Foto-Know-How
Fotografie Grundkurs (10/11): Blitzgeräte
FS schreibt in Foto-Know-How am 27.02.2011
Einsteiger denken bei Blitz vor allem an den integrierten Blitz der meisten Kameras aus dem Konsumentensegment. An Profis gerichtete Kameras haben jedoch meist keinen eigenen Blitz. Aus gutem Grund, denn für anspruchsvolle Bilder können solche Blitze praktisch nicht verwendet werden.
Integrierte Blitzgeräte

Integrierter Blitz: Canon PowerShot SX10 IS
Integrierte Blitze leiden vor allem unter einem prinzipbedingten Nachteil: Ihr Licht kommt immer aus der Richtung der Kameralinse. Diese “voll drauf”-Beleuchtung sorgt jedoch für einen eher platten Bildeindruck, als für eine schöne Lichtgestaltung. Befindet sich das Motiv vor einer Wand gesellt sich dazu meist noch ein typischer, harter Schatten ganz knapp neben dem Motiv, da der Blitz eben nur fast auf der Höhe der Linse sitzt. Dieser minimale Richtungsunterschied beschert den minimalen Schlagschatten, der ästhetisch alles andere als angenehm ist. Die linsennahe Blitzposition führt auch zu dem gefürchteten Rote-Augen-Effekt, bei dem das Licht von der Netzhaut zurück zur Lichtquelle und damit auch zur Linse reflektiert wird.

Beispiel für schlecht eingesetzten Blitz
Je nach Aufnahmesituation findet sich in vielen Fällen auch ein sehr ungeschickter Helligkeitsunterschied zwischen Hauptmotiv und Hintergrund. Die Lichtintensität nimmt im Quadrat zur Entfernung ab. Ist die Wand doppelt so weit wie das Motiv von der Kamera entfernt, ist sie also viermal so dunkel. Dies führt zu den typischen Partyfotos auf denen man die Gesichter erkennt, alles andere aber in einem dunklen Brei verschwindet. Noch schlimmer ist dieser Effekt, wenn sich zusätzlich noch ein Objekt im Vordergrund befindet. Dieses wird dann hoffnungslos überbelichtet.
Weniger prinzipbedingt, aber dennoch nicht selten sind relativ schlechte Belichtungsautomatiken im Zusammenhang mit dem Blitz. Für ein gutes Bild muss die Blitzintensität sehr gut auf die restlichen Belichtungsparameter (siehe Teil 1 dieser Reihe: Belichtung) abgestimmt werden. Durch die schnell abfallende Lichtintensität muss die Automatik dabei sehr gut erkennen, welches Objekt denn richtig belichtet werden soll. Nicht selten geht das daneben und führt zu stark unter- oder überbelichteten Bildern.
Grundsätzlich ist es zwar möglich, den internen Kamerablitz sinnvoll einzusetzen, beispielsweise zur dezenten Aufhellung im Gegenlicht, aber diese Fälle sind selten, sodass es meist sinnvoller ist, auf den integrierten Blitz komplett zu verzichten.
Blitzanlagen
Vor allem in der Studiofotografie sind Blitzanlagen das Beleuchtungsmittel der ersten Wahl. Eine Blitzanlage besteht für gewöhnlich aus einem Blitzgenerator, mehreren Blitzköpfen und den zugehörigen Lichtformern.
Der Generator stellt dabei lediglich die Energie zur Verfügung. Das eigentliche Licht kommt aus den Lichtköpfen. Da diese frei im Raum verteilt werden können, kann der Lichteinfall beliebig beeinflusst werden. Die einzelnen Köpfe können in ihrer Helligkeit separat gesteuert werden.
Die größere Konstruktion ermöglicht auch den Einsatz diverser Lichtformer, die das abgegebene Licht weiter verändern können. Am häufigsten werden sogenannte Softboxen genutzt, die das Licht der Lampe durch eine größere weiße Fläche streuen. Dies führt dazu, dass das Licht nicht nur von einem relativ kleinen Punkt, nämlich der Blitzbirne, ausgeht, sondern von einer großen Fläche abgegeben wird und dadurch deutlich weicher wird. Doch auch diverse andere Lichtformer sind gängig, z.B. um das Licht härter zu machen, oder spezielle Effekte wie Streifen oder Punkte zu erzeugen.
Im Gegensatz zu einfacheren Blitzgeräten bieten Blitzanlagen meist neben dem eigentlichen Blitz ein sogenanntes Einstellicht als Lichtquelle. Im Gegensatz zum Blitz leuchtet dies stetig, sodass man die Lichtwirkung effektiv beurteilen kann, ohne nach jeder Einstellungsänderung ein neues Testfoto machen zu müssen.
