Foto-Know-How

Filmen mit DSLRs (Teil 1 von 2): Überblick

Seit dem Erscheinen der Canon EOS 5D Mark II werden DSLRs nicht nur für die Fotografie, sondern auch für Videoproduktionen genutzt. Ein wahrer Hype ist ausgebrochen um diese Kamera. Sie vereint einen großen Sensor und damit eine hohe Tiefenunschärfe mit einer Aufzeichnungsoption für 1080p HD-Video. Zu der Canon EOS 5D Mark II  haben sich mittlerweile weitere Modelle hinzugesellt, welche in unterschiedlichen Preisklassen ähnliche Eigenschaften aufweisen, dazu gehören die Canon EOS 7D, Canon 1D EOS Mark IV und die Canon EOS 500D. Auch andere Hersteller ziehen nach, so hat Panasonic die Lumix DMX-GH1 heraus gebracht. Nikon hatte sogar  bevor Canon die neue 5D Mark II angekündigt hatte seine D90 mit Videofunktion präsentiert, welche jedoch nur 720p HD-Video aufzeichnet. Mittlerweile gibt es von Nikon auch die D300s und D3s mit 720p. Auch die K-7 und K-X von Pentax bieten eine 720p Videofunktion.

Am meisten werden die Kameras Canon 7D und 5D Mark II für Videos verwendet. Zum einen sind sie nicht so teuer wie zum Beispiel die 1D Mark IV und zum anderen haben sie einen besseren Funktionsumfang bei Videoaufnahmen also zum Beispiel die 500D. Im Vergleich untereinander hat die 7D einen kleineren Sensor als die 5D. Allerdings ist selbst dieser noch vergleichbar mit der Aufnahmefläche von 35 Millimeter Film, welcher für Spielfilme genutzt wird. Dafür bietet die 7D zur Zeit noch mehr Möglichkeiten beim Einstellen der Bildwiederholfrequenz und ist damit kompatibler zu professionellen Videoformaten. Ein entsprechendes Firmware-Update für die 5D mit neuen Optionen für die Einstellung der Bildwiederholfrequenz ist von Canon bereits für die erste Hälfte dieses Jahres angekündigt.
Die Begeisterung für das Filmen mit DSLRs hat auch einige Hersteller auf die Bildfläche geholt, welche spezielle Film-Ausrüstung anbieten. Die bekanntesten Firmen heißen Zacuto, Redrock Micro und Cinevate. Auch einige Filmer hat der Hype zu Bekanntheit gebracht. Einer von ihnen ist Philip Bloom, welcher viel über die Videofunktion neuer DSLRs berichtet hat. Als Beispiel für die Videofunktion der 5D Mark II ist einer seiner Kurzfilme in diesem Artikel eingebunden.

Am meisten werden die Kameras Canon 7D und 5D Mark II für Videos verwendet. Zum einen sind sie nicht so teuer wie zum Beispiel die 1D Mark IV und zum anderen haben sie einen besseren Funktionsumfang bei Videoaufnahmen also zum Beispiel die 500D. Im Vergleich untereinander hat die 7D einen kleineren Sensor als die 5D. Allerdings ist selbst dieser noch vergleichbar mit der Aufnahmefläche von 35 Millimeter Film, welcher für Spielfilme genutzt wird. Dafür bietet die 7D zur Zeit noch mehr Möglichkeiten beim Einstellen der Bildwiederholfrequenz und ist damit kompatibler zu professionellen Videoformaten. Ein entsprechendes Firmware-Update für die 5D mit neuen Optionen für die Einstellung der Bildwiederholfrequenz ist von Canon bereits für die erste Hälfte dieses Jahres angekündigt.

Die Begeisterung für das Filmen mit DSLRs hat auch einige Hersteller auf die Bildfläche geholt, welche spezielle Film-Ausrüstung anbieten. Die bekanntesten Firmen heißen Zacuto, Redrock Micro und Cinevate. Auch einige Filmer hat der Hype zu Bekanntheit gebracht. Einer von ihnen ist Philip Bloom, welcher viel über die Videofunktion neuer DSLRs berichtet hat. Als Beispiel für die Videofunktion der 5D Mark II ist sein Kurzfilm Sofia’s People in diesem Artikel eingebunden.

Wie auch Sie schöne Videos aufnehmen erfahren Sie demnächst im zweiten Teil.

