsfilter zu verwenden, da ansonsten die Belichtungsmessung beeinträchtigt wird.

ND-Filter

ND-Filter, auch oft als Graufilter bezeichnet, lassen nur einen Teil des Lichtes hindurch und sind dabei farbneutral. Sprich, sie machen das Bild dunkler. Dies kann von Vorteil sein, wenn man die Menge des Lichtes kontrollieren will ohne bei Belichtungszeit und Blende von den gewünschten Werten abzuweichen.
Ein Beispiel: Ein Wasserfall soll mit langer Belichtungszeit und offener Blende fotografiert werden. Nachdem die Empfindlichkeit schon auf dem kleinsten Wert eingestellt ist kann es sein, dass trotzdem eine Überbelichtung vorhanden ist. Diese kann durch den Einsatz von ND-Filtern verhindert werden.
Für einen Überblick über diese Zusammenhänge ist ein Blick auf den ersten Teil des Grundkurses lohnenswert.

Nahlinsen, Farbfilter und Verlaufsfilter

Nahlinsen werden oft unter der Kategorie Filter erwähnt, obwohl es sich wie die Bezeichnung schon verrät um Linsen handelt. Mit ihnen ist es möglich die Naheinstellgrenze zu verkleinern. Folge ist, dass man näher an das zu fotografierende Objekt gehen kann und es dadurch größer wird.
Farbfilter wurden und werden vor allem in der Schwarzweißfotografie verwendet. Beispielsweise ist es möglich mit einem Rot-Filter einen blauen Himmel stark abzudunkeln.
Verlaufsfilter gibt es für verschiedene Arten von Filtern. So gibt es Graufverlaufsfilter, mit denen man nur eine Seite des Motives abdunkeln kann. Dies ist vor allem nützlich um die Überbelichtung des Himmels zu vermeiden. Verlaufsfilter gibt es außerdem für Farbfilter, welche aber eine Seltenheit darstellen.

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Rock’n'Roll in der Fotografie – Annie Leibovitz sei Dank

Annie Leibovitz fotografiert Stars und ist dabei selbst einer. Die Person Leibovitz ist dazu noch genau so vielschichtig, abwechslungsreich und interessant wie ihre Fotografien.

Annie Leibovitz, 2009

Geboren wurde Anna-Lou Leibovitz 1949 in Waterbury, Connecticut.
Da Ihr Vater Offizier der US-Air Force war und oft versetzt wurde, zogen er, Annie, ihre Mutter und die fünf Geschwister zahlreich um.

1967 begann die kreative Leibovitz in San Francisco Malerei und Fotografie zu studieren . 1972 wurde sie, auf Grund ihres Talents, Chef-Fotografin des berühmten Rolling Stone Magazins. Die junge Fotografin begleitete 1975 die Rolling Stones auf Tournee und kostete das Rock’n'Roll-Leben unglücklicherweise zu extrem aus. Sie wurde Drogensüchtig.
Annie Leibovitz bekämpfte ihre Abhängigkeit erfolgreich, beteiligte sich 1981 an der Gründung der Zeitschrift
Vanity Fair und beendete Ihre Karriere beim Rolling Stone.
1988 lernte die Künstlerin ihre künftige Partnerin, die Schriftstellerin und Publizistin Susan Sonntag kennen. Die Fotografin und Susan lebten bis zu deren Tod 2004 zusammen.
Annie Leibovitz erstes Kind, Tochter Sarah, bekam sie mit 51 Jahren. Vier Jahre später folgten die Zwillinge Susan und Samuel, 2005.

Obwohl einer der Spitzenverdiener Ihrer Zunft, war die berühmte Fotografin 2009 hoch verschuldet.

Keith Richards for Louis Vuitton, by Annie Leibovitz

Annie Leibovitz als Künstlerin und Fotografin ist ebenso spannend wie Ihr Leben. Sie zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Fotografen der Welt.

Die Amerikanerin lichtet nahezu alle bekannten Menschen der Politik, der Wirtschaft und der (Pop-)Kultur ab. Michelle ObamaPenelope Cruz und Woody Allen, George Bush, Keira Knightley, Kate Winslet, Mick Jagger und Queen Elisabeth II sind nur Namen einer sehr kurzen Liste Ihrer zahlreichen Modelle.
Für ein Fotoshoot von und mit Annie Leibowitz stehen die Berühmtheiten Schlange. Sie räumen in ihren Terminkalender einen Platz ein und nicht umgekehrt.