Der größte Nachteil an Blitzanlagen ist ihre Sperrigkeit. Die einzelnen Blitzköpfe stehen auf Stativen, brauchen mit Lichtformer viel Platz und sind mit Kabeln an den Generator gebunden. Richtig viel Sinn machen solche Anlagen meist nur, wenn man auch über einen entsprechenden Studioraum verfügt. Zwar gibt es auch portable, batteriebetriebene Anlagen, diese sind jedoch deutlich teurer und häufig weniger leistungsstark.
Externe Aufsteckblitze

Aufsteckblitz: Canon Speedlite 580EX II
Insbesondere Fotojournalisten verwenden primär Aufsteckblitze. Wie der Name schon sagt, werden diese auf die Kamera aufgesteckt. Sie teilen dadurch zunächst den Positionsnachteil der integrierten Blitze, haben aber eine Reihe an Vorteilen.
Zum einen ermöglicht die höhere Preisklasse und der zusätzliche Platz im größeren Gehäuse eine deutlich ausgereiftere Technik. Externe Blitze haben wesentlich mehr Leistung und können Motive auch auf Distanz beleuchten. Zusätzliche Sensoren und gute Abstimmung auf die jeweilige Kamera ermöglichen sehr gut funktionierende Automatiken.
Zum anderen können Aufsteckblitze in der Regel in eine oder mehrere Richtungen geschwenkt werden. Dadurch kann man indirektes Licht nutzen, indem man beispielsweise gegen eine Wand blitzt, durch deren Reflektion dann das eigentliche Motiv belichtet wird. Das Licht kommt dann nicht mehr direkt von der Kamera, sondern aus der Richtung der angeleuchteten Wand und ist dank der größeren Reflektionsfläche deutlich weicher.
Moderne Blitzgeräte diesen Typs können außerdem auch losgelöst von der Kamera betrieben werden. Sie werden drahtlos von der Kamera ausgelöst und können so frei positioniert werden. Es können auch mehrere Blitzgeräte gleichzeitig und unabhängig voneinander genutzt werden. Es gibt inzwischen auch Stative und Lichtformer für solche “entfesselten Blitze”, wie sie häufig genannt werden. Dadurch hat man praktisch eine Blitzanlage, wenn auch ohne das Einstelllicht. Im Vergleich zur typischen Studio-Blitzanlage haben diese Systemblitze sogar den Vorteil, mit den Belichtungsautomatiken der Kameras zusammen zu arbeiten, was unter Zeitdruck durchaus praktisch sein kann.
Fazit
“Finger weg vom integrierten Blitz” kann durchaus als eine gültige Faustregel angesehen werden. Für Anfänger bietet es sich an, zunächst mit natürlichem Licht und passiven Beleuchtungsmitteln wie beispielsweise Reflektoren zu experimentieren. Ob sich Fortgeschrittene eher für eine Blitzanlage, oder einen bzw. mehrere Aufsteckblitze entscheidet, hängt primär von den Fotografiergewohnheiten und dem Budget ab. Wer sich für Studiofotografie interessiert findet schon sehr günstig einfache Blitzanlagen. Aufsteckblitze sind flexibler, werden aber sehr schnell sehr teuer, falls man mehrere entfesselte Blitze nutzen möchte.
Blitzgeräte in der Praxis
Der richtige Umgang mit Blitzgeräten will gelernt sein. In der nächsten Folge des Galileo Fotografie-Grundkurses werden wir mehr Tipps zur richtigen Anwendung dieser spannenden Technik geben.
Galileo Fotografie-Grundkurs (2/3): Allgemeine Regeln für die Landschaftsfotografie
MB schreibt in Foto-Know-How am 21.01.2011
Exklusiv hier im posterXXL Blog geben wir euch komplette Tipps aus dem tollen Fotografie-Buch Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Hier gibt es den zweiten Teil mit dem Thema “Landschaftsfotografie”. Viel Spaß!
Beim Begriff »Landschaftsfotografie« fallen uns sofort Kalenderbilder aus den wunderschönsten Regionen der Welt ein. Aber auch die sehen bei trübem Licht wenig spektakulär aus. Die Landschaft vor Ihrer Haustür ist vielleicht nicht so weltberühmt wie der Grand Canyon, aber sie hat einen genialen Vorteil: Sie können jederzeit ein Foto davon machen – am besten dann, wenn das Licht spektakulär ist.
Regel 1: Lichtstimmungen nutzen
Verzichten Sie auf das Abendessen, eine Besichtigung oder Ähnliches, oder verschieben Sie es, wenn sich eine fantastische Lichtsituation abzeichnet. Halten Sie die Kamera immer griffbereit, vor allem bei einsetzendem Gewitterregen. Der Regenbogen entsteht immer da, wohin die Sonne gerade noch hin, also auf der gegenüberliegenden Seite. Sobald die ersten Regentropfen prasseln, gehen Sie vor die Tür. Riskieren Sie es, nass zu werden.
