Ihr Foto als echte Postkarte

Urlaubsfeeling pur: Sie faulenzen am Strand, schlendern durch die belebten Gassen Ihres Urlaubsortes oder schlürfen nach einer anstrengenden Sightseeing-Tour einen erfrischenden Cocktail am Pool.

Natürlich gehört zu einem perfekten Urlaub auch ein Urlaubsgruß an die Liebsten. Doch schon bei der Motivwahl geht es los: Im Souvenirshop finden Sie soweit das Auge reicht nur eintönigen und farblosen Postkartenmotive. Stift und Briefmarke sind zwar schnell besorgt, Kopfzerbrechen bereitet jedoch  die Suche nach einem Briefkasten.

Mit der Postkarten-App von posterXXL gestalten Sie ganz einfach und stressfrei,  mit nur wenigen Klicks mit Ihrem Smartphone  eine originelle und einzigartige Postkarte.

11. Foto aufnehmen

Ein schönes Urlaubsfoto in hoher Auflösung ist mit dem Smartphone  schnell geschossen.

Starten Sie die App und wählen Sie Ihr persönliches Lieblingsfoto aus Ihrer Foto–Bibliothek oder machen Sie am Strand noch schnell einen Schnappschuss.



Design wählen2. Design wählen

Die Postkarten App bietet zahlreiche Designs: Ob Liebesgrüße, eine Karte an die Großeltern oder die beste Freundin – hier finden Sie für jeden Anlass das passende Postkarten-Design.





Text eintippen3. Grußtext schreiben

Haben Sie Ihr persönliches Lieblingskreativ gewählt, tippen Sie Ihren Grußtext auf der Rückseite der Karte und tragen die Empfängeradresse ein. Dies wird ganz einfach über die Tastatur Ihres Smartphone gesteuert. Die Adresse können Sie auch einfach aus dem Adressbuch Ihres Telefons wählen.



Karte absenden4. Postkarte absenden

Zu guter Letzt wählen Sie die Bezahlmethode und senden die Postkarte mit einem Klick ab. Sie haben die Möglichkeit Ihre Postkarte per Rechnung, Pay Pal, Kreditkarte, oder amazon payments zu bezahlen.

Den Rest übernimmt posterXXL: Die Postkarte wird bereits kurze Zeit später produziert, mit einer echten Briefmarke frankiert, verschickt und trifft pünktlich beim gewünschten Empfänger ein.


Probieren Sie es gleich aus und bereiten Sie Ihren Liebsten eine Freude – mit Ihren persönlichen Urlaubsgrüßen von posterXXL.

Fertig

Die Software für iOS und Android finden Sie unter:

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Fotografieren für Einsteiger – Tipps und Tricks

Das Fotografieren hat sich in unserer Gesellschaft längst zu einem beliebten und häufigen Hobby entwickelt. Fotoprofi wird man aber nicht von einem Tag auf den anderen. Wer sich also dazu entscheidet, künftig als Hobbyfotograf tätig zu sein, der sollte zu Beginn einige Dinge beachten. Da wären unter anderem die Fragen zu klären, welche Kamera gekauft wird, welche Motive schöne Fotoergebnisse liefern, wie die Kreativität zum Laufen gebracht wird und was der Fotograf oder die Fotografin dann mit den Ergebnissen anstellen kann. Das alles soll im Folgenden noch geklärt werden. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, keine allzu teure Kamera zu kaufen, sondern ein Modell, das für Einsteiger besonders geeignet ist. Dann sind Anfänger nicht mit den Funktionen überfordert und die Fotos können sich sehen lassen. Diese können übrigens mit einem Gutschein von Gutscheinsammler günstig aufs Papier gebracht werden.

Zwei Einsteigerkameras im Vergleich

Für künftige Hobbyfotografen, die gerade die Leidenschaft zum Fotografieren entdeckt haben, bestehen verschiedene Modelle an Spiegelreflexkameras, die besonders für Einsteiger geeignet sind. Dabei spielt der Preis eine ganz wichtige Rolle, denn Kameras sind schon für unter 500 Euro im Internet erhältlich, haben aber alles vorzuweisen, was eine Spiegelreflexkamera so braucht.

Nikon hat für Einsteiger ein wirklich geeignetes Modell im Repertoire: Die Nikon D5100, die es zu einem sehr fairen Preis zu kaufen gibt. Das Nikon-Menü ist besonders übersichtlich gestaltet, wodurch sich auch Neulinge schnell und einfach orientieren können. Bei diesem Modell ist besonders hervorzuheben, dass die Bildqualität sehr gut ist, dass es eine HDR-Funktion gibt und dass es viel Vergnügen bereitet, Full-HD-Video nutzen zu können.

