Foto-Know-How

Portraitfotografie im Studio für Anfänger – so funktionierts!

StudioportraitsDas erste Mal in einem Fotostudio als Fotograf zu agieren ist ein Moment, den man nicht so schnell vergisst. Die Vorbereitung darauf sollte man nicht unterschätzen. Auf einmal müssen sämtliche Theorien zu Lichtführung, Blitz, Kameratechnik und Bildaufbau sofort sitzen. Damit diese Situation nicht allzu stressig wird gibts hier ein super Tutorial, um mit dem komplexen Thema warm zu werden. Meist hat man im Studio ja nicht viel Zeit, doch wer sich dieses Tutorial direkt vor dem Shooting noch einmal verinnerlicht hat die wichtigsten Regeln bestimmt im Hinterkopf.

Das gut geschriebene Tutorial findet sich unter diesem Link.

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Einfach bessere Urlaubsbilder machen mit einem Polfilter

polfilter Urlaubsbilder haben oft das folgende Problem. Man ist die Bedingungen aus dem Heimatland gewöhnt. Im Urlaub ist die Lichtsituation dann plötzlich eine Andere: viel mehr Sonne, und viel weitere Landschaften. Oft sind die Bilder dunstig und es fehlt an Kontrast. Abhilfe schafft hier ein Polarisationsfilter oder kurz Polfilter.

Ein Polfilter lässt nur Licht einer bestimmten Schwingungsrichtung durch. Es ist aufgebaut aus einem Ring, der vor dem Objektiv befestigt wird. So gut wie jede Spiegelreflexkamera hat am Objektiv ein Gewinde zum Einschrauben von solchen Filtern, hier muß man nur den Filterdurchmesser wissen. Für viele Kompaktkameras gibt es Adapter und Nachrüstringe, um auch hier in den Genuß eines Polfilters zu kommen. Auf diesem Gewinde befindet sich eine graue Scheibe, der Polfilter. Dieser kann gedreht werden um den Effekt entweder zu verstärken oder zu verringern.

polfilter_mit_ohneDas Polfilter sperrt Spiegelungen und Reflexe und entfernt somit den Dunst aus dem Bild und verstärkt die Farbsättigung. Die Fotos werden brillanter und detailreicher, die Farben leuchtender. Vor allem bei Landschaftsaufnahmen vergrößert sich die Sichtweite deutlich.

Nachteile hat der Polfilter leider auch, außer daß er eine Menge Geld kostet (je nach Größe zwischen 20 und 200 Euro). Er schluckt Licht in der Stärke von 1 bis 2 Blenden, daher empfiehlt er sich in Dämmerung und Dunkelheit kaum bzw. gar nicht. Sofern man die Möglichkeit hat sollte man mit einem Stativ fotografieren, um diesen Belichtungsnachteil durch längere Belichtungszeiten ausgleichen zu können.

Das klingt in der Theorie alles ein wenig kompliziert, ist es aber nicht. Am besten einfach mal in einem Fotofachgeschäft einen solchen Filter testen, dann wird die Funktionsweise sehr schnell klar. Wer mit den wenigen Nachteilen leben kann darf sich dann aber über wesentlich bessere Bilder freuen!

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Fotos im Sin-City-Look erzeugen – das beste Tutorial

Oft habe ich mich schon gefragt, wie das Filmplakat zu Sin City entstanden ist. Eine Menge Effekte, eine eigenwillige Optik, jede Menge Highlights auf so kleinem Raum. Und hier im Video zeigt uns der Autor James Davies mal “kurz” in 55 Minuten, wie so ein Bild entsteht. Das Ganze ist leider auf Englisch, aber die Symbole sind in Photoshop ja praktischerweise die selben. Ausführlich nachzulesen ist das Tutorial auch noch mal Schritt für Schritt unter:

http://psd.tutsplus.com/tutorials/photo-effects-tutorials/how-to-turn-humdrum-photos-into-cinematic-portraits/

Also nicht abschrecken lassen durch die Länge des Videos, es handelt sich hier wirklich um eine Perle im Tutorial-Dschungel! Und das eigene Foto mal so zu bearbeitet auszudrucken beeindruckt in jedem Fall!

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Welche Auflösung braucht mein Bild für den Posterdruck?

