Archive für Februar, 2012

Portraitaufnahmen – Charakterbilder von gestern bis heute

Schon früh entstanden die ersten Portraitaufnahmen und sind heute nicht mehr wegzudenken.
Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte der Portraitfotografie und erhalten ein paar tolle Tipps worauf Sie beim Fotografieren achten müssen.

Die Geschichte der Portraitaufnahme
Friedrich_WilhelmIVErste Portraitaufnahmen entstanden schon im 19. Jahrhundert durch den Fotografen Hermann Biow.
Er fotografierte unter anderem prominenten Politiker wie Friedrich Wilhelm IV den König von Preußen.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich weitere Portraitformate wie das Visitenkartenportrait und die sogenannte Kabinettkarte.
Im Ersten Weltkrieg entstanden zahlreiche Portraitstudios, die von der Mittelschicht besucht wurden. Das Gewerbe der Portraitmalerei kam in Folge dessen aus der Mode.

Was ist ein Portraitbild?
Portraitbilder sind sogenannte Charakterbilder. Sie spiegeln im Idealfall die Persönlichkeit und Eigenheiten der fotografierten Person wider. Nicht jedem gelingen gute Portraitaufnahmen auf Anhieb. Um die Person, die Sie ablichten möchten, besonders gut herauszustellen, haben wir einige Tipps rund um das Thema Portrait für Sie:

Glamour portrait of beautiful sexy lady 1. Finden Sie den passenden Hintergrund. Die Kulisse dient der Grundlage und soll die Aufmerksamkeit auf das Hauptmotiv lenken. Suchen Sie für das Portraitfoto also einen einheitlichen Hintergrund, sonst wirkt das Bild schnell unruhig.
Im Außenbereich eignet sich hierfür beispielsweise eine Mauer.
Im Rauminneren können Sie sich entweder an einer Wand orientieren, oder Sie spannen einfach ein Leintuch.
Ausreichen Abstand zwischen Foto-Objekt und Hintergrund ist außerdem zu beachten. Das gibt dem Bild die richtige Tiefe.

hope2. Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse, denn ungünstiges Licht führt schnell zu unschönen Ergebnissen.
Eine gleichmäßige Ausleuchtung, sowie indirektes Licht geben die richtige Atmosphäre.
Innenaufnahmen sollten am Besten in Fensternähe entstehen. Der Lichteinfall ist hier natürlicher und weicher. Bei Kunstlicht ist es wichtig auf die gleiche Farbtemperatur der Lichtquelle zu achten.

Auch Tageslicht eignet sich gut für Porträts, allerdings werfen Kopfbedeckungen, Augen und Nase in der Mittagssonne harte Schatten über das Gesicht. Zudem ist die Lichttemperatur kälter – die Haut wirkt blass.
Besser eignen sich daher die Morgen-, und besonders die Abendsonne.

3. Setzen Sie die Blende der Kamera ein,
um kreative Portraits zu fotografieren. Bei großen Blendenöffnungen (kleine Blendenzahl, z.B. 2.8) erscheint aufgrund der geringen Schärfentiefe der Hintergrund unscharf. Je kleiner Sie also die Blendenzahl wählen, desto kleiner wird der Schärfebereich. So lenkt er nicht vom Hauptmotiv, der Person, ab.

hope4. Vermeiden Sie direktes Blitzen ins Gesicht.
Dadurch treten Hautunreinheiten noch genauer hervor und die Haut wirkt stark glänzend. Besser geeignet sind indirekte Beleuchtung oder Blitz. Empfehlenswert ist ein Lichteinfall etwas oberhalb und leicht seitlich vom Modell. So werden Nasen-, und Kinnlinie vorteilhaft betont.

Beachten Sie außerdem das Blitzlicht hell, aber nicht zu hell zu wählen. Das verhindert zugekniffene Augen.


5. Fotografieren Sie auf Augenhöhe. Nur so können Sie Personen natürlich ablichten und erhalten die genauen Proportionen.
Der Fokus wird immer auf die Augen gerichtet.

Wenn Sie diese fünf Kniffe berücksichtlgen und ein wenig experimentieren, werden Ihnen sicherlich ein paar tolle Portraitfotos gelingen!
Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Macht Euch auf die Eiszeit gefasst – Kältewelle Cooper über Europa

EisBeinahe den ganzen bisherigen Winter blieben Eis und Schnee aus.
Jetzt der drastische Temperatursturz.
Die Kältewelle Cooper bringt mit hierzulande bis zu -15 Grad Celsius Dauerfrost nach Deutschland, noch dazu herrscht ein eisiger Wind.

Zugefrorene Seen und verschneite Landstriche ziehen vermummte Frischluftfanatiker und Wintersportler ins Freie.
Auf der Alster treiben Eisschollen, in Nizza sind die Orangenbäume zum Großteil mit Schnee bedeckt.
Auch Mailand ist mit einer Schneedecke überzogen. Hier herrschen die kältesten Temperaturen der vergangen 27 Jahre.

Der Spiegel hat zu diesem Anlass eine Fotostrecke herausgebracht, die die eisigen Momente der vergangen Tage festhält.

Hier gehts zur Bildergalerie!

Weitere Kälte-Impressionen finden Sie auf boston.com.

Dass der Winter auch schöne Seiten hat, zeigt diese Fotostrecke des Outdoor-Magazins.

Polar

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