Neben Nikon bietet auch Canon eine Spiegelreflexkamera an, die Einsteiger schnell zu bedienen lernen: Die Canon EOS 600D verfügt über eine attraktive Ausstattung und auch der Preis reißt kein allzu großes Loch in die Geldbörse. Bei diesem Modell kann der Scene-Intelligent-Auto-Modus aktiviert werden, was dazu führt, dass die Kamera während der Aufnahme die optimale Einstellung ganz automatisch wählt. So lernen Einsteiger spielerisch die Kamera kennen und können sich super an das Handling gewöhnen.

Kamera

Ein außergewöhnliches Motiv finden

Haben sich Einsteiger für ein Kameramodell entschieden, dann wollen sie die Entdeckungsreise am besten gleich starten. Die neue Errungenschaft will kennengelernt werden und das wilde Drauflosfotografieren geht gleich los. Aber nicht jeder Gegenstand und jedes Motiv lässt ein Foto zu einem Hingucker werden. Auf den Knopf drücken, um ein Foto zu schießen, kann jeder. Aber was macht ein besonderes Foto aus, das man sich auch gerne wieder ansieht und das andere vielleicht sogar zum Staunen bringt? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Es gibt nicht DAS Motiv, denn jeder empfindet ein Foto anders. Um aber ein für sich geeignetes Motiv zu finden, sollten sich Hobbyfotografen vorher folgende Fragen stellen:

- Was soll mit dem Foto ausgedrückt werden?
- Gibt es geeignete Motive in der Umgebung, um die Idee umzusetzen?
- Ist das Licht geeignet für ein schönes Bild?

Was tun mit den schönen Fotos?

Beim Entdecken der Kamera wird wohl der ein oder andere Schnappschuss fallen und von Zeit zu Zeit entstehen ausdrucksstarke Fotos und Bilder, die verewigt werden sollen. Es wäre schade, wenn die tollen Fotos niemand sonst zu Gesicht bekommt. Um gelungene Fotos aufs Papier zu bringen, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Fotos einfach nur auszudrucken und irgendwo in einem verstaubten Karton aufzubewahren, ist längst nicht mehr die Regel.

Die heutige Technik und das Internet machen es möglich, dass auch unerfahrene Fotografen ohne großen Aufwand Fotobücher, Fotokarten und Co. gestalten und bestellen können. Zusätzlich bestehen aber noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten, die sich besonders für einzelne Schnappschüsse eignen: Wie wäre es denn mit einem Fotoposter vom eigenen Kind an der Wand? Oder vielleicht ein neuer Kalender mit 12 besonders schönen Fotos? Aber auch Fotoleinwände und Fotos auf Acryl-Glas sind immer gern gesehen. Egal für was sich die Fotografen schlussendlich entscheiden – das Fotografieren wird ihnen auf jeden Fall Vergnügen bereiten, auch wenn das ein oder andere Foto vielleicht ein Schuss in den Ofen ist.

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Erfolgreich Fotografieren auf hoher See

SchiffEine Kreuzfahrt ist immer ein besonderes Erlebnis, das unbedingt festgehalten werden möchte. Dafür ist eine Kamera, ob analog oder digital, bestens geeignet. Jedoch kommen auf Hobby-Fotografen viele Hindernisse durch Schiff und Meer zu. Vermeintlich gute Bilder sehen dann auf dem PC Zuhause anders aus als erhofft. Deswegen geben wir hier ein paar Tipps für das Fotografieren auf hoher See.

Lichtverhältnisse

Kreuzfahrtschiffe bieten im Allgemeinen kein gutes Licht zum Fotografieren, denn sowohl Kabinen als auch der Innenraum des Schiffes besitzen sehr niedrige Decken und eine schwache Beleuchtung. Dadurch wird die Qualität des Lichtes “geschluckt”. Ein weiteres Problem ist das meist sehr grelle Licht, welches durch die Fenster fällt. Dadurch entstehen starke Kontraste, die die Bildqualität beeinträchtigen. Mit all diesen Informationen können die meisten Kameras nicht gut umgehen. Als Tipp sei hier der Gebrauch einer guten Spiegelreflexkamera mit Bildstabilisator gegeben. Auch ein Stativ kann nützlich sein, ist aber auf einem Schiff eher unhandlich. Tische und Stühle können als Alternative genutzt werden, da sie Bilwackler die Durch den Seegang enstehen können vermindern. Auch ein externes Blitzgerät kann Abhilfe schaffe. Es sollte allerdings nur indirekt verwendet werden, sonst ist das Licht zu grell. Falls keine professionelle Ausrüstung vorhanden ist, kann man auch auf die Möglichkeit ausweichen Aufnahmen bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zu machen, wenn das Licht sanfter ist. Bilder mit zu starken Kontrasten können im RAW-Modus bearbeitet werden.