AuflösungDie Auflösung eines Bildes bestimmt, bis zu welcher Größe mit einer guten Qualität gedruckt werden kann.

In der Regel wird die Auflösung in dpi (dots per inch, engl. für Punkte pro Zoll) angegeben. Am Bildschirm spricht man auch gerne von ppi (pixel per inch, engl. für Pixel pro Zoll). Ein Zoll entspricht 25,4 mm. Bei einer Standard-Auflösung von beispielsweise 300 dpi tummeln sich also dreihundert Bildpunkte auf einer Strecke von knapp zweieinhalb Zentimetern.

Beim Druck muß außer der Auflösung aber auch der zu erwartende Betrachtungsabstand berücksichtigt werden. Aktuelle Monitore haben eine Auflösung von 72 dpi und werden von den meisten Menschen als scharf abbildend empfunden. Bei einem durchshnittlichen Betrachtungsabstand von 80cm macht das Sinn.

Beim Großformatdruck kann man jedoch von einem viel größeren Betrachtungsabstand ausgehen, da das Bild auch gerne mal über der Couch hängt und von zwei bis fünf Metern betrachtet wird. Je größer das Bild, umso größer wird auch der Betrachtungsabstand. Man kann sich also meist bis auf 50 dpi heranwagen.

Aber jetzt bitte nicht zum Taschenrechner greifen, es geht noch einfacher! Beim Druck kommt es auf die effektiven Pixel an. Bei Digitalkameras ist ein wichtiges technisches Detail die Anzahl der Pixel, meist in Megapixeln angegeben. Und um die Umrechnung nun sehr einfach erledigen zu können, haben wir die gängigsten Formate sowie Auflösungen in eine übersichtliche Tabelle gepackt:

Aufloesung dpi Megapixel

Diese Einteilung mit Sternen ist ein fester Bestandteil der Bestellung bei posterXXL – jedes Bild wird direkt nach dem Hochladen eingestuft. Man kann also vor der Bestellung sehen, ob die Auflösung ausreicht! Der Qualitäts-Check ist für jeden Kunden bei posterXXL kostenlos!

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Feuer in der Nacht fotografieren

Sonnenwendfeuer digital fotografieren

Nur noch ein paar Tage, dann leuchten sie wieder: Die Sonnwend- oder Johannifeuer. Bei diesem alten Brauch werden riesige Holzhaufen errichtet und in der Nacht der Sommersonnenwende entzündet.

Dieser alte Brauch ist vor allem in Bayern beheimatet. Einen sehr schönen Eindruck bekommt man mit dem Panoramabild, das Erik Krause ins Netz gestellt hat: http://pano.erik-krause.de/sonnwend/sonnwend.htm

Doch nicht nur bei der Sonnenwendfeier ist das brennende Feuer in der Nacht eine fotografische Herausforderung. Hier ein paar Tipps, wie solch ein Foto gelingt:

Eine manuelle oder zumindest halbautomatische Blendeneinstellung ist Voraussetzung für die optimale Belichtung. Belichtungszeiten zwischen 1/6 sek. Und 1/1000 sek. bringen gute Ergebnisse. Eine längere Belichtungszeit macht die Flammen eher unscharf, eine kurze Belichtungszeit friert das Feuer ein.

Möglicherweise ist die Belichtungssteuerung mit der Situation überfordert, so sollte man die Belichtung nach unten korrigieren. Fotografiert man im RAW-Format, so kann man später noch umfangreich bearbeiten.

Der ISO-Wert sollte relativ hoch gewählt werden, um genügend Lichtinformationen auf dem Sensor zu bekommen. Jede Digitalkamera hat einen bestimmten Wert, z.B. ISO 400 ab dem ein Bildrauschen deutlich sichtbar ist. Aktuelle Kameras schaffen teilweise ISO 1200 ohne störendes Rauschen. Idealerweise testet man das vorher, um zu wissen wie weit man die ISO-Zahl einstellen kann.

Man sollte sich nicht vom Kamera-Display täuschen lassen. Dieses stellt nämlich gerne in der Nacht die Schatten heller dar als sie in Wirklichkeit abgebildet werden. Hier hilft es manchmal, die Display-Helligkeit etwas herunter zu regeln.

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