Regel 2: Blende schließen
Damit die Landschaft von vorn bis hinten scharf wird, arbeiten Sie mit der Blendenvorwahl, und stellen Sie eine Zahl von f8 bis f16 ein. Behalten Sie immer auch die Verschlusszeit im Auge, denn Blende schließen heißt leider auch, dass die Verwacklungsgefahr steigt.
Regel 3: Qualität vor Schnelligkeit
Benutzen Sie einen niedrigen ISO-Wert für maximale Bildqualität, und arbeiten Sie mit dem Stativ für optimale Schärfe.
Regel 4: Das Weitwinkelobjektiv
macht Landschaften klein Möglichst viel drauf bekommen wollen führt dazu, dass viele Fotografen das Weitwinkelobjektiv benutzen. Es bildet die einzelnen Details im Foto – vor allem weit entfernte – aber viel zu klein ab, darum sieht die riesige Landschaft oft langweilig aus. Mit einem Normal- oder einem leichten Teleobjektiv bekommen Sie zwar nicht alles auf ein Bild, aber Sie können interessante Landschaftsaspekte betonen – einen einzelnen Baum, ein Haus, einen Felsen; der Betrachter bekommt auf diese Weise einen Größenbezug und kann sich im Foto auch besser orientieren.
Tipp: Die Drittel-Regel
Die Drittel-Regel besagt, dass der Blickfang nicht genau in der Mitte, sondern an den Schnittpunkten von neun gleich großen Rechtecken liegen soll (das ist eine grobe Annäherung an den sogenannten Goldenen Schnitt). Harmonisch wirken die Bilder auch, wenn Sie in Blick- oder Bewegungsrichtung des Motivs mehr Raum lassen als dahinter.
Regel 5: Vordergrund gestalten
Ein Blickfang im Vordergrund dient als Einstieg in das Motiv. Je mehr Sie mit dem Weitwinkel arbeiten, desto wichtiger ist ein gut gestalteter Vordergrund. Nehmen Sie Blumen, Steine oder anderes mit ins Bild. Fotografieren Sie aus einer tiefen Aufnahmeperspektive, oder kippen Sie die Kamera, um einen anderen Bildausschnitt zu erhalten. Der Blick aus Augenhöhe ist meistens am langweiligsten.
Regel 6: Horizontlage beachten
Achten Sie auf einen geraden Horizont, und variieren Sie den Bildaufbau. Sie können den Horizont ins untere oder obere Drittel des Bildes legen, je nachdem, was interessanter aussieht. Je weiter die Horizontlinie an den Bildrand rückt, desto dramatischer die Bildwirkung. Vermeiden Sie eine mittige Aufteilung, es sei denn, Sie haben gute Gründe dafür.
Regel 7: Räumliche Tiefe
Einem Foto fehlt per se die dritte Dimension. Den Eindruck von räumlicher Tiefe können Sie erzeugen, indem Sie die Linienführung im Bild geschickt manipulieren. Das Auge folgt gerne Linienpaaren, die zum Horizont hin zusammenlaufen; auch Diagonalen oder geschwungene Linien eignen sich gut zur Aufteilung des Bildraumes. Durch die Größenverhältnisse von Objekten wird Nähe und Distanz suggeriert. Kühle und dunkle Farben (Blau, Grün) unterstützen die Tiefenwirkung, warme und helle Farben treten in den Vordergrund. Sich überlappende Objekte helfen ebenfalls bei der Orientierung und Einschätzung der Größenverhältnisse.
Regel 8: Landschaft ist überall
Entdecken Sie Landschaftsmotive in Ihrer gewohnten Umgebung. Sie müssen nicht nach Neuseeland oder Südafrika fahren, manchmal genügt ein Wochenendausflug. Die Autobahnausfahrt am Stadtrand fördert manchmal Erstaunliches zutage.
Haben euch die Tipps gefallen? Diese und viele weitere Tipps auf 443 Seiten gibt es im Standardwerk Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Natürlich auch hier bei posterXXL.

Abbildung zu Regel 8
Fotografie Grundkurs (9/11): Filter
ES schreibt in Foto-Know-How am 09.01.2011
Filter sind optische Elemente, welche bei der Fotografie in der Regel vorne an ein Objektiv geschraubt werden. Das Bild wird also vor der Aufnahme mit dem Sensor der Kamera verändert. Auch wenn heute ein Bild in der digitalen Nachbearbeitung, beispielsweise mit Adobe Photoshop, in vielerlei Hinsicht sehr gut manipulierbar ist, so bieten einige optische Filter dennoch Möglichkeiten, welche später gar nicht oder nur noch schwer erreichbar sind. Dazu gehören UV-, ND- und Polfilter, welche im Folgenden beschrieben werden.
Durchmesser
Objektive haben Filtergewinde mit unterschiedlichen Größen, dementsprechend müssen die Filter auch in dieser Größe vorliegen. Leider bedeutet dies für einen Fotografen mit mehren Objektiven auch oft die Anschaffung mehrerer Filter in unterschiedlichen Größen. Filter sind außerdem in der Regel kombinierbar, da die meisten auf beiden Seiten ein Gewinde vorweisen.