Schiefe Horizonte

Auf einer Kreuzfahrt (z.B. über dreamlines.de gebucht) befindet man sich bekanntlich auf dem Wasser, sodass durch die Wellenbewegungen sehr oft sogenannte “schiefe” Linien entstehen können. Diese basieren auf der Schieflage des Schiffes, die Horizont oder Küstenlinie schräg erscheinen lassen. Qualitiv hochwertige Szenen lassen sich dadurch nur selten einfangen. Stativ oder Wasserwaage sind dabei keine brauchbaren Hilfsmittel. Die einfachste Lösung hierfür ist das Absuchen des Horizonts nach einer geraden Linie. Das kann eine Weile dauern, doch lässt sich so im Nachhinein viel Frust  sparen.

Stürzende Linien

Dieses Phänomen tritt meist durch schiefe Wände und Säulen im Innenraum des Schiffes auf, die man nur von unten fotografieren kann. Diese parallel verlaufenden Linien erzeugen Fluchtpunkte und beeinflussen die Bildwirkung unvorteilhaft. Solche Linien lassen sich nur vollständig vermeiden, indem man die Kamera parallel zum Objekt ausrichtet. Sollte dies nicht möglich sein, gibt es mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen anschließend verschiedene Möglichkeiten die stürzenden Linien zu beheben.

Ob Tagesausflug oder Kreuzfahrt auf hoher See – mit diesen grundlegenden Kniffen werden Ihre Fotos sicher zum Hingucker. Viel Spaß berim Ausprobieren.

Gastbeitrag von Casamundo

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Aufnahmetechniken und Tipps – Teil 2: Aufnahmeprobleme meistern

Digitale Fotopraxis PanoramafotografieIm Artikel “Aufnahmetechniken und Tipps – Besonderheiten und Herausforderungen” aus Thomas Bredenfelds Buch “Digitale Fotopraxis Panoramafotografie”, haben Sie bereits ein paar Tipps und Tricks zum Thema Aufnahmetechniken bekommen. Es folgt Teil 2 des Artikels, “Aufnahmetechniken und Tipps – Aufnahmeprobleme meistern”:

Einige Probleme, die auch bereits bei »normaler« Fotografie auftauchen, sind entweder bei der Panoramafotografie verschärfter, häufiger oder sogar ständig anzutreffen. Dazu gehört zuallererst die Tatsache, dass Panoramabilder fast immer einen wesentlich höheren Tonwertumfang haben, well wir nicht einen Ausschnitt einer Szenerie vor Augen haben, sondern oft einen vollen Rundblick oder gar eine komplette Kugelansicht von 180×360°.

Kontrastumfang bei Innenaufnahmen
Bei Aufnahmen in Innenräumen tritt sehr häufig das Problem auf, dass helle Fenster auf der einen Seite und dunkle Schatten in der Tiefe des Raumes auf der anderen Seite einen so hohen Tonwertumfang verursachen, dass dieser nicht mehr aufgenommen werden kann. Entweder fressen die Lichter aus und sind nur noch eine weiße Fläche ohne jede Zeichnung, oder die Schatten saufen ab und ergeben schwarze Löcher.
Kann man diesem Problem bei normalen Aufnahmen manchmal noch durch geschickte Wahl des Standpunktes und der Blickrichtung ausweichen, gibt es bei Panoramabildern hier oft kein Entkommen.
In diesem Fall hilft entweder der Verzicht auf das, was in den Fenstern zu sehen ist, oder man nimmt schwarze Schatten in Kauf. Will man beides nicht, bleibt nur der Weg über Mehrfachaufnahmen (Bracketing) mit verschiedenen Belichtungen, die durch Unter- bzw. Überbelichten die Schatten und Lichter eines Sujets herausholen. Diese können mit verschiedenen Verfahren zu einem Bild (HDR oder Fusing) verschmolzen werden

Unterbelichtungen ...

Abbildung 1: Unterbelichtungen ...

