Foto-Know-How

Expertentipp Fotografieren im Frühling

fruehlingWenn die ersten Leute im Straßencafé sitzen, die Schneeglöckchen aus dem Boden sprießen und die Bäume langsam grün werden,nähert sich der Frühling mit großen Schritten.

Das ist dann auch der ideale Zeitpunkt um mit der Kamera bewaffnet loszuziehen und die Eindrücke festzuhalten. Vielleicht wird aus dem besten Motiv dann auch ein Poster oder eine Leinwand.

Damit Sie die ersten Momente des Frühlingserwachens optimal mit Ihrer Kamera festhalten können,sollten Sie die folgenden Tipps beherzigen:

Nutzen Sie das jeweilige Tageslicht. Im Frühjahr steht die Sonne noch nicht so hoch, daher müssen Sie beim Fotografieren nicht unbedingt auf eine bestimmte Tageszeit achten.

Bei schönem Wetter eignen sich eher Motive mit starkem Kontrast, an trüben Tagen ist der Kontrast eher gering und die Schatten sind sehr weich.

Generell lassen sich jedoch im rötlichen Morgen- und Abendlicht die besten Aufnahmen erzielen, tolle Schatten, dezente Kontraste und warmeFarben sind das Ergebnis.

Achten Sie außerdem beim Fotografieren darauf, dass sie mit der Sonne im Rücken fotografieren, ansonsten entstehen lästige Blendenflecken, die sich nur schwer durch manuelle Nachbearbeitung entfernen lassen. Falls sie keine andere Möglichkeit haben, nutzen Sie eine Gegenlichtblende. Diese verhindert ungewollte Reflexionen und eine Reduzierung der Farbsättigung.

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Expertentipp Nachtaufnahmen

30 Sek. Belichtung, Blende 22

30 Sek. Belichtung, Blende 22

Die nächtliche Stimmung ist für viele Fotografen besonders reizvoll. Unzählige funkelnde Lichter, die sich in Seen oder Flüssen spiegeln, Straßenlaternen, Werbeleuchten und Autoscheinwerfer sind nur eine kleine Auswahl von möglichen Motiven für Ihre  perfekte Nachtaufnahme. Beachten Sie einige Tipps, gelingt es Ihnen sicherlich ausdrucksvolle und unvergessliche Momente bei Nacht festzuhalten.

Eine manuelle oder zumindest halbautomatische Blendeneinstellung ist Voraussetzung für die optimale Belichtung von Nachtaufnahmen.

Lange Belichtungszeiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Für eine Aufnahme in der Dämmerung  reicht eine Belichtungszeit von ca. 0,5 Sekunden, in der Nacht hingegen sind es mehrere Sekunden.

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20 Sek. Belichtung, Blende 5,7

Nachtaufnahmen können unmöglich aus der Hand fotografiert werden. Verwenden sie daher unbedingt ein Stativ, oder legen Sie die Kamera auf einen festen Gegenstand, um Verwackeln zu vermeiden.

Fotografieren sie mit Selbstauslöser. Auf diese Weise können Sie bereits beim Betätigen des Auslöseknopfes vermeiden, dass Ihr Bild verwackelt wird.

Sie müssen nicht bis tief in die Nacht warten, nutzen Sie die ”Blaue Stunde”. Die Zeit zwischen Sonnenuntergang und dem Eintritt der Nacht eignet sich besonders gut für stimmungsvolle Aufnahmen, da die Kontraste zwischen den hellen und den dunklen Bereichen nicht so stark ausgeprägt sind wie bei Tagesaufnahmen.

Nachtaufnahmen eignen sich übrigens hervorragend als Motiv für unsere Leuchtkästen.

Experimentieren Sie ein wenig, und schon bald kommen tolle Nachtaufnahmen dabei heraus!

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Expertentipp Architekturfotografie

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Nicht nur in der modernen Architektur gibt es eine Vielzahl interessanter Motive. Auch viele gewöhnliche Gebäude, Arbeitsplätze, Fabriken, Schlösser oder auch Brücken- und Dachkonstruktionen sind für Fotografen unglaublich reizvoll. Was Sie für Ihr perfektes Architekturfoto beachten sollten, erfahren Sie hier:

Das perfekte Motiv finden: Bei fast jedem Gebäude gibt es interessante Details oder Ansichten, die zum Fotografieren geeignet sind. Haben Sie sich Ihr Gebäude ausgesucht, so überlegen Sie zuerst in Ruhe welches Detail Ihr Hauptmotiv werden soll. Wählen Sie dann Standort und überprüfen Sie die Lichtgegebenheiten. Sollten Sie mit dem Licht komplett unzufrieden sein, so kommen Sie zu einem anderen Zeitpunkt wieder.

