Machen Sie mehr aus Ihrem Motiv!

klare Linien

Vielleicht kennen Sie dieses Problem? Sie sehen ein tolles  Motiv, zücken Ihre Kamera, betätigen den Auslöser und sehen es sich dann voller Vorfreude am PC an: Von der Atmosphäre ist nichts mehr zu spüren, aus Ihrem spannendem Motiv ist ein langweiliges, teils unscharfes Foto geworden.

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert?

Hier einige Tipps und Tricks wie das garantiert nicht mehr vorkommen wird!

Richtige Positionierung

Die Bildgestaltung ist ein kreativer Prozess. Besonders wichtig ist dabei die Position der Bildmotive.

Zu Beginn sollten Sie überlegen welches Objekt in den Mittelpunkt gestellt werden soll. Sind mehrere Objekte im Bildausschnitt zu sehen, so ermitteln Sie das Haupt- und das Nebenobjekt des Bildes.

Hilfreich ist in jeglicher Situation die Orientierung am goldenen Schnitt,  welchen sich schon Künstler und Architekten der Antike zum Vorbild genommen haben und der auch heute noch oft bei der Gestaltung von Printmedien und Fotos verwendet wird.

Drittel-RegelEinfacher ist es oft sich an der sogenannten Drittel-Regel zu orientieren:  Versuchen Sie den Fokus gedanklich sowohl horizontal als auch vertikal zu dritteln. Haupt- und Nebenmotiv sowie bildwichtige Linien sollen entweder an den Schnittpunkten oder an den gedachten Linien platziert werden. Viele Kameras sind mittlerweile mit einer Displayfunktion versehen, die es ermöglich diese Hilfslinien anzuzeigen.

Vor allem in der Landschaftsfotografie können Führungslinien zur Orientierung von Vorteil sein.  Sie können hierfür sowohl sichtbare Orientierungspunkte, wie Straßen oder Äste eines Baumes, als auch imaginäre Linien, in Form von zueinander in Verbindung stehenden Motiven setzen.

Perspektiven setzen

Besonders wichtig für ein spannungsreiches Fotomotiv ist die Perspektive aus der es entsteht. Die Perspektive wird durch den Standort des Fotografen bestimmt. Sie kann horizontal oder vertikal verändert werden und entscheidet über die spätere Wirkung der Fotografie auf Außenstehende.

FroschperspektiveNehmen  Sie einen tiefen Blickpunkt ein, so wirkt alles was Sie fotografieren viel größer. Diese Perspektive nennt man Froschperspektive. Probieren Sie doch mal eine Blume in Ihrem Garten, Ihr Haustier oder Kinder aus der Froschperspektive zu fotografieren. Sie werden sehen  welche Aufmerksamkeit das Bild durch die ungewöhnliche Perspektive auf sich zieht.

Versuchen Sie doch mal Landschaften oder größere Gebäude aus der Vogelperspektive abzulichten – Das Ergebnis wird Sie faszinieren.


Farben auswählen

Versuchen Sie bei der Motivwahl auch auf Farbe zu achten. Kontrastreiche Farben wie Gelb-Blau, Grün-Rot, oder Rot-Blau bringen Spannung in Ihr Bild.

Durch einheitliche oder monotone Farbe bringen Sie Ruhe in die Bildkomposition.

Einen besonderen Blickfang stellt die Farbe Rot dar. Probieren Sie es doch einmal aus und Fotografieren Sie eine Mohnblume im Kornfeld oder ein rotes Auto am Straßenrand.

FarbkontrasteMohnblumenfeldAbendrot
Wenn Sie sich aus unserer Trickkiste bedienen wird garantiert nichts mehr schiefgehen. Lassen Sie sich von der Atmosphäre Ihrer Fotos überraschen und überraschen Sie!

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“Equipment des Monats 7-8/2011″ für die Galerie-Box

gerahmte ProdukteUnser Produkt “Galerie-Box” hat die Auszeichnung “Equipment des Monats” der Zeitschrift ProfiFoto erhalten.

Die Galerie-Box kombiniert hochwertigen Fineart Druck kaschiert auf Acryl-Glas oder Forex mit einem edlen Rahmen aus Vollholz.

Acryl-Glas verleiht Ihrem Bild besondere Tiefe und Hochglanz.
Die Forex-Platte ist matt laminiert, für einen modernen Look!

Die außergewöhnliche Materialkombination im perfekten Finish bereichert jeden Wohnraum genauso wie das stilvolle Büro! Hier der komplette Artikel zum Nachlesen:

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Erst knipsen, DANN fokussieren

Schärfepunkte nachträglich setzen!

Kennen Sie schon die neuste Foto-Revolution? Lesen Sie hier alle Infos zur Lichtfeldkamera und klicken Sie sich durch die beeindruckende Galerie von Lytro.

Ist das Foto einmal geschossen, ist der Moment unwiderruflich zum Zeitpunkt des Auslösens festgehalten. Schade, wenn das Bild dann verschwommen ist, weil sich vielleicht das Motiv bewegt hat oder die Kameraeinstellungen nicht entsprechend eingestellt waren.

Für jeden Fotografen, der diese Situation kennt, gibt es sehr gute Neuigkeiten. Lytro arbeitet an einer Lichtfeldkamera, die nachträglich Schärfepunkte setzen lässt, die man jederzeit wieder verändern kann.

Klingt unglaublich, könnte allerdings schon bald Realität werden. Die neue Technik soll neben den altbekannten Daten auch die Lichtrichtung speichern. Somit kann dann jedes Bild nachträglich mit dem gewünschten Schärfepunkt versehen werden.

Dass die individuelle, veränderbare Schärfe der Hauptvorteil der neuen Bildsensor-Technik ist, ist klar. Ein weiterer Vorteil liegt in der Zeitersparnis, denn die Kamera muss nicht mehr fokussieren. Dieser kleine, aber feine Zeitvorteil kann gute Momentaufnahmen von perfekten Treffern trennen.

Die Therorie klingt simpel, doch vielleicht fragen Sie sich, warum es die Lichtfeldkamera mit Multischärfebereich nicht schon längst gibt? Dies lag an der bisher zu geringen Leistungsfähigkeit der Chips, die nun endlich ausreichend ist.

Wer jetzt immer noch nicht begeistert ist, sollte schleunigst die Möglichkeiten in der interaktiven Galerie austesten: Mit Klicks auf Bildbereiche im Browser treten die einzelnen Bildbereiche in den Vorder- oder Hintergrund, ganz wie Sie sich Ihr Bild vorstellen.

Noch in diesem Jahr soll diese innovative Kamera von Lytro auf den Markt kommen – denn Fokussieren war gestern!

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posterXXL Fotografie-Grundkurs in elf Teilen + Bonus

fotografie_grundkurslDer große posterXXL Fotografie-Grundkurs ist eine Reihe, die in elf Teilen die handwerklichen Grundlagen der Fotografie erklärt.

Für alle, die den Fotografie-Grundkurs nicht von Anfang an verfolgt haben:
Alle elf Kapitel übersichtlich zusammengefasst.

Von den Basics wie der Belichtung bis zum Zubehör wie Filtern.
Als Bonus gibt es drei Kapitel aus dem Galileo Fotografiekurs sowie eine Einführung zum Filmen mit aktuellen DSLR-Kameras.

posterXXL Fotografie-Grundkurs in 11 Teilen:

Teil 1 Belichtung
Teil 2 Das Histogramm
Teil 3 Raw oder JPEG
Teil 4 Weißabgleich
Teil 5 Sensorgrößen
Teil 6 Bildrauschen
Teil 7 Kompakt- vs. Spiegelreflexkamera
Teil 8 Objektive
Teil 9 Filter
Teil 10 Blitzgeräte
Teil 11 Megapixel, dpi und Co.

Bonus: Galileo Fotografiekurs

Teil 1 Porträtfotografie
Teil 2 Landschaftsfotografie
Teil 3 Richtig blitzen

Special: Filmen mit DSLRs:

Teil 1 Überblick
Teil 2 Drehtipps

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Fotografie Grundkurs (11/11): Auflösungen – Megapixel, DPI & Co.

Auflösung

Die Auflösung ist bei vielen Geräten eines der beliebtesten Verkaufsargumente. Kameras schmücken sich mit hohen Megapixel-Zahlen, Drucker mit viel DPI und Bildschirme mit “Full HD” & Co. Doch was verbirgt sich hinter all diesen Formaten? Und wie viel Auflösung braucht man überhaupt?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, die Auflösung anzugeben: Absolute Auflösung und relative Auflösung. Ersteres bezeichnet die absolute Informationsmenge, die in einem Bild oder in einer Sensoraufzeichnung enthalten ist. Letztere nennt die Auflösung im Bezug auf eine Fläche.

Absolute Auflösung

Bei Kameras wird die Auflösung absolut angegeben, meist in Megapixeln. Diese Zahl repräsentiert die absolute Menge an Bildpunkten, die die jeweilige Kamera in einem Bild aufzeichnen kann. Ein Megapixel entspricht dabei einer Million Bildpunkte.

Bei Bildschirmen wird die Auflösung im Format Breite x Höhe in Bildpunkten angegeben, also z.B. 1600×1200 oder 1920×1080. Einige dieser Auflösungen haben auch definierte Namen, wie z.B. “Full HD” für 1920×1080 oder XGA für 1024×768. Auch bei Kameras wird dieses Format verwendet, jedoch findet man es meist eher versteckt im Datenblatt.

Es ist problemlos möglich, durch simple Multiplikation den Megapixel-Wert einer im Format Höhe x Breite vorliegenden Auflösung zu errechnen. 1920×1080 sind dementsprechend 2’073’600 Pixel, bzw. rund 2 Megapixel.
Umgekehrt ist es jedoch nicht direkt möglich, aus einer Megapixel-Zahl die Höhe und Breite des Bildes zu errechnen, denn die Angabe Megapixel sagt nichts darüber aus, wie diese Pixel auf dem Bild verteilt sind. Ein Megapixel kann sowohl für 1000×1000 Pixel stehen, als auch für 500×2000 Pixel, als auch für beliebige andere Kombinationen, die zusammengerechnet eine Millionen Pixel ergeben.

Relative Auflösung

Während bei Kameras absolute Auflösungsangaben dominieren, geht man im Druckbereich meist mit relativen Auflösungen um. Diese sagen zunächst nichts über die Gesamtzahl an Pixeln aus, sondern beschreiben nur, wie viele Pixel pro Größeneinheit aufgezeichet bzw. ausgegeben werden können.

Am gängigsten ist dabei die Größeneinheit DPI (dots per inch). Wie der Name schon sagt beschreibt sie, wie viele Punkte für jeden Zoll an Bildfläche verwendet werden. Liegt eine Grafik also in 300 DPI vor, werden in jeder Zeile pro Zoll 300 Punkte verwendet. Bei 10 Zoll wären es also 3000 Punkte.

Weitere relative Auflösungsformate sind u.a. PPI (pixel per inch) und LPI (lines per inch). In der Fotografie ist auch LP/mm interessant, die Anzahl der Linienpaare pro Millimeter, in der die Auflösung von Objektiven gemessen wird.

Nur anhand der relativen Auflösung kann man jedoch nicht sagen, ob ein Digitalfoto für einen Einsatzzweck ausreichend ist. Hinter einem Foto “in 300dpi” könnten sich theoretisch auch nur 100×100 Pixel verbergen – allerdings reichen diese dann gerademal für ein 3×3 mm großes Foto. Wenn man also von jemandem ein Bild in einer bestimmten Auflösung haben möchte, sollte man entweder direkt eine absolute Angabe verwenden, oder einen Ausdruck wie “10×15cm in 300dpi”.

Richtwerte

Das menschliche Auge kann im normalen Leseabstand nicht viel mehr als 300dpi auflösen, daher müssen auch Fotos nicht mit höherer Auflösung gedruckt werden. Häufig sind auch 150dpi noch durchaus ausreichend. Ist der Leseabstand größer, wie beispielsweise bei Postern, genügen auch geringere Auflösungen.

Für einen 10×15cm großen Fotoabzug braucht man daher idealerweise 1200×1800 Pixel um ihn in 300dpi drucken zu können. Das entspräche 2,2 Megapixel. Doch auch mit 150dpi, bzw. 600×900 Pixel, bzw. 1,1 Megapixel dürften die meisten Betrachter noch zufrieden sein. Für Drucke wie Poster, die gerne mal über dem Sofa angebracht werden und daher einen höheren Betrachtungsabstand haben, reicht die Auflösung bereits ab 50dpi aus. Bei einem 80×60cm großen Poster entspräche das 4000×3000 Pixel, bzw. 12 Megapixel.

Als Faustregel für den durchschnittlichen Betrachtungsabstand kann man die Bilddiagonale verwenden. Eine nähere Betrachtung wird für das menschliche Auge anstrengend, viel weiter weg sollte man auch nicht gehen. Ein DIN A4 Blatt wird nach dieser Regel im Durchschnitt mit 36cm Abstand gelesen. Bei größeren Formaten dementsprechend mehr, und umso niedriger wird die benötigte Auflösung.

Die gängigsten Formate und ihre Eignung bei verschiedenen Auflösungen haben wir in der folgenden Tabelle übersichtlich zusammengestellt:

Aufloesung dpi Megapixel

Grundsätzlich ist eine hohe Auflösung immer erstrebenswert. Inzwischen ist die Technik jedoch soweit fortgeschritten, dass die Auflösung nicht länger das Maß aller Dinge ist. Wie man sieht bietet heute nahezu jede gängige Digitalkamera genug Auflösung um auch größere Formate drucken zu können.
Eine hohe Auflösung kann an anderer Stelle sogar Nachteile mit sich bringen, zum Beispiel durch eine mit der Auflösung steigende Rauschempfindlichkeit von Bildsensoren (siehe auch Fotografie Grundkurs (6/11): Bildrauschen). Man sollte sich also beim Kamerakauf nicht nur auf die reine Auflösung konzentrieren, da oftmals mit Kanonen auf Spatzen geschossen – also mit extrem hoher Auflösung, die eigentlich gar nicht benötigt würde, fotografiert wird.

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