...und Überbelichtungen für die Aufnahme sehr heller und sehr dunkler Bildteile

Abbildung 2:...und Überbelichtungen für die Aufnahme sehr heller und sehr dunkler Bildteile

Bei dem Beispiel von Abbildung 1+2 kommt die Glasmalerei in den Fenstern (1) in der zwei Blenden unterbelichteten Aufnahme gut heraus, während auf der Unterseite des Kanzeldachs (2) nur in der zwei Blenden überbelichteten Aufnahme Details zu sehen sind. Im fertigen Panorama sind beide gemeinsam zufriedenstellen abgebildet.

Abbildung 3:Panoramabild aus Mehrfachbelichtungen mit weitgehender Erhaltung aller Details in den Lichtern und in den Schatten (Location: Dorfkirche, Vron, Graubünden, CH)

Abbildung 3:Panoramabild aus Mehrfachbelichtungen mit weitgehender Erhaltung aller Details in den Lichtern und in den Schatten (Location: Dorfkirche, Vron, Graubünden, CH)

















Das hier gezeigte Panorama finden Sie in einer interaktiven Ansicht unter www.panoramabuch.com/beispiele/vrin-dorfkirche





Sonne im Bild
Ein ähnliches Problem wie bei Indoor-Aufnahmen findet sich draußen. Während bei bedecktem Himmel der Tonwertumfang meist wenig Probleme macht, wird er sehr groß, wenn die Sonne scheint, oder sogar extrem, wenn man z.B. Aufnahmen im winterlichen Hochgebirge macht. Soll die Sonne mit aufs Bild, was meist optisch sehr reizvoll ist, hilft auch hier nur der Umgang mit Mehrfachbelichtungen und der Verarbeitung mit HDR und Fusing. Die Sonne steht dann, je nach Objektiveigenschaften, strahlend und scharf umrissen als Stern am tiefblauen Himmel.
Will man das umgehen, muss man der Sonne ausweichen, indem man sie durch einen Baum oder wie in Abbildung 5 durch einen Strommasten verdeckt. Der Tonwertumfang einer Aufnahme geht dann drastisch zurück, und ein solches Panorama lässt sich oft mit Einfachaufnahmen befriedigend erstellen.

Problemloses Abbilden der Sonne mit Mehrfachbelichtungen

Abbildung 4:Problemloses Abbilden der Sonne mit Mehrfachbelichtungen

Verstecken der Sonne hinter einem Objekt

Abbildung 5:Verstecken der Sonne hinter einem Objekt

Die beiden Panoramen finden Sie in einer interaktiven Ansicht unter www.panoramabuch.com/beispiele/maennlichen und www.panoramabuch.com/beispiele/musalet .
In Innenräumen gilt das nicht nur für Punktlichtquellen wie Scheinwerfer, sondern auch für kräftig überstrahlende Fenster in ansonsten eher dunklen Räumen.


















In Abbildung 6 wurde der Aufnahmestandpunkt so gewählt, dass die Kanzel fast die komplette rückwärtige Fensterfront der Kirche abdeckt. Dadurch hat sich der Kontrastumfang bis auf einige kleinere Fenster so reduzieren lassen, dass die Aufnahme mit einem iPhone, das hier nur JPEGs gespeichert hat, trotzdem gut gelungen ist.

Die sehr hellen Fenster im Rückteil des Kirchenschiffs werden durch ein Vordergrundobjekt abgedeckt (Location: Jesuitenkirche, Wien, AT)

Abbildung 6:Die sehr hellen Fenster im Rückteil des Kirchenschiffs werden durch ein Vordergrundobjekt abgedeckt (Location: Jesuitenkirche, Wien, AT)

Das Panorama finden Sie in einer interaktiven Ansicht unter www.panoramabuch.com/beispiele/jesuitenkirche











Linsenreflexe
Je nach Qualität und Bauart des Objektivs und dessen Brennweite kann es Linsenreflexe im Bild geben (engl. Lens Flares). Besonders Weitwinkelobjektive neigen dazu, auch, weil hier einfach der Bildwinkel so groß ist, dass die Sonne gute Chancen hat, mit aufs Bild zu kommen. Ist das bei mehreren Einzelbildern eines Panoramas der Fall, was besonders gern bei Fischaugen vorkommt, kann das später erhöhten Retuscheaufwand bedeuten. Abbildungen 7 und 8 sollen das (grafisch etwas übertrieben) verdeutlichen. Die Bereiche der vier Fischaugenaufnahmen sind jeweils rot und grün einfärbt, die Überlappungsbereiche gelblich. Ist die Sonne z. B. in der Ecke der Aufnahmen positioniert (Abbildung 7), so ist sie auf zwei Bildern zu sehen und produziert dort Linsenreflexe, die in verschiedene Richtungen zeigen. Das bedeutet eine (merkwürdig erscheinende) Verdoppelung der Reflexe und ungleiche Bildinhalte auf Nachbarbildern, die mitunter Probleme beim Stitching verursachen können. Zur Vermeidung sollte die Sonne daher in der Bildmitte stehen (Abbildung 8).