Qualität
Es gibt Glas- und Kunststofffilter. Glasfilter werden mit unterschiedlichen Qualitätsstufen in der Vergütung angeboten. Die Vergütung verhindert das Auftreten von Streulicht und Blendflecken. Insbesondere bei der Nutzung von Filtern mit guten Objektiven sollte man beim Kauf nicht sparen, denn ein schlechter Filter verringert die Qualität des Fotos, wodurch das teure Objektiv seinen Sinn verliert.
UV-Filter

B+W Schutzfilter UV 010
Einige Fotografen verwenden UV-Filter lediglich als Schutz vor dem Objektiv. Ein UV-Filter ist einer der preiswertesten Filter und ein Kratzer darauf ist deshalb weniger schlimm als auf einem Objektiv. So zumindest die Theorie, denn dies ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn man ein Objektiv mit einem Filter schützen will, so verschlechtert man mit jedem optischen Bauteil, hier mit dem Filter, auch die Qualität. Gerade wenn man ein qualitativ gutes und damit teures Objektiv schützen will führt man das Prinzip ad absurdum, indem man dessen Leistung durch einen Filter verschlechtert. Ein Mittelweg wäre es das Objektiv nur in bestimmten Fällen mit einem UV-Filter zu schützen, zum Beispiel in der Nähe von Salzwasser, welches die Beschichtung von Linsen angreift.
Skylightfilter
Diese Filter sind ebenfalls preiswerte Filter welche UV-Licht blockieren und werden deshalb ebenfalls als Schutz verwendet. Ihre ursprüngliche Funktion ist die Konvertierung des Lichtes für eine sehr leicht wärmere/rötlichere Farbwiedergabe. Diese ist seit der Digitalfotografie jedoch vernachlässigbar.
Polarisationsfilter

B+W Polfilter
Es wird unterschieden zwischen linearen und zirkularen Polarisationsfiltern. Für die Nutzung mit Spiegelreflexkameras ist es wichtig zirkulare Polarisationsfilter zu verwenden, da ansonsten die Belichtungsmessung beeinträchtigt wird.
ND-Filter
ND-Filter, auch oft als Graufilter bezeichnet, lassen nur einen Teil des Lichtes hindurch und sind dabei farbneutral. Sprich, sie machen das Bild dunkler. Dies kann von Vorteil sein, wenn man die Menge des Lichtes kontrollieren will ohne bei Belichtungszeit und Blende von den gewünschten Werten abzuweichen.
Ein Beispiel: Ein Wasserfall soll mit langer Belichtungszeit und offener Blende fotografiert werden. Nachdem die Empfindlichkeit schon auf dem kleinsten Wert eingestellt ist kann es sein, dass trotzdem eine Überbelichtung vorhanden ist. Diese kann durch den Einsatz von ND-Filtern verhindert werden.
Für einen Überblick über diese Zusammenhänge ist ein Blick auf den ersten Teil des Grundkurses lohnenswert.
Nahlinsen, Farbfilter und Verlaufsfilter
Nahlinsen werden oft unter der Kategorie Filter erwähnt, obwohl es sich wie die Bezeichnung schon verrät um Linsen handelt. Mit ihnen ist es möglich die Naheinstellgrenze zu verkleinern. Folge ist, dass man näher an das zu fotografierende Objekt gehen kann und es dadurch größer wird.
Farbfilter wurden und werden vor allem in der Schwarzweißfotografie verwendet. Beispielsweise ist es möglich mit einem Rot-Filter einen blauen Himmel stark abzudunkeln.
Verlaufsfilter gibt es für verschiedene Arten von Filtern. So gibt es Graufverlaufsfilter, mit denen man nur eine Seite des Motives abdunkeln kann. Dies ist vor allem nützlich um die Überbelichtung des Himmels zu vermeiden. Verlaufsfilter gibt es außerdem für Farbfilter, welche aber eine Seltenheit darstellen.
“Drucken mit Photoshop Elements” – ein gratis Artikel aus dem Sonderheft Photoshop Elements 9
MB schreibt in Foto-Know-How am 21.12.2010
Wir haben aus dem Sonderheft “Photoshop Elements 9″ aus dem Sonic Media Verlag exklusiv einen Artikel zum Thema Drucken erhalten und freuen uns sehr, ihn hier veröffentlichen zu dürfen:
Drucken mit Photoshop Elements
Die eigenen Fotos wirken erst richtig gut, wenn man sie in einer gewissen Größe betrachten kann. Früher oder später möchte man daher seine Bilder nicht nur auf dem Bildschirm sehen, sondern vielleicht auch an der Wand aufhängen oder als Abzug verschenken. Was liegt da näher, als das eigene Werk per Tintenstrahldrucker zu Papier zu bringen?
