Foto-Know-How

Monitor Kalibrierung leicht gemacht – mit kostenloser Online-Schulung!

Jetzt noch schnell anmelden! Seminar am Montag, 22.02.2010 um 18:00 Uhr

Ein kalibrierter Monitor ist der erste Schritt zu einem vernünftigen Druck. Viele sind sich dieser Tatsache nicht bewußt, daher hier ein typisches Beispiel:

FarbkalibrierungMan hat mit einer Digitalkamera Fotos geschossen und möchte die Bilder aus dem Computer nun aufs Papier bringen. Kurzerhand passt man die Bilder beispielsweise mit Photoshop an und bestellt Abzüge in der Filiale oder übers Internet.

Hält man das Ergebnis in Händen ärgert man sich möglicherweise über ein entsetzliches Resultat – die Bilder haben einen Farbstich, sind zu hell oder dunkel. Obendrein fragt man sich, warum man extra noch Zeit in die Bildbearbeitung gesteckt und diverse Korrekturen an Farben, Helligkeit und Kontrast vorgenommen hat.

bildschirme_unterschiedDass ein reproduziertes Bild nicht der Anzeige am Monitor entspricht, kann gewiss vielerlei Ursachen haben. Häufig jedoch liegt die Fehlerquelle lediglich an einem nicht kalibrierten Monitor. Anschaulich wird dies, wenn man zwei Monitore hat, oder zum Beispiel einen Desktop-PC und einen Laptop.
Das selbe Bild, auf beiden Geräten angezeigt, wirkt total unterschiedlich. Der Monitor zeigt lediglich eine Interpretation der Farbdaten. Da er nur einseitig funktioniert und nicht “sehen” kann, welche Farbe er genau ausgibt, ist die Darstellung zwangsläufig mehr oder weniger falsch.

Abhilfe schafft ein kleines Gerät wie zum Beispiel der datacolor Spyder3Express. Der Spyder kann die Farben erkennen, die der Monitor ausgibt, und diese mit der gewünschten Farbe vergleichen. Aus dem Abweichungsprofil wird dann eine Darstellungskorrektur erzeugt, die die Anzeige optimiert. Der vollautomatische Kalibrierprozess dauert nur 5 Minuten und bringt einheitliche Farben auf den Monitor.

Datacolor bietet nächsten Montag, den 22.02.2010 um 18:00 Uhr ein kostenloses Online-Seminar zum Thema Farbmanagement und Monitorkalibrierung an.

Eine Teilnahme ist nicht mehr möglich, dafür gibt es hier den Mitschnitt des Weinars:

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Alles gefälscht und unecht!

Matthew_AlbaneseMatthew Albanese macht Landschaftsbilder. Und diese kommen mit einer optischen Wucht daher, die ihresgleichen sucht.

Das könnte auch daran liegen, daß alles nur gefälscht und nachgestellt ist. Der Tornado links im Bild besteht zum Beispiel aus Stahl- und Baumwolle, die Bäume sind Petersilienstängel und der Boden ist hübsch ausgelegtes Moos.

Doch damit nicht genug! Matthew baut Marslandschaften aus Paprika, Vulkane aus Fugenkitt und Gletscher aus Zucker.

Nichts ist hier echt, doch mit der richtigen Perspektive und ein wenig Photoshop entstehen glaubhafte Aufnahmen aus einer bombastischen Welt. Unter diesem Link gibt es eine Bildersammlung auf behance.net inklusive englischsprachiger Erklärung mit welchen Materialien gearbeitet wurde.

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Tolle Portraitaufnahmen zum Valentinstag!

portrait_1Wer kennt das Problem “Von mir gibt es nur doofe Fotos“? Alternativ gibt es auch die Aussagen “Ich schaue auf Fotos immer komisch“, “ich bin nicht fotogen” oder beliebige andere Ausreden. Daraus spricht aber eigentlich immer der Wunsch, ein “gutes” Bild von sich haben zu wollen.