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Grundlagen der Sportfotografie

sportfotografie_rennradZwar heißt es im Allgemeinen, dass gute Fotos vor allem vom Fotografen und nicht von der Ausrüstung abhängt, doch die Sportfotografie zählt leider zu den Disziplinen, bei denen Technik eine überproportionale Rolle spielt.
Die meisten Sportarten beinhalten schnelle Bewegungen, denen man sich nicht beliebig nähern kann.
Belichtungszeiten unter 1/250s führen sehr schnell zu verschwommenen Aufnahmen.
Wer über lichtstarke Objektive und eine Kamera mit lichtempfindlichem Sensor verfügt, ist hier klar im Vorteil.

sportfotografie_skiManche Sportarten kommen dem Fotografen hier entgegen, indem sie im Freien bei Tageslicht stattfinden. Keine künstliche Lichtquelle bringt so viel Licht wie die strahlende Sonne.
Winterliche Sportarten bieten einen weiteren Vorteil: Schnee reflektiert das auftreffende Licht, sodass die verfügbare Lichtmenge noch weiter gesteigert wird.
Hallensportarten werden hingegen ohne entsprechende Ausrüstung  schnell zu einem Problem.
Schon in der Wahl des Motivs hat man hier also einige Chancen, technische Schwächen wieder auszugleichen.

sportfotografie_skateboardDurch die Entfernung zum Geschehen ist man meist auf Teleobjektive angewiesen. Beim Fußball kann man 100-400mm gut gebrauchen, beim Basketball reicht auch ein etwas verbreiteteres 70-200mm-Tele.

Auch hier kann man bei der Wahl der Sportart viel gewinnen, denn beispielsweise beim Skateboarding macht auch ein Weitwinkel Spaß, noch besser ist ein Fisheye Objektiv. Dieses ermöglicht extrem weitwinkelige Aufnahmen bis 180° Blickwinkel.
Entsprechende Aufsätze sind schon für günstiges Geld auch für Kompaktkameras erhältlich.

Ein Bildstabilisator im Objektiv ist zwar allgemein eine tolle Sache, hilft in der Sportfotografie nur begrenzt. Denn hier wird bei längeren Belichtungszeiten nicht das Verwackeln zum Problem, sondern das sich bewegende Motiv. Und das kann ein Stabilisator auch nicht ausgleichen. Er kann aber natürlich helfen, die entfernteren ruhigeren Momente besser zu fotografieren.

Das gleiche gilt im Prinzip für Stative. Durch die benötigten kurzen Belichtungszeiten hat man eher weniger Probleme mit Verwacklungen. Dafür sind sie aber auch nicht teuer und ein einfacher Weg zumindest eine Fehlerquelle einzudämmen. Es empfiehlt sich aber, statt der verbreiteten Dreibeinstative ein Einbeinstativ zu verwenden. Auf einem Einbeinstativ kann man die Kamera wesentlich schneller dem Geschehen nachführen, als wenn man erst ein Dreibeinstativ verstellen muss.

Auch für den Autofokus stellt die Sportfotografie eine Herausforderung dar. Er muss hier besonders schnell arbeiten und die Schärfe bei Bewegungen nachführen können. Hier hat die Technik in den letzten Jahren zum Glück große Fortschritte gemacht, sodass auch Kameras außerhalb des Profisegments schnelle Autofokus-Funktionen aufweisen können. Bei Nikon nennt sich die passende Einstellung beispielsweise „kontinuierlicher Autofokus (AF-C)“.

In der Bildkomposition empfiehlt es sich, tendenziell etwas mehr abzulichten, als unbedingt nötig. Selbst günstige Kameras bieten inzwischen so viel Auflösung, dass man für die meisten Zwecke nicht jeden Pixel davon zwangsweise braucht. Dadurch kann man in der Nachbearbeitung noch den perfekten Bildausschnitt herausschneiden, den man live in der Hektik vielleicht verpatzt hätte.

sportfotografieBei der Wahl des Bildformates kommt es auf die Geschwindigkeit der Kamera an. Auch wenn der RAW-Modus sonst fast uneingeschränkt empfehlbar ist, kann die Sportfotografie eine Ausnahme sein.
Hier muss man in der Lage sein, in wichtigen Momenten schnell viele Bilder hintereinander zu schießen.
Wenn der Zwischenspeicher aber nur für 3 RAW-Bilder reicht, handelt man sich damit mehr verpasste Gelegenheiten ein, als die flexiblere Nachbearbeitung Vorteile bringt.
Sollte die Kamera in der RAW-Disziplin eher langsam sein wäre JPEG vorzuziehen.

Doch Vorsicht: Auch wenn digitaler Speicherplatz billig ist, kommt es doch vor allem auf die Schlüsselmomente an. Als Fotograf sollte man nicht versuchen das gesamte Spiel lückenlos zu dokumentieren. Einige wenige ausdrucksstarke Momente zählen mehr als 100 technisch saubere Standardaufnahmen.

Und natürlich gilt wie bei jedem Fotoshooting auch in der Sportfotografie die Regel, dass es sich auszahlt sich zuvor mit Ort und Motiv zu beschäftigen. So verliert man während des Ereignisses weniger Zeit mit der Motivsuche und kann besser abschätzen, wann besonders spannende Momente zu erwarten sind.

spiegelreflexkameraTechnik ist nicht alles

Auch wenn teuere Kameras in der Sportfotografie einen besonderen Vorteil bieten, sind Fotografen mit erschwinglicher Ausrüstung glücklicherweise nicht ausgeschlossen. Wessen Kamera die Aufnahme entfernter Aktionen nicht genießen lässt, kann sich auch den ruhigeren Momenten des Sports widmen.

Denn auch wenn die eigene Kamera vielleicht nicht in der Lage ist die Fußballspieler in vollem Lauf am anderen Ende des Spielfeldes sinnvoll einzufangen, bietet der jubelnde Trainer in ein paar Metern Entfernung vielleicht ein ebenso faszinierendes Bild. Und auch die Spieler oder Athleten haben ihre ruhigen Momente, in denen man ihren Gesichtern vielleicht sogar mehr ablesen kann, als in voller Aktion.

Ebenso bietet das Umfeld des Sports meist diverse spannende Bildmomente. Schreiende Zuschauer, ernstes Sicherheitspersonal, oder auch die Gruppe techniküberladener Sportfotografen – sie alle können auch mit einfachen Mitteln in faszinierende Aufnahmen gebannt werden.

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Monitor Kalibrierung leicht gemacht – mit kostenloser Online-Schulung!

Jetzt noch schnell anmelden! Seminar am Montag, 22.02.2010 um 18:00 Uhr

Ein kalibrierter Monitor ist der erste Schritt zu einem vernünftigen Druck. Viele sind sich dieser Tatsache nicht bewußt, daher hier ein typisches Beispiel:

FarbkalibrierungMan hat mit einer Digitalkamera Fotos geschossen und möchte die Bilder aus dem Computer nun aufs Papier bringen. Kurzerhand passt man die Bilder beispielsweise mit Photoshop an und bestellt Abzüge in der Filiale oder übers Internet.

Hält man das Ergebnis in Händen ärgert man sich möglicherweise über ein entsetzliches Resultat – die Bilder haben einen Farbstich, sind zu hell oder dunkel. Obendrein fragt man sich, warum man extra noch Zeit in die Bildbearbeitung gesteckt und diverse Korrekturen an Farben, Helligkeit und Kontrast vorgenommen hat.

bildschirme_unterschiedDass ein reproduziertes Bild nicht der Anzeige am Monitor entspricht, kann gewiss vielerlei Ursachen haben. Häufig jedoch liegt die Fehlerquelle lediglich an einem nicht kalibrierten Monitor. Anschaulich wird dies, wenn man zwei Monitore hat, oder zum Beispiel einen Desktop-PC und einen Laptop.
Das selbe Bild, auf beiden Geräten angezeigt, wirkt total unterschiedlich. Der Monitor zeigt lediglich eine Interpretation der Farbdaten. Da er nur einseitig funktioniert und nicht “sehen” kann, welche Farbe er genau ausgibt, ist die Darstellung zwangsläufig mehr oder weniger falsch.

Abhilfe schafft ein kleines Gerät wie zum Beispiel der datacolor Spyder3Express. Der Spyder kann die Farben erkennen, die der Monitor ausgibt, und diese mit der gewünschten Farbe vergleichen. Aus dem Abweichungsprofil wird dann eine Darstellungskorrektur erzeugt, die die Anzeige optimiert. Der vollautomatische Kalibrierprozess dauert nur 5 Minuten und bringt einheitliche Farben auf den Monitor.

Datacolor bietet nächsten Montag, den 22.02.2010 um 18:00 Uhr ein kostenloses Online-Seminar zum Thema Farbmanagement und Monitorkalibrierung an.
Unter diesem Link kann man sich anmelden, die Teilnahme ist völlig kostenlos und dauert ca. 30 Minuten.

bildschirm_Kalibrierung

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Alles gefälscht und unecht!

Matthew_AlbaneseMatthew Albanese macht Landschaftsbilder. Und diese kommen mit einer optischen Wucht daher, die ihresgleichen sucht.

Das könnte auch daran liegen, daß alles nur gefälscht und nachgestellt ist. Der Tornado links im Bild besteht zum Beispiel aus Stahl- und Baumwolle, die Bäume sind Petersilienstängel und der Boden ist hübsch ausgelegtes Moos.

Doch damit nicht genug! Matthew baut Marslandschaften aus Paprika, Vulkane aus Fugenkitt und Gletscher aus Zucker.

Nichts ist hier echt, doch mit der richtigen Perspektive und ein wenig Photoshop entstehen glaubhafte Aufnahmen aus einer bombastischen Welt. Unter diesem Link gibt es eine Bildersammlung auf behance.net inklusive englischsprachiger Erklärung mit welchen Materialien gearbeitet wurde.

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Tolle Portraitaufnahmen zum Valentinstag!

portrait_1Wer kennt das Problem “Von mir gibt es nur doofe Fotos“? Alternativ gibt es auch die Aussagen “Ich schaue auf Fotos immer komisch“, “ich bin nicht fotogen” oder beliebige andere Ausreden. Daraus spricht aber eigentlich immer der Wunsch, ein “gutes” Bild von sich haben zu wollen.

Das ist doch ein klasse Ansatzpunkt für eine andere Art von Valentinsgeschenk: Tolle Bilder von der oder dem Liebsten!

Doch wie am besten starten?
Mit unseren Tipps wird das perfekte Bild zum Kinderspiel:

1. Entspannen!
Das wichtigste für ein natürliches Bild ist, daß die abgelichtete Person sich nicht unter Druck gesetzt fühlt. Daher am besten eine Viertelstunde vor dem eigentlichen Shooting ganz unbefangen schon mal Fotos machen – so gewöhnt man sich an die Situation, eine Kamera auf sich gerichtet zu haben. Die schönsten Aufnahmen entstehen erfahrungsgemäß gegen Ende einer Fotosession – und so zieht man diesen Zeitpunkt schon einmal etwas vor.

portrait_22. Hintergrund beachten.
Nichts ist störender als ein verwirrender oder komplizierter Hintergrund, der vom Modell ablenkt. Hier genügt eine einfarbige Decke oder ein Bettlaken, das den Hintergrund gleichmäßig einfärbt. Die richtige Brennweite (zwischen 85 und 120mm) bzw. auf das Gesicht heranzuzoomen garantiert einen weich gezeichneten Hintergrund, so daß die gesamte Aufmersamkeit auf das Modell gezogen wird. Äußerst brauchbare Hintergründe sind außerdem Mauern oder leicht glänzende Oberflächen, die den Hintergrund nicht unnötig betonen aber trotzdem interessant machen.

3. Das richtige Licht finden.
Am Einfachsten ist es, draußen zu fotografieren. Das Sonnenlicht bietet genügend Helligkeit, um ohne Blitz eine schöne Ausleuchtung zu bekommen. Aber jetzt bitte nicht das Modell direkt in die Sonne stellen! Die besten Ergebnisse erzielt man an schattigen Plätzen – hier fällt das Licht eher weich und gleichmäßig. Um zusätzliches Licht ins Gesicht zu bekommen kann man mit einem improvisierten Reflektor, zum Beispiel ein weißer Karton, eine Styroporplatte oder Ähnlichem experimentieren. Drinnen wird es schon schwieriger – ein weißer Diffuser Vorhang macht allerdings auch das Licht von draussen schön weich und gleichmäßig. Solange man den Blitz der Kamera vermeiden kann sollte man dies auch tun.

portrait_paar4. Pärchen fotografieren. Und jetzt kommt der Clou:
Ist eine gute Ausleuchtung und ein schöner Blickwinkel gefunden, so stellt man die Kamera auf ein Stativ oder eine andere Ablage. Hier dient ein Tisch, ein Regal, eine Trittleiter oder ein anderer Gegenstand mit einer ebenen Fläche.
Dann auf Selbstauslöser mit 10 Sekunden gestellt und mit rauf aufs Foto.
Das Modell wird im ersten Moment überrascht sein, vielleicht zu lachen beginnen oder anderweitig natürlich reagieren – fertig ist das perfekte Bild zum Valentinstag!

Um diesen Überraschungseffekt nicht nur einmal ausnutzen zu können kann man sich zusätzlich vor dem Shooting ein paar unglaublich doofe Witze merken, die man kurz vor dem Auslösen zum Besten gibt.

Das Wichtigste beim Fotografieren ist, daß der Spaß nicht zu kurz kommt und natürliche, sympathische Bilder dabei entstehen.

Und nun viel Spaß und Erfolg bei den eigenen Bildern! Wer möchte kann sie uns gerne auf unsere Facebook-Seite posten, wir sind gespannt auf Eure Fotos!

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