Die Bildgröße auf einen Blick
Beim Drucken stellen sich immer wieder einige Fragen: Wie viele Megapixel brauche ich für welche Bildgröße? Wie groß kann ich meine Fotos drucken, ohne dass sie unscharf wirken? Die Antwort auf solche Fragen liefert der Bildgröße- Dialog von Photoshop Elements. Als Beispiel dient uns hier die Datei Truck3.jpg von der Heft-CD, die aus einer Spiegelreflexkamera mit 12-Megapixel-Sensor stammt. Diese kann auch hier heruntergeladen werden. Wählen im Menü Ansicht > Lineale, um sich einen ersten Eindruck über die Bildmaße zu verschaffen. Hier kann man bereits sehen, dass das Foto rund 34,5 cm breit und etwa 23 cm hoch ist, also groß genug, um papierfüllend gedruckt zu werden.
Genauer werden die Abmessungen unten links am Bildrand angezeigt. Hier können Sie verschiedene Angaben zu Ihrem Foto, etwa den Farbraum, die Dateigröße und auch die Abmessungen in Zentimetern abrufen. Um diese Einstellungen zu ändern, klicken Sie auf das kleine schwarze Dreieck neben dem Eintrag. Über das aufspringende Menü können Sie sich nun beispielsweise mit Dokument- profil den Farbraum des Bildes oder mit Dokumentmaße die Abmessungen des Bildes in Zentimetern und die aktuelle Auflösung anzeigen lassen.
Über einen Klick auf den Eintrag selbst erhalten Sie eine Übersichtstafel mit weiteren Informationen, wie etwa den Pixelmaßen. Hier erfahren Sie, dass das Foto 4024 x 2794 Pixel groß ist und bei 300 dpi Auflösung die Abmessung von 34,07 x 23,66 Zentimeter erreicht.
In diesem Fall ist die Auflösung mit 300 dpi bereits optimal zum Druck. Manche Kameras legen Ihre Dateien allerdings von Hause aus mit 72 Pixeln pro Zoll ab. Würden Sie ein Foto mit dieser Auflö- sung drucken, kämen nur 72 Bildpunkte pro Zoll aufs Papier, umgerechnet also gerade einmal 28,35 Bildpunkte pro Zentimeter. Das ist für ein ordentli- ches Druckergebnis viel zu wenig – 240, besser noch 300 dpi sollten es schon sein.
Das Problem mit der Auflösung lösen Sie, indem Sie auf Bild > Skalieren > Bildgröße klicken. Im Dialogfenster schalten Sie – wie hier bei dem Schnappschuss aus einer alten Digitalkamera – die Vorgabe Bild neu berechnen mit ab. Anstelle der unter Auflösung eingetragenen 72 dpi tippen Sie 300 ein.
Nun ändern sich auch die Werte für die Bild- abmessung. Der Schnappschuss zeigt eine Breite von 5,05 cm und eine Höhe von 3,34 cm anstelle der vorher gezeigten 21,03 x 13,9 cm an, denn die vorhandenen Bildpunkte werden nun viel dichter auf das Papier gebracht.
Wie groß kann ich denn jetzt drucken?
Bei DIN A4 sollte das Bild so groß sein, dass seine Kantenlänge bei 300 dpi das Blatt abdeckt. So wird dafür gesorgt, dass bei einem relativ geringen Be- trachtungsabstand von etwa 30 cm keine einzelnen Pixel mehr ins Auge fallen.
Möchten Sie dagegen auf A3 oder größer drucken, muss das Bild nicht zwangsläufig größer sein, denn hier geht man von einem größeren Betrachtungsabstand aus. Daher kann in der Auflösung die Zahl der Pixel pro Zoll auf etwa 210 dpi gesenkt werden, ohne die Qualität des Bildeindrucks zu verringern.
Tipp: Der richtige Betrachtungsabstand:
Die benötigte Auflösung für ein Foto hängt vom gewünschten Betrachtungsabstand ab.
Hier einige gerundete Beispielwerte:
30 cm = 300 ppi
60 cm = 160 ppi
80 cm = 125 ppi
1 Meter = 100 ppi
Auch ein Digitalfoto mit 4, 6 oder 8 Megapixeln kann durchaus in einer beachtlichen Größe gedruckt werden – wichtig ist nur, dass der Betrachtungsabstand eingehalten wird.
Schärfen muss sein
Vor der Ausgabe des Fotos auf den Drucker muss in jedem Fall die Schärfe angepasst werden. Wie intensiv hier nachgeschärft werden muss, hängt ein wenig vom benutzten Drucker ab. Bei vielen
Tintenstrahldruckern kann es hilfreich sein, vor der Ausgabe noch einmal etwas kräftiger zu schärfen. Das Schärfen sollte als letzter Arbeitsschritt vor dem Druck erfolgen, da die Bildschärfe durch das Anpassen der Bildgröße verändert wird.