Johnny Depp for Vanity Fair, by Annie Leibovitz

In Ihrer Fotografie dominieren extreme Farben mir deren Hilfe sie immer wieder die Stimmung hervorhebt. Oft ist die Inszenierung, ob als Farb- oder Schwarz-Weiß-Fotografie, dramatisch, äußerst aufwändig. Die gesamte Szenerie ist bis ins kleinste Detail durchgeplant.
Eine Entourage von 50 Assistenten ist bei Leibovitz-Fotoshootings nicht ungewöhnlich.


Genderstudies by Annie Leibovitz

Die Künstlerin versteht es die Fotografierten so unterschiedlich in den Fokus zu Rücken wie nur möglich. Ob es nun subtiler Humor ist, das Model pompös, pur oder natürlich darstellt, immer trifft Annie Leibovitz den richtigen Ton. Sie versteht es mit dem Image der jeweiligen Berühmtheit zu spielen, es zu unterstreichen oder es sogar neu zu erfinden. Die Künstlerin scheint immer im richtigen Moment des Auslöser zu drücken.

John Lennon and Yoko Ono for Rolling Stone Magazine, by Annie Leibovitz

Annie Leibovitz schuf weltbekannte, spektakuläre Bilder, die heute Ikonen der Fotografie sind.

Die Abbildung von John Lennon, der in Embryo-Position eng um Yoko Ono geschlungen ist, ist nur eines davon. Auch das Foto der Hochschwangeren Demi Moore, als Cover der Fanity Fair oder eine in Milch badende Woopie Goldberg sind nur zwei weitere ihrer zahlreichen bekannten
Bilder.

Dove-Kampagne by Annie Leibovitz

Auch mit kommerziellen Kampagnen für Louis Vuitton oder Dove, Kalender für Pirelli und Lavazza mit einer Walt Disney Fotostrecke machte die Leibovitz auf sich aufmerksam.

Wie man sieht sind Annie Leibovitz Arbeiten stark in unserer Medienwelt präsent, jedoch sieht man sich nicht zu schnell satt – dafür sind sie zu unterschiedlich.



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“Drucken mit Photoshop Elements” – ein gratis Artikel aus dem Sonderheft Photoshop Elements 9

Wir haben aus dem Sonderheft “Photoshop Elements 9″ aus dem Sonic Media Verlag exklusiv einen Artikel zum Thema Drucken erhalten und freuen uns sehr, ihn hier veröffentlichen zu dürfen:

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Drucken mit Photoshop Elements

Die eigenen Fotos wirken erst richtig gut, wenn man sie in einer gewissen Größe betrachten kann. Früher oder später möchte man daher seine Bilder nicht nur auf dem Bildschirm sehen, sondern vielleicht auch an der Wand aufhängen oder als Abzug verschenken. Was liegt da näher, als das eigene Werk per Tintenstrahldrucker zu Papier zu bringen?

Die Bildgröße auf einen Blick

Beim Drucken stellen sich immer wieder einige Fragen: Wie viele Megapixel brauche ich für welche Bildgröße? Wie groß kann ich meine Fotos drucken, ohne dass sie unscharf wirken? Die Antwort auf solche Fragen liefert der Bildgröße- Dialog von Photoshop Elements. Als Beispiel dient uns hier die Datei Truck3.jpg von der Heft-CD, die aus einer Spiegelreflexkamera mit 12-Megapixel-Sensor stammt. Diese kann auch hier heruntergeladen werden. Wählen im Menü Ansicht > Lineale, um sich einen ersten Eindruck über die Bildmaße zu verschaffen. Hier kann man bereits sehen, dass das Foto rund 34,5 cm breit und etwa 23 cm hoch ist, also groß genug, um papierfüllend gedruckt zu werden.

abbildung2Genauer werden die Abmessungen unten links am Bildrand angezeigt. Hier können Sie verschiedene Angaben zu Ihrem Foto, etwa den Farbraum, die Dateigröße und auch die Abmessungen in Zentimetern abrufen. Um diese Einstellungen zu ändern, klicken Sie auf das kleine schwarze Dreieck neben dem Eintrag. Über das aufspringende Menü können Sie sich nun beispielsweise mit Dokument- profil den Farbraum des Bildes oder mit Dokumentmaße die Abmessungen des Bildes in Zentimetern und die aktuelle Auflösung anzeigen lassen.

abbildung3Über einen Klick auf den Eintrag selbst erhalten Sie eine Übersichtstafel mit weiteren Informationen, wie etwa den Pixelmaßen. Hier erfahren Sie, dass das Foto 4024 x 2794 Pixel groß ist und bei 300 dpi Auflösung die Abmessung von 34,07 x 23,66 Zentimeter erreicht.