Punktlichtquellen (wie hier die Sonne) sollten nicht in Überlappungsbereichen liegen

Abbildung 7:Punktlichtquellen (wie hier die Sonne) sollten nicht in Überlappungsbereichen liegen

sondern möglichst in der Bildmitte eines Einzelbildes (Abbildung 8) um doppelte Linsenreflexe zu vermeiden

Abbildung 8:...sondern möglichst in der Bildmitte eines Einzelbildes um doppelte Linsenreflexe zu vermeiden

Das Panorama finden Sie in einer interaktiven Ansicht unter www.panoramabuch.com/beispiele/kaeserstatt



















Stativ- und Fotografenschatten
Man kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn man das Stativ in den Schatten eines Objekts stellt. Zwei der zuvor beschriebenen Probleme erledigen sich dann wenigstens teilweise. Neben der Reduktion des abzubildenden Tonwertumfangs, die sich ergibt, wenn die Sonne verdeckt ist, kann man dadurch auch erreichen, dass das Stativ keinen Schatten wirft, weil es ja selbst im Schatten des Objekts steht.

Im Beispiel von Abbildung 9 ist das Stativ zwar etwas breiter als der Schatten des Strommasten, aber trotzdem ist es so leichter, den Boden von den Spuren von Fotografen und Equipment zu befreien.

Platzierung des Stativs im Schatten

Abbildung 9:Platzierung des Stativs im Schatten

Fotografiert man mit einem Einbeinstativ, kann man den später notwendigen Retuscheaufwand noch weiter reduzieren.
Für den eigenen Schatten macht man am besten immer zwei Aufnahmen in die sonnenabgewandte Richtung (Abbildung 10), bei denen man sich selbst auf die jeweils andere Seite des Stativs stellt. So kann man später leicht die erste von beiden Aufnahmen mit Hilfe der zweiten retuschieren. Die spätere Arbeit für die Retusche reduziert sich dann auf das Stativ selbst.

Mit einer Alternativaufnahme lässt sich Material für die spätere Retusche des Fotografenschattens erstellen

Abbildung 10:Mit einer Alternativaufnahme lässt sich Material für die spätere Retusche des Fotografenschattens erstellen












Zeitprobleme
Panoramabilder zu fotografieren benötigt oft mehr Zeit als gewöhnliche Aufnahmen. Das kann mitunter zum Problem werden, wenn sich die Lichtverhältnisse ändern. Besonders in der Dämmerung und speziell Im Winter geht das sehr viel schneller, als man glaubt. Beim folgenden Beispiel wurde ein zweireihiges Teilpanorama mit einem Teleobjektiv in der sehr späten Abenddämmerung aufgenommen (nach 21:00Uhr). Dabei wurde oben links begonnen und dann die untere Reihe von rechts nach links beendet.

Aufnahmereihe für ein Panorama in der späten Abenddämmerung

Abbildung 11:Aufnahmereihe für ein Panorama in der späten Abenddämmerung

In Abbildung 11 liegen trotz schneller Kamera und schneller Speicherkarte knapp über dreieinhalb Minuten (Abbildung 12) zwischen der ersten Aufnahme (1) und der letzten (2).

Zeit- und Belichtungsunterschied zwischen erster und letzter Aufnahme

Abbildung 12:Zeit- und Belichtungsunterschied zwischen erster und letzter Aufnahme





















Das führt zu einem beachtlichen Problem bei der späteren Montage (Abbildung 13) weil die Einzelbilder wohl geometrisch, aber nicht in Bezug auf die Helligkeit zusammenpassen. Manche Stitching-Programme können selbst solche Probleme lösen (Abbildung 14), aber manchmal bleibt nichts anderes übrig, als das mühsam per Hand nachzukorrigieren.

Montage vor...

Abbildung 13:Montage vor...

und nach dem Überblenden

Abbildung 14:...und nach dem Überblenden

Auch Wind und mit ihm ziehende Wolken können die Szenerie während der Aufnahmedauer verändern.
