Das ist doch ein klasse Ansatzpunkt für eine andere Art von Valentinsgeschenk: Tolle Bilder von der oder dem Liebsten!

Doch wie am besten starten?
Mit unseren Tipps wird das perfekte Bild zum Kinderspiel:

1. Entspannen!
Das wichtigste für ein natürliches Bild ist, daß die abgelichtete Person sich nicht unter Druck gesetzt fühlt. Daher am besten eine Viertelstunde vor dem eigentlichen Shooting ganz unbefangen schon mal Fotos machen – so gewöhnt man sich an die Situation, eine Kamera auf sich gerichtet zu haben. Die schönsten Aufnahmen entstehen erfahrungsgemäß gegen Ende einer Fotosession – und so zieht man diesen Zeitpunkt schon einmal etwas vor.

portrait_22. Hintergrund beachten.
Nichts ist störender als ein verwirrender oder komplizierter Hintergrund, der vom Modell ablenkt. Hier genügt eine einfarbige Decke oder ein Bettlaken, das den Hintergrund gleichmäßig einfärbt. Die richtige Brennweite (zwischen 85 und 120mm) bzw. auf das Gesicht heranzuzoomen garantiert einen weich gezeichneten Hintergrund, so daß die gesamte Aufmersamkeit auf das Modell gezogen wird. Äußerst brauchbare Hintergründe sind außerdem Mauern oder leicht glänzende Oberflächen, die den Hintergrund nicht unnötig betonen aber trotzdem interessant machen.

3. Das richtige Licht finden.
Am Einfachsten ist es, draußen zu fotografieren. Das Sonnenlicht bietet genügend Helligkeit, um ohne Blitz eine schöne Ausleuchtung zu bekommen. Aber jetzt bitte nicht das Modell direkt in die Sonne stellen! Die besten Ergebnisse erzielt man an schattigen Plätzen – hier fällt das Licht eher weich und gleichmäßig. Um zusätzliches Licht ins Gesicht zu bekommen kann man mit einem improvisierten Reflektor, zum Beispiel ein weißer Karton, eine Styroporplatte oder Ähnlichem experimentieren. Drinnen wird es schon schwieriger – ein weißer Diffuser Vorhang macht allerdings auch das Licht von draussen schön weich und gleichmäßig. Solange man den Blitz der Kamera vermeiden kann sollte man dies auch tun.

portrait_paar4. Pärchen fotografieren. Und jetzt kommt der Clou:
Ist eine gute Ausleuchtung und ein schöner Blickwinkel gefunden, so stellt man die Kamera auf ein Stativ oder eine andere Ablage. Hier dient ein Tisch, ein Regal, eine Trittleiter oder ein anderer Gegenstand mit einer ebenen Fläche.
Dann auf Selbstauslöser mit 10 Sekunden gestellt und mit rauf aufs Foto.
Das Modell wird im ersten Moment überrascht sein, vielleicht zu lachen beginnen oder anderweitig natürlich reagieren – fertig ist das perfekte Bild zum Valentinstag!

Um diesen Überraschungseffekt nicht nur einmal ausnutzen zu können kann man sich zusätzlich vor dem Shooting ein paar unglaublich doofe Witze merken, die man kurz vor dem Auslösen zum Besten gibt.

Das Wichtigste beim Fotografieren ist, daß der Spaß nicht zu kurz kommt und natürliche, sympathische Bilder dabei entstehen.

Und nun viel Spaß und Erfolg bei den eigenen Bildern! Wer möchte kann sie uns gerne auf unsere Facebook-Seite posten, wir sind gespannt auf Eure Fotos!

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Alpen Zeitraffer – 3 super Videos nicht nur für Bergfreunde

Bilder sagen mehr als Worte, daher einfach kurz: Drei atemberaubende Videos, mit klassischer Musik unterlegt. Mein persönlicher Favorit ist Nummer zwei (night), uns würde interessieren welches unseren Lesern am besten gefällt!