Fotografieren im Freien: Um das optimale Spiel zwischen Licht und Schatten hinzubekommen, empfiehlt es morgens oder am späten Nachmittag zu fotografieren. Da ist das Licht klar und (noch) weich. Es trifft die Fassaden in flachem Winkel und lässt so Fensterfronten mit leichten Schatten erstrahlen. Auch der morgendliche, tiefblaue Himmel ist ein perfekter Hintergrund für die Aufnahme eines Gebäudes. Jedoch kann auch ein im Nebel verschwindender Brückenbau ein tolles Motiv sein!

Wahren Sie Abstand und arbeiten Sie mit Brennweiten: Um das Motiv eines Gebäudes ganz auf Ihr Foto zu bekommen, müssen Sie entweder aus genügend großem Abstand fotografieren oder ein Weitwinkelobjektiv verwenden. Für richtig gute Architektur-Fotografien empfiehlt sich ein Shift-Objektiv. Mit so einem Objektiv ist es möglich, aus fast allen Lagen ein Architekturfoto ohne stürzende Linien zu erstellen. Die günstigere Variante: Software wie Photoshop oder Silkypix können ebenfalls stürzende Linien korrigieren.

Achtung Spiegelung: Gerade beim Fotografieren von Gebäuden sind oft im unteren Bereich Fenster oder verglaste Flächen oder Türen, in denen sich der Fotograf oder andere unerwünschte Dinge spiegeln. Achten Sie daher unbedingt immer auf den richtigen Standpunkt.

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Fotos im Schnee Teil 2

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In der Kälte im Wipptal (Siehe voriger Eintrag) hatten wir es wieder: Leere Batterien, beschlagene Linsen. Damit Euch solche Bilder erspart bleiben kommen hier ein paar Kniffe:

Kamera und vor allem Akkus warm halten. Batterien funktionieren bei Kälte nur halb so gut, bei Frost kaum mehr. Solltet Ihr eine Kompaktkamera haben: Soweit wie möglich ran an den Körper. Ideal ist die Innentasche der Jacke. Wenn Ihr mit einer Spiegelreflexkamera im Schnee unterwegs seid, so haltet wenigstens den Akku auf diese Weise in der Jacke warm. So ist zumindest die Batterielaufzeit ein wenig höher, auch wenn die Kamera kalt wird.

Das bringt uns aber auch gleich zum zweiten Problem: Auf der Hütte, wieder im Warmen. Wer kennt das nicht: Die Kamera ausgepackt, schon beschlägt alles, die nächste halbe Stunde gibt es keine Bilder. Was noch viel schlimmer ist: Die Feuchtigkeit kann ins Gehäuse eindringen und dort die Elektronik außer Gefecht setzen. Hier gibt es eine simple wie geniale Möglichkeit: Nehmt einen Gefrierbeutel mit. Bevor Ihr die Hütte betretet – rein mit der Kamera in den Beutel. So kann diese in der Wärme keine Feuchtigkeit „ziehen“.

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Fotos im Schnee Teil 1

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Atemberaubende Schnee- und Eisformationen, die uns im Winter bei Kälte und Frost häufig begegnen, sind für Fotografen besonders reizvoll.

  • Weiße Winterlandschaften und verschneite Felder eignen sich hervorragend für schöne Winterfotos. Aber auch Menschen beim Skifahren oder Rodeln geben beste Motive ab.
  • Landschaften besser am Morgen oder am Abend fotografieren. Die seitlich oder tiefer stehende Sonne modelliert Strukturen und Details deutlich besser als mittags. In der Abendsonne ergeben sich zusätzlich sehr schöne Färbungen des Schnees. Kleine Details wie verschneite Zweige oder Eiszapfen verdeutlichen den Winter ebenfalls sehr gut.
  • Der extrem helle Schnee bereitet der Belichtungsmessung der Kamera unter Umständen Probleme. Das Bild kann zu dunkel wirken. Wer die nachträgliche Arbeit am PC scheut stellt einfach die Belichtung auf +1,5 – so wird der Schnee weiß und die Farben stimmen wieder!

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