Selbst Dinge, die sich sehr langsam verändern, wie z.B. der Sonnenstand, können bei größeren Panoramaprojekten mit vielen Einzelaufnahmen Probleme bereiten (Abbildung 15). Deshalb ist Geschwindigkeit bei all solchen Gelegenheiten Trumpf. Die Kamera kann also gar nicht schnell genug auslösen, und das Speichern auf die Speicherkarte kann nie schnell genug gehen. Alles, was einen Unterschied von Bildinhalten auf benachbarten Bildern produziert, sorgt später potenziell für Probleme bei der Montage (Stitching). Auch wenn man eine ganze Reihe von Fehlern und Unzulänglichkeiten, die bei der Aufnahme passieren können, später in der Nachbearbeitung beheben kann, ist es immer besser, wenn man sie gleich bei der Aufnahme vermeidet.

Wandernder Schatten

Abbildung 15:Wandernder Schatten

















Passanten und bewegte Objekte
Auf vielen Panoramen sind Menschen zu sehen, und diese halten sicher nicht auf Kommando des Fotografen still. Man muss also mit Passanten rechnen, die sich durch das Bild bewegen. Dieses Problem hat man beispielsweise, wenn sich bewegende Objekte auf benachbarten Bildern an verschiedenen Stellen zu sehen sind (Abbildung 16). Hier hat das Stitching-Programm später Probleme, die sich in sogenannten  Geisterbildern äußern. Die sich bewegenden Personen werden halbtransparent abgebildet.
Abbildung 16:Sich bewegende Objekte in Panoramaaufnahmen

Abbildung 16:Sich bewegende Objekte in Panoramaaufnahmen

abbildung_17
Das Problem verdoppelt sich noch, wenn man mit Mehrfachbelichtungen arbeitet, auch wenn diese von der Kamera sehr schnell hintereinander durchgeführt werden (Bracketing). Solche Bracketing Ghosts sind in Abbildung 17 zu sehen. Prinzipiell hilft hier nur, diese Aufnahmen so zu wiederholen, dass sich störende Objekte immer an verschiedenen Stellen des gleichen Bildaus-schnittes befinden wie in Abbildung16. Der Wanderer hat sich so weiterbewegt, dass er im linken Bild leicht mit der entsprechenden Stelle aus dem rechten Bild überstempelt werden kann. So kann man Fehler vor der Montage einfach mit den Bildinformationen aus anderen Aufnahmen wegretuschieren. Alternativ dazu bieten manche Stitching-Programme Möglichkeiten zum Maskieren solcher Fehler.

Boden
Eine der schwierigeren Retuschearbeiten in der Panoramafotografie ist das Entfernen von Fotograf und Stativ inklusive deren Schatten aus einem sphärischen Panorama. Viele Fotografen ziehen diesen Look einer perfekten 180×360°-Kugel der zweitbesten Möglichkeit vor, den Stativkopf später mit einer Plakette oder einer Spiegelkugel abzudecken.
Einiges an Arbeit und Flickschusterei kann man sich sparen, wenn man weiß, wie man für diesen Zweck fotografieren muss. Für das Bodenbild lässt man zunächst die Kamera senkrecht nach unten schauen (Abbildung 19, ganz links). Dann dreht man den Stativkopf um 180° (Mitte links). Dadurch liegt der senkrechte Ausleger des Panoramakopfes auf der anderen Seite des Bildes und kann mit den Bildinhalten aus der anderen Aufnahme abgedeckt werden. Es bleibt nur der waagerechte Ausleger übrig. Er steht dann frei im Bild. Für die fehlende zentrale Stelle im Bild macht man eine freihändige Aufnahme, für die man die Stativbeine zusammenklappt, unter den Arm klemmt und dann mit quer gehaltenem Stativ die Kamera waagerecht über die Bodenstelle hält und nach unten fotografiert (Abbildung 18).

Freihandaufnahme mit zusammengeklapptem Stativ für das Bodenbild

Abbildung 18: Freihandaufnahme mit zusammengeklapptem Stativ für das Bodenbild

Das ist stabiler als nur mit der Kamera allein, und man muss die Kamera nicht vom Panoramakopf abnehmen. Weil man hier beide Hände benötigt und die Kamera außerdem etwas zu weit weg ist, um auf den Auslöser zu drücken, geht das nur mit einem Fernauslöser. Auch hier empfehlen sich zwei um 180° verdrehte Aufnahmen (rechtes Bildpaar in Abbildung 19).

Vier Aufnahmen für das Bodenbild bei einem sphärischen Panorama, zwei vom Stativ (linkes Bildpaar) und zwei freihändig (rechts Bildpaar).

Abbildung 19:Vier Aufnahmen für das Bodenbild bei einem sphärischen Panorama, zwei vom Stativ (linkes Bildpaar) und zwei freihändig (rechts Bildpaar).