Timelapse movie: The Alps — part I from Michael Rissi on Vimeo.

Timelapse movie: The Alps — part II (night) from Michael Rissi on Vimeo.

Timelapse movie: The Alps — part III (morning) from Michael Rissi on Vimeo.

Die Videos wurden von Michael Rissi erstellt. Das Bildmaterial stammt aus einer Canon EOS 50D mit Canon L 16-35/f2.8, Sigma 17-70/f2.8 und Sigma 10-20/f4.0 Objektiven. Die Abstände zwischen den Aufnahmen waren zwischen 2 und 7 sekunden, Belichtung kürzer als 1/100s. Benutzte Filter: Hoya ND400 und Hoya circular Polfilter.

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Wo ist dieses Foto doch gleich entstanden? – Eine Geotagging-Einführung

Solmeta N2 auf Nikon D5000 (Foto: YellowShark)

Solmeta N2 auf Nikon D5000

Geotagging, Geocoding, Geo-Imaging und Foto-Verortung – all diese Begriffe stehen für die Technik, Fotos mit Daten über ihren Aufnahmeort anzureichern.
Der Standort wird in Form von Koordinaten in die Metadaten des Bildes geschrieben, wo sie später via Software angezeigt oder genutzt werden können.

So kann man auch lange nachdem man die Fototour schon wieder vergessen hat genau nachvollziehen, wo einzelne Bilder entstanden sind.
Auch über den persönlichen Nutzen hinaus eröffnet Geotagging neue Möglichkeiten. Beispielsweise können über Flickr Fotos nur aus einem bestimmten Aufnahmegebiet durchstöbert bzw. durchsucht werden.

Um eigene Fotos mit geographischen Informationen zu versehen, gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

1. GPS-fähige Kameras

Mit Abstand am komfortabelsten sind Kameras, die einen GPS-Sensor integriert haben und direkt bei der Aufnahme den Standort in die Bilddaten schreiben.

Derzeit ist die Zahl solcher Kameras mit integriertem GPS-Empfänger jedoch noch sehr gering. Beispielsweise verfügen Nikons Coolpix P6000 und die Ricoh 500SE GPS über eine solche Funktion.

Verbreiteter sind Kameras, die zwar mit GPS-Informationen umgehen könne, jedoch über keinen eigenen Empfänger verfügen. Für diese Kameras, z.B. Nikons D90, lassen sich GPS-Empfänger als Zubehör kaufen und mit der Kamera verbinden.

2. GPS-Logger

Wenn die Kamera selbst keine GPS-Daten verarbeiten kann, hilft ein separater GPS-Logger. Diese kleinen Geräte speichern in regelmäßigen Abständen die aktuelle Position zusammen mit der Uhrzeit. Nimmt man sie während einer Fototour mit, kann eine Software später anhand der Aufnahmezeit Fotos und Position zusammenführen und so die Geoinformationen automatisch in die Bilder schreiben.

3. Manuelles Geotaggen

Im Zweifelsfall ist auch Handarbeit eine Option. Über diverse Bildverwaltungssoftware können Korrdinaten in die EXIF-Metadaten von Fotos eingetragen werden.

Muss es nicht ganz so detailgenau sein, kann man sich auch auf Ortsnamen, Postleitzahlen oder Adressen beschränken.

Angesichts der inzwischen sehr günstig zu habenden GPS-Logger ist die manuelle Verortung jedoch nur für den sehr gelegentlichen Gebrauch zu empfehlen.

Fazit

Das einstmal aufwändige Geotagging ist dank erschwinglich gewordener und leicht zu bedienender Technik inzwischen für jeden machbar. Besonders bei längeren Fototouren wird mancher Fotograf später froh sein, nachsehen zu können, wo genau die Fotos eigentlich jeweils entstanden sind.

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