In Photoshop Elements können Sie zum Schärfen Überarbeiten > Unscharf maskieren nutzen. Überprü- fen Sie die Wirkung Ihrer Schärfung einmal in der 100%-Ansicht und auch noch einmal bei 50 %, die Ihnen einen ungefähren Eindruck der Wirkung beim Druck gibt.
—> Nun können Sie Ihr Bild z.B. als Poster oder Leinwand bei posterXXL drucken lassen, oder selbst zur Tat schreiten:
Der Druckdialog
Nachdem das Bild mit dem richtigen Auflösungs- wert versehen und geschärft wurde, wird über das Menü Datei der Befehl Drucken aufgerufen.
Der Druckdialog bietet einige grundlegende Einstellungen, um ein gutes Druckergebnis zu erzielen: Wählen Sie zunächst auf der rechten Seite des Druckdialogs Ihren Drucker und das Papierformat aus. Direkt darunter wählen Sie die gewünschte Druckgröße aus – in der Mitte des Dialogfensters sehen Sie in einer Vorschau das Erscheinungsbild Ihres Druckes auf dem Papier. Für die wichtigen Ein- stellungen des Druckdialogs klicken Sie am unteren Rand auf die Schaltfläche Mehr Optionen. Es öffnet sich ein weiteres Dialogfenster mit einer Auswahl- leiste auf der linken Seite.
Um Ihr Bild formatfüllend zu drucken, klicken Sie in der Auswahlleiste auf Benutzerdefiniertes Druckformat und markieren dann das Kontrollkäst- chen Auf Mediengröße skalieren. So wird das Foto passgenau auf die Seitengröße gebracht. Wichtig für einen qualitativ guten Druck ist vor allem der Eintrag Farbmanagement in der Auswahlleiste. Im Druckdialog schalten Sie unter Farbhandhabung zuerst die Option Durch Photoshop Elements ein, damit der Drucker nicht versucht, eigene Farbkorrekturen durchzuführen.
Unter Druckerprofil – in unserem Beispiel wird ein Canon ip6600D angesteuert – wählt man das Profil für das benutzte Papier aus, beispielsweise für das Canon-Papier PR2. Die nächste wichtige Einstellung ist die so genannte Renderpriorität. Dieser kryptische Begriff bezeichnet die Art und Weise, wie mit Farben, die außerhalb des druckbaren Farbraums liegen, umgegangen werden soll. Der sicherste Weg, um das was fotografiert wurde, auch mit derselben Farbe zu Papier zu bringen, ist die Einstellung Relativ farbmetrisch – sie sorgt dafür, dass der Weißpunkt gehalten wird und die nächstmögliche Farbe genutzt wird, die der Drucker darstellen kann.
Zwei konkurrierende Instanzen
Wenn man den Druckdialog durchlaufen hat und auf die Schaltfläche Drucken klickt, geht es mit dem Drucken noch nicht los – es erscheint erst noch der Dialog des Druckertreibers.
Hier muss man sich verdeutlichen, dass in Photoshop Elements dem eigentlich für den Druckvor- gang verantwortlichen Treiber mit dem Druckdialog von Photoshop Elements eine „Kontrollinstanz“ vorgesetzt wurde. Daher muss man auch im Druckertreiber noch einmal einige Einstellungen vornehmen. Um Farb- verfälschungen zu vermeiden, muss man auch dem Druckertreiber mitteilen, dass die Farbkorrektur von Photoshop übernommen wird. Fast alle Druckertreiber bieten eine Schaltfläche an, mit der das Farbma- nagement abgeschaltet werden kann.
Im Druckertreiber muss die Druckauflösung eingestellt werden, die sich gern auch hinter einer Schaltfläche namens Qualität versteckt. Oft gibt es in diesen Menüs Auswahlkriterien wie Hoch, Fein oder Foto. Abgeschaltet lassen sollte man für hochwertige Drucke Optionen wie Schnell. Hier handelt es sich meist um die Möglichkeit, den Drucker bidirek- tional arbeiten zu lassen, was zwar einen echten Geschwindigkeitszuwachs bringt, sich aber auch auf die Druckqualität auswirken kann.
Da es der Druckertreiber gewohnt ist, selbst über die Art des Papiers zu bestimmen, gibt es nahezu immer auch einen Eintrag für die Papiersorte – und sie entspricht vermutlich nicht dem in Photoshop Elements gewählten Papier. Hier wählt man die Einstellung aus, die dem gewünschten Papiertyp am nächsten kommt.
Danach geht es dann auch endlich mit einem Klick auf Drucken im Druckertreiber los.