Noch besser ist es, man macht vom Stativ vier Aufnahmen nach unten (Abbildung 20 links). Dabei kann man meist fast alle Teile des Stativkopfes eliminieren. Lediglich die Drehplatte und die Stativbeine bleiben für die Retusche mit Hilfe einer freihändigen Aufnahme übrig (Abbildung 20, rechts).

Aufnahme des Bodens mit vier um 90° versetzten Bildern (links) und Ergebnis der Kombination der Aufnahmen (rechts)

Abbildung 20:Aufnahme des Bodens mit vier um 90° versetzten Bildern (links) und Ergebnis der Kombination der Aufnahmen (rechts)

Draht-, IR- und Funkauslöser
Auf den beiden linken Bildern in Abbildung 19 erkennt man, dass es keinen Schatten des Fotografen gibt. Die Kamera wurde mit einem Funkauslöser bedient. Wenn man dabei einen größeren Abstand (10-20m) einhält, ist man auch auf Fischaugenaufnahmen nicht mit im Bild. Das spart später ein wenig Retuschearbeit. Auch Kabelauslöser oder Infrarotsender sind hilfreich, weil sie Vibrationen vermeiden, für die die Mechanik eines Panoramakopfes trotz Stativ anfällig ist.













Quelle:

Digitale Fotopraxis Panoramafotografie

Digitale Fotopraxis Panoramafotografie

Thomas Bredenfeld
Digitale Fotopraxis Panoramafotografie
379 S., 2. Auflage 2012, komplett in Farbe, mit DVD, 39,90 Euro
ISBN 978-3-8362-1861-0
www.galileodesign.de/3027










Erstellen Sie Panoramen wie ein Profi! Thomas Bredenfeld führt Sie in die Welt der digitalen Panoramafotografie: Erfahren Sie, welche Ausrüstung sinnvoll ist, lernen Sie anhand von anschaulichen Beispielen die richtige Aufnahmetechnik kennen und wie Sie Ihre Vorlagen am Rechner perfekt zusammenfügen. Der Autor gibt Ihnen auch Tipps für die attraktive Präsentation Ihrer Bilder. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen schaffen Sie schnell und leicht den Einstieg in den komplexen Workflow. Die beiliegende DVD beinhaltet außerdem unterschiedliche Stitching-Tools, so dass Sie Ihre Aufnahmen am PC gleich zu beeindruckenden Panoramen zusammenfügen können.

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Aufnahmetechniken und Tipps – Teil 1: Besonderheiten und Herausforderungen

Digitale Fotopraxis PanoramafotografieIn seinem Buch “Digitale Fotopraxis Panoramafotografie” beschreibt Thomas Bredenfeld Techniken der digitalen Panoramafotografie für Einsteiger und Profis. Es folgt Teil 1 des Artikels “Aufnahmetechniken und Tipps – Besonderheiten und Herausforderungen”:

Nicht nur die verwendete Ausrüstung ist bei der Panoramafotografie anders als bei vielen »normalen« fotografischen Aufgaben. Der spezielle Charakter des weiten Blicks bringt einige Aspekte mit sich, die im Folgenden näher besprochen werden sollen. Dabei führen die geometrischen Gesetze, die der Panoramafotografie zugrunde liegen, zu einem ganz eigenen Bildlook, der unabhängig von der Tatsache des umfassenden Rundumblicks diese Spielart der Fotografie interessant macht. Selbst Grundfragen der Fotografie, wie diejenige nach dem Ausschnitt, stellen sich hier anders.

Motive
Was man fotografiert, ist natürlich prinzipiell Geschmacksache. Dennoch seien hier ein paar Hinweise gestattet, die sich nicht nur mit dem Handwerk der Panoramafotografie beschäftigen. Die Eigenheit von Panoramen ist zunächst ihre ungewöhnliche Perspektive, die nicht dem menschlichen Sehen entspricht bzw. darüber hinausgeht. Diese Perspektive kann Sujets, die für eine »normale« Fotografie viel zu uninteressant und langweilig sind, zu dankbaren Objekten machen. Die extremen Verzerrungen, die vor allem bei sphärischen Panoramen auftauchen, wenn sie flach abgebildet oder gedruckt werden, entfalten ihren ganz eigenen Reiz.

