Matthew Albanese macht Landschaftsbilder. Und diese kommen mit einer optischen Wucht daher, die ihresgleichen sucht.
Das könnte auch daran liegen, daß alles nur gefälscht und nachgestellt ist. Der Tornado links im Bild besteht zum Beispiel aus Stahl- und Baumwolle, die Bäume sind Petersilienstängel und der Boden ist hübsch ausgelegtes Moos.
Doch damit nicht genug! Matthew baut Marslandschaften aus Paprika, Vulkane aus Fugenkitt und Gletscher aus Zucker.
Nichts ist hier echt, doch mit der richtigen Perspektive und ein wenig Photoshop entstehen glaubhafte Aufnahmen aus einer bombastischen Welt. Unter diesem Link gibt es eine Bildersammlung auf behance.net inklusive englischsprachiger Erklärung mit welchen Materialien gearbeitet wurde.





#1 by Caitmuileann - 15.02.2010 at 13:08
Also kreativ ist der Mann, das muss man ihm lassen und schlecht sind die Bilder auch nicht. Man muss dann halt für sich selbst entscheiden, ob man diese Art der Kunst in die Schublade “Der Zweck heiligt die Mittel” steckt oder ob man es einfach bei “Wonderworld Photography” belässt. Also meine Hochachtung hat dieser Mann, und ich hoffe, er macht weiter so, denn diese Art der Fotografie ist echt genial.
#2 by jochen - 16.02.2010 at 09:55
Die Bilder haben ein ganz eigenes Flair. Sie wirken in Teilen schon unecht, aber das Gesamtkonzept paßt. Super!