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Wer noch mehr interessante Tipps und Tricks rund um Photoshop Elements erfahren möchte, kann sich das Sonderheft mit einem Klick auf den folgenden Link sogar noch zum vergünstigten Preis holen: Das große Handbuch Photoshop Elements 9 nur 8,45 € statt 9,95 €
Galileo Fotografie-Kurs (1/3): So gelingen ausdrucksstarke Porträts
MB schreibt in Foto-Know-How am 10.12.2010
Wir freuen uns sehr, euch in den nächsten Wochen einen weiteren Fotografie-Kurs präsentieren zu können. Dieses Mal in Zusammenarbeit mit dem renomierten Galileo-Verlag. Exklusiv hier im posterXXL Blog geben wir euch komplette Tipps aus dem tollen Fotografie-Buch Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Los geht es direkt mit Teil 1 und den besten 10 Regeln zur allseits beliebten Portrait-Fotografie. Viel Spaß!
So gelingen ausdrucksstarke Porträts
Was ist ein Porträt? Gehen wir davon aus, dass wir darunter die mehr oder weniger formatfüllende Abbildung eines Menschen verstehen, wobei die Aufnahme nur das Gesicht oder aber die ganze Person von Kopf bis Fuß zeigt. Allgemeine Fototipps beschränken sich auf Hinweise, was in typischen Standardsituationen ratsam ist. Typisch und Standard heißt aber auch oft: 08/15 für Ihr Bildergebnis. Was auch nur selten erwähnt wird: Nicht jeder Mensch ist vor der Kamera automatisch ein ausdrucksstarkes »Supermodel«. Die Persönlichkeit und Ausdruckskraft des oder der Porträtierten spielt für das Bild eine weitaus wichtigere Rolle als die Kameratechnik.
Bereits die Tatsache, ob Sie einen alten Mann oder eine junge Frau fotografieren, ob Sie eine Tages- oder Kunstlichtsituation vor sich haben, kann ganz unterschiedliche Konsequenzen für die gestalterische Umsetzung mit sich bringen. Woran Sie sich orientieren können:
Regel 1: Die Brennweite
Verwenden Sie kein Weitwinkelobjektiv, sondern die optimale Porträtbrennweite (70–100 mm). Achtung bei lichtstarken Objektiven: Wenn Sie an Ihrem Objektiv die Blende sehr weit öffnen, sind die Augen scharf, die Nase und die Ohren aber nicht mehr. Auch wenn Ihr Objektiv sehr lichtstark ist, schließen Sie die Blende um 2–3 Stufen, um ungewollte Unschärfe zu vermeiden.
Regel 2: Helligkeit einschätzen
Ist genug Umgebungshelligkeit vorhanden, um ohne Blitz zu fotografieren? Damit fangen Sie die natürliche Lichtstimmung am besten ein. Achten Sie auf die Belichtungszeit, um nicht zu verwackeln. Erhöhen Sie gegebenenfalls den ISO-Wert für Aufnahmen aus der Hand. Wenn es nicht ohne Blitz geht, blitzen Sie indirekt, oder verwenden Sie einen Diffusorvorsatz (Papierstreifen). Vielleicht können Sie die Aufnahme an einen Ort verlegen, wo die Lichtverhältnisse günstiger sind. Belichten Sie das Bild so, dass die hellsten Stellen nicht ausfressen.
Regel 3: Schärfe auf die Augen
Augen und Lippen sind für das Porträt am wichtigsten. Auf diese Punkte sollten Sie scharf stellen. Benutzen Sie für das jeweilige Aufnahmeformat (hoch/quer) den Autofokuspunkt, der das Auge trifft – raus aus der Mitte.
Regel 4: Lichtqualität beeinflussen
Fotografieren Sie ein Porträt in einer Lichtsituation, die dem Model schmeichelt. Dazu benötigen Sie am ehesten diffuses Licht, das Sie im Schatten oder an einem bedeckten Tag vorfinden. Benutzen Sie den Kamerablitz zum Aufhellen; an einem trüben Tag und im Schatten ersetzt er das Sonnenlicht und macht schönere Farben. Bei strahlendem Sonnenschein hellt er die Schatten auf. Wenn es eine Möglichkeit gibt, mit einem Reflektor zu arbeiten, setzen Sie ihn ein.
Spielen Sie auch mit den Möglichkeiten, die Ihnen besondere Lichtsituationen bieten. Licht von hinten lässt die Haare aufleuchten. Eine Unterbelichtung vermeiden Sie gegebenenfalls durch einen dosierten Aufhellblitz oder über die Plus-Minus-Korrektur.
Von wo kommt das Licht? Wo und wie verlaufen die Schatten? Vermeiden Sie extreme Kontraste, um unschöne Flecken oder tiefe Schattenzonen im Gesicht zu verhindern.
Regel 5: Farbstimmung beachten
Stellen Sie an der Kamera den zur Aufnahmesituation passenden Weißabgleich ein, und/oder benutzen Sie die Farbstile der Kamera (PORTRÄT) für schönere Hauttöne. Ist die Szene extrem bunt, behalten Sie den Schwarzweißmodus oder die Sepiatonung als Option im Hinterkopf. Ein Männerporträt können Sie im Hinblick auf Bildschnitt, Perspektive, Beleuchtung und Farbe ganz anders gestalten als ein Frauenporträt. Wechseln Sie die Perspektive! Wichtig ist, dass die Schärfe auf den Augen bleibt.
Regel 6: Hintergrund gestalten
Achten Sie nicht nur auf das Gesicht, sondern auf alles, was im Bildrahmen zu sehen ist. Verändern Sie den Bildausschnitt so, dass nichts Störendes neben oder hinter dem Hauptmotiv erscheint. Verändern Sie den Abstand zum Model, und gestalten Sie auch mit der Brennweite. Wie verändert sich der Hintergrund?
Wie viel Raum nimmt das Model ein, wie viel von der Umgebung wollen Sie noch im Bild sehen? Durch eine offene Blende (A/AV + niedriger Zahlenwert) verändern Sie die Weichheit des Hintergrundes.
Regel 7: Perspektive und Format variieren
Fotografieren Sie die Person nicht immer nur aus Augenhöhe, sondern auch einmal aus einer leichten Untersicht oder leicht von oben. So verändert sich nicht nur der Hintergrund, sondern die ganze Anmutung des Bildes.
Arbeiten Sie mit dem Hochformat oder dem Querformat, oder beschneiden Sie das Foto später zum Quadrat. Die Blickrichtung des Models lenkt auch den Blick des Betrachters. Lassen Sie in Blickrichtung des Models etwas mehr Raum als hinter dem Kopf. Der Blick des Betrachters folgt dem Blick der abgebildeten Person. Das Model stellt einen Bezug zur Umgebung her, das Bild bekommt eine andere Wirkung, je nachdem, was sonst noch zu sehen ist.
Tipp: Fotorecht
Sie können fremde Menschen ungefragt fotografieren. Wenn man Sie dabei nicht bemerkt und Sie Ihre Bilder nirgendwo veröffentlichen, ist das eine private Angelegenheit. Doch schon das Hochladen solcher Bilder in eine Internet-Community ist problematisch.
Regel 8: Anschnitt und Ausschnitt
Es muss nicht immer die ganze Person oder das ganze Gesicht zu sehen sein. Wagen Sie An- und Ausschnitte, gegebenenfalls später in der Nachbearbeitung.
Regel 9: Posing
Lassen Sie die Person den Kopf und den Körper drehen. Jeder hat eine Schokoladenseite. Was sieht freundlicher aus? Fotografieren Sie frontal von vorn, mal von links, mal von rechts. Brust raus, Bauch rein – eine normale Körperhaltung wirkt auf dem Foto oft zu schlaff. Eine aufrechte Haltung ist ungewohnt und erscheint dem Porträtierten oft steif, lässt ihn oder sie aber vorteilhafter aussehen.
Bei einem Halbprofil sollte das Model lieber nicht in die Kamera schauen. Die Augen des Models sollten immer der Nase folgen, nicht extrem seitlich zum Fotografen gedreht werden. Für eine seitliche Pose lassen Sie das Model den Körper aus der Hüfte oder Schulter drehen, nicht nur aus dem Hals heraus.
Bei Ganzkörperaufnahmen sehen normal gebaute Personen vorteilhafter und entspannter aus, wenn sie eine Schulter Richtung Kamera drehen und ihr Gewicht auf das Bein verlagern, das weiter vom Fotografen entfernt ist. Die Hände dürfen in die Hosen- oder Jackentaschen, wenn es der Entspannung dient. Kunstgriff: Ein kleiner Gegenstand gibt den Händen etwas zum Festhalten.
Regel 10: Auf das Model eingehen
Fühlt sich das Model unwohl, wenn es vor der Kamera posieren soll? Dann fotografieren Sie lieber unbemerkt. Sorgen Sie für eine Atmosphäre, in der sich der oder die Porträtierte wohlfühlt. Nutzen Sie die kleinen besonderen Momente, und drücken Sie auf den Auslöser, wenn die Person echte, spontane Handbewegungen macht. Das Nachstellen solcher Bewegungen (Haare aus dem Gesicht streichen, Brille aufsetzen) sieht meistens unecht aus. Nehmen Sie Impulse auf, die vom Model kommen. Nehmen Sie sich Zeit, und machen Sie viele, viele Fotos.
Tipp: Natürliche Ausstrahlung
Natürlich bedeutet für viele Menschen: völlig ungeschminkt. Leider sieht man im Foto dann auch jede Hautunreinheit. Ein bisschen Make-up und Puder zum Kaschieren darf allemal sein, es verringert den Aufwand bei der Bildbearbeitung.
Haben euch die Tipps gefallen? Diese und viele weitere Tipps auf 443 Seiten gibt es im Standardwerk Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen von der bekannten Foto-Trainerin Jacqueline Esen. Natürlich auch hier bei posterXXL.


