Innenraum einer Barockkirche als sphärisches Panorama mit Blick in die Kuppel

Innenraum einer Barockkirche als sphärisches Panorama mit Blick in die Kuppel

Theatinerkirche, München,DE

Theatinerkirche, München,DE












Das hier gezeigte Panorama finden Sie in einer interaktiven Ansicht unter www.panoramabuch.com/beispiele/theatinerkirche
Vor allem sphärische Panoramen können bei Sujets, wo es über Kopf etwas zu sehen gibt, eindrucksvolle Ansichten bieten, besonders in der interaktiven Darstellung im Web, in der sich der Betrachter frei in einem Bereich von 360×180° umschauen kann. Die dankbarsten Motive sind hier Bauten mit Malereien und Stukkaturen an den Decken wie Kirchen oder Schlösser.

Abbildung 3:110 m senkrechter Tiefblick am Boden eines Panoramas auf einer Staumauer

110 m senkrechter Tiefblick am Boden eines Panoramas auf einer Staumauer

Drossensperre, Stausee Mooserboden, Kaprun, AT

Drossensperre, Stausee Mooserboden, Kaprun, AT













Verzerrungen
Sphärische oder auch zylindrische Panoramen mit großem vertikalem Blickwinkel zeichnen sich oft durch erhebliche Verzerrungen gegen den oberen und unteren Bildrand hin aus. Das ist ein ganz entscheidendes Gestaltungsmittel der Panoramafotografie. Spielen Sie mit diesen Bögen und Kurven! Es erfordert zwar einige Übung, sich in einer Szenerie mit Hilfe des unverzerrten menschlichen Sehens vorzustellen, wie ein Raum als Panorama aussehen wird, aber es ist äußerst lohnend. Selbst an sich wenig aufregende Innenansichten von Fabriksbauten wie in Abbildung 5 bekommen dann einen ganz besonderen Reiz, wenn sich alles industriell Gerade und Rechtwinklige im Panorama heftig verbiegt.

Abbildung 5:Starke Verzerrungen in einem sphärischen Panorama in einer Industrieaufnahme

Starke Verzerrungen in einem sphärischen Panorama in einer Industrieaufnahme














Ausschnitt
Der Ausschnitt, den ich mit einem Foto aus einer Szenerie »herausnehme«, um damit meine Sicht auf die Welt darzustellen, ist eine der zentralen Stilmittel der Fotografie. Dass sich bei der Panoramafotografie, vor allem bei kompletten Rundblicken mit 360°, diese Frage an sich gar nicht mehr stellt, ist eine weitere Besonderheit, mit der man gestalterisch umgehen muss.

Abbildung 6:Das gleiche 360°-Panorama mit verschiedenen Ausschnitten

Das gleiche 360°-Panorama mit verschiedenen Ausschnitten

Abbildung 8:Odeonsplatz, München, DE

Odeonsplatz, München, DE

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Das Panorama finden Sie in einer interaktiven Ansicht unter http://www.panoramabuch.com/beispiele/odeonsplatz

In den Abbildungen 6-8 sind drei verschiedene Möglichkeiten zur Frage des Ausschnitts gezeigt, d.h., hier wird dargestellt, wo bei einem kreisrunden Panorama dieser Kreis für eine flache Ansicht des Zylinders oder der Kugel getrennt wird. Diese Entscheidung ist in Abbildung 6 schlecht ausgefallen, weil das dominante Gebäude, die Kirche, am Rand geteilt wird. Auch Abbildung 7 ist nicht optimal, weil die Feldherrnhalle (mit den drei Bögen) zentral und ein wenig langweilig in der Mitte steht. Abbildung 8 stellt die Feldherrnhalle mit dem hellen Himmel darüber als markantes Element in den rechten Goldenen Schnitt. Der weite Blick nach Norden am linken Bildrand ist zudem nicht zerschnitten. Beide Gebäudeoberkanten rechts und links der Feldherrnhalle sind ungeteilt. Sie laufen auf diese zu und lenken damit den Blick dorthin. Man muss also, wenn man Panoramen flach abbildet, immer entscheiden, wo man den Ausschnitt wählt, der ja eigentlich gar keiner ist, weil nichts weggeschnitten wird. Bei Teilpanoramen stellt sich die Frage des Ausschnittes natürlich sehr wohl, und zwar bei der Aufnahme. Bei 360°-Panoramen kann dieser Ausschnitt auch später festgelegt werden.

Nähe und Ferne
An die Stelle der Wahl des Ausschnitts treten bei 360°-Panoramen, gleich, ob zylindrisch oder sphärisch, vielmehr die Wahl des Standpunktes in den Vordergrund sowie die Frage, was von einem Punkt aus alles sichtbar ist. So kann die Wahl eines guten Aufnