Neu: Die Geheimnisse von Google Image Swirl


google_swirlDie Google Bildersuche ist ja hinreichend bekannt, doch jetzt gibt es etwas Neues! Google Image Swirl (zu Deutsch: Strudel) zeigt die Suchtreffer nicht nur als normale Bilder. Es werden ähnliche oder thematisch passende Bilder ebenfalls angezeigt.
Dabei wird ein Pool von ca. 200.000 Bildern (laut Google) durchsucht. Interessant: Nicht nur die Bildanalyse nach enthaltenen Farben oder Objekten wird hier genutzt, sondern auch die Metadaten sowie Exif-Informationen eines Bildes. So können im Idealfall zum Beispiel aufgrund ähnlicher GPS-Ortsdaten ähnliche Bilder sofort zusammen gezeigt werden.

Und so funktioniert swirl:
Unter der Domain http://image-swirl.googlelabs.com/ wird Google Image Swirl aufgerufen.

image_swirl1Hier gebe ich als Beispiel “Los Angeles” ein. Das Suchergebnis präsentiert sich zunächst wie in der Grafik links. Auf den ersten Blick sieht das aus wie die “normale” Google Bildersuche. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt hinter jedem Bild noch eine Art Stapel anderer Bilder. Sieht man sich diese Stapel näher an, so entdeckt man die Sortierung. Ein Stapel zeigt nur Bilder von der Skyline bei Dämmerung, ein anderer Luftbildaufnahmen. Ein weiterer Stapel zeigt nur Nachtaufnahmen, unten links sieht man Landkarten sowie das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Es gibt auch einen Stapel, der lediglich aus alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen besteht.

Doch wo ist nun der Strudel, nach dem sich Google Image Swirl benennt?

image_swirl2Bei Klick auf einen Stapel öffnet sich dieser geschmeidig animiert in einer Art Luftblase. Hier habe ich links oben auf den Stapel der Skyline in Dämmerung geklickt.
Die ursprüngliche Auswahl ist rechts unten dargestellt, eine Linie zeigt auf die neue Auswahl in einer größeren Blase. Hier gibt es wieder neue Motive zu entdecken: Eine Postkarte, die die Skyline zeigt, verschiedene Ansichten, verschiedene Stadtteile.

Links oben ist das weltberühmte Hollywood Sign zu sehen, das Wahrzeichen von Los Angeles.

image_swirl3Nach einem Klick darauf sieht man nun drei Luftblasen – ich bin eine Ebene tiefer in den Stapel gewandert. Die ursprüngliche Auswahl “Los Angeles” ist rechts oben zu sehen. Von dort aus die Auswahl “Skyline bei Dämmerung” und nun die neue Auwahl “Hollywood Sign”.

Jedes dieser Bilder läßt sich mit dem rechts unten daran erscheinenden Symbol “Neues Fenster” anzeigen. So kann man jederzeit die Ergebnisse öffnen, ohne den ursprünglichen Bilderstrudel zu verlieren.

Das war jetzt nur eine Richtung im Strudel, man kann natürlich zurück gehen, sich andere Stapel anzeigen lassen, stöbern, entdecken, …

Momentan gibt es den Dienst nur in englischer Sprache. Bei entsprechendem Erfolg wird es aber nicht lange dauern, bis er in allen Sprachen und mit weiteren Features verfügbar ist.

Einfach mal testen und sich in den Bilderstrudel saugen lassen!

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