In diesem Fall ist die Auflösung mit 300 dpi bereits optimal zum Druck. Manche Kameras legen Ihre Dateien allerdings von Hause aus mit 72 Pixeln pro Zoll ab. Würden Sie ein Foto mit dieser Auflö- sung drucken, kämen nur 72 Bildpunkte pro Zoll aufs Papier, umgerechnet also gerade einmal 28,35 Bildpunkte pro Zentimeter. Das ist für ein ordentli- ches Druckergebnis viel zu wenig – 240, besser noch 300 dpi sollten es schon sein.

abbildung4

Das Problem mit der Auflösung lösen Sie, indem Sie auf Bild > Skalieren > Bildgröße klicken. Im Dialogfenster schalten Sie – wie hier bei dem Schnappschuss aus einer alten Digitalkamera – die Vorgabe Bild neu berechnen mit ab. Anstelle der unter Auflösung eingetragenen 72 dpi tippen Sie 300 ein.

Nun ändern sich auch die Werte für die Bild- abmessung. Der Schnappschuss zeigt eine Breite von 5,05 cm und eine Höhe von 3,34 cm anstelle der vorher gezeigten 21,03 x 13,9 cm an, denn die vorhandenen Bildpunkte werden nun viel dichter auf das Papier gebracht.

Wie groß kann ich denn jetzt drucken?

Bei DIN A4 sollte das Bild so groß sein, dass seine Kantenlänge bei 300 dpi das Blatt abdeckt. So wird dafür gesorgt, dass bei einem relativ geringen Be- trachtungsabstand von etwa 30 cm keine einzelnen Pixel mehr ins Auge fallen.

abbildung5Möchten Sie dagegen auf A3 oder größer drucken, muss das Bild nicht zwangsläufig größer sein, denn hier geht man von einem größeren Betrachtungsabstand aus. Daher kann in der Auflösung die Zahl der Pixel pro Zoll auf etwa 210 dpi gesenkt werden, ohne die Qualität des Bildeindrucks zu verringern.

Tipp: Der richtige Betrachtungsabstand:

Die benötigte Auflösung für ein Foto hängt vom gewünschten Betrachtungsabstand ab.
Hier einige gerundete Beispielwerte:

30 cm = 300 ppi
60 cm = 160 ppi
80 cm = 125 ppi
1 Meter = 100 ppi

Auch ein Digitalfoto mit 4, 6 oder 8 Megapixeln kann durchaus in einer beachtlichen Größe gedruckt werden – wichtig ist nur, dass der Betrachtungsabstand eingehalten wird.

abbildung6

Schärfen muss sein

Vor der Ausgabe des Fotos auf den Drucker muss in jedem Fall die Schärfe angepasst werden. Wie intensiv hier nachgeschärft werden muss, hängt ein wenig vom benutzten Drucker ab. Bei vielen

Tintenstrahldruckern kann es hilfreich sein, vor der Ausgabe noch einmal etwas kräftiger zu schärfen. Das Schärfen sollte als letzter Arbeitsschritt vor dem Druck erfolgen, da die Bildschärfe durch das Anpassen der Bildgröße verändert wird.

In Photoshop Elements können Sie zum Schärfen Überarbeiten > Unscharf maskieren nutzen. Überprü- fen Sie die Wirkung Ihrer Schärfung einmal in der 100%-Ansicht und auch noch einmal bei 50 %, die Ihnen einen ungefähren Eindruck der Wirkung beim Druck gibt.

—> Nun können Sie Ihr Bild z.B. als Poster oder Leinwand bei posterXXL drucken lassen, oder selbst zur Tat schreiten:

Der Druckdialog

Nachdem das Bild mit dem richtigen Auflösungs- wert versehen und geschärft wurde, wird über das Menü Datei der Befehl Drucken aufgerufen.

Der Druckdialog bietet einige grundlegende Einstellungen, um ein gutes Druckergebnis zu erzielen: Wählen Sie zunächst auf der rechten Seite des Druckdialogs Ihren Drucker und das Papierformat aus. Direkt darunter wählen Sie die gewünschte Druckgröße aus – in der Mitte des Dialogfensters sehen Sie in einer Vorschau das Erscheinungsbild Ihres Druckes auf dem Papier. Für die wichtigen Ein- stellungen des Druckdialogs klicken Sie am unteren Rand auf die Schaltfläche Mehr Optionen. Es öffnet sich ein weiteres Dialogfenster mit einer Auswahl- leiste auf der linken Seite.

Um Ihr Bild formatfüllend zu drucken, klicken Sie in der Auswahlleiste auf Benutzerdefiniertes Druckformat und markieren dann das Kontrollkäst- chen Auf Mediengröße skalieren. So wird das Foto passgenau auf die Seitengröße gebracht. Wichtig für einen qualitativ guten Druck ist vor allem der Eintrag Farbmanagement in der Auswahlleiste. Im Druckdialog schalten Sie unter Farbhandhabung zuerst die Option Durch Photoshop Elements ein, damit der Drucker nicht versucht, eigene Farbkorrekturen durchzuführen.

Unter Druckerprofil – in unserem Beispiel wird ein Canon ip6600D angesteuert – wählt man das Profil für das benutzte Papier aus, beispielsweise für das Canon-Papier PR2. Die nächste wichtige Einstellung ist die so genannte Renderpriorität. Dieser kryptische Begriff bezeichnet die Art und Weise, wie mit Farben, die außerhalb des druckbaren Farbraums liegen, umgegangen werden soll. Der sicherste Weg, um das was fotografiert wurde, auch mit derselben Farbe zu Papier zu bringen, ist die Einstellung Relativ farbmetrisch – sie sorgt dafür, dass der Weißpunkt gehalten wird und die nächstmögliche Farbe genutzt wird, die der Drucker darstellen kann.

Zwei konkurrierende Instanzen

Wenn man den Druckdialog durchlaufen hat und auf die Schaltfläche Drucken klickt, geht es mit dem Drucken noch nicht los – es erscheint erst noch der Dialog des Druckertreibers.

Hier muss man sich verdeutlichen, dass in Photoshop Elements dem eigentlich für den Druckvor- gang verantwortlichen Treiber mit dem Druckdialog von Photoshop Elements eine „Kontrollinstanz“ vorgesetzt wurde. Daher muss man auch im Druckertreiber noch einmal einige Einstellungen vornehmen. Um Farb- verfälschungen zu vermeiden, muss man auch dem Druckertreiber mitteilen, dass die Farbkorrektur von Photoshop übernommen wird. Fast alle Druckertreiber bieten eine Schaltfläche an, mit der das Farbma- nagement abgeschaltet werden kann.

Im Druckertreiber muss die Druckauflösung eingestellt werden, die sich gern auch hinter einer Schaltfläche namens Qualität versteckt. Oft gibt es in diesen Menüs Auswahlkriterien wie Hoch, Fein oder Foto. Abgeschaltet lassen sollte man für hochwertige Drucke Optionen wie Schnell. Hier handelt es sich meist um die Möglichkeit, den Drucker bidirek- tional arbeiten zu lassen, was zwar einen echten Geschwindigkeitszuwachs bringt, sich aber auch auf die Druckqualität auswirken kann.

Da es der Druckertreiber gewohnt ist, selbst über die Art des Papiers zu bestimmen, gibt es nahezu immer auch einen Eintrag für die Papiersorte – und sie entspricht vermutlich nicht dem in Photoshop Elements gewählten Papier. Hier wählt man die Einstellung aus, die dem gewünschten Papiertyp am nächsten kommt.

Danach geht es dann auch endlich mit einem Klick auf Drucken im Druckertreiber los.

Wer noch mehr interessante Tipps und Tricks rund um Photoshop Elements erfahren möchte, kann sich das Sonderheft mit einem Klick auf den folgenden Link sogar noch zum vergünstigten Preis holen: Das große Handbuch Photoshop Elements 9 nur 8,45 € statt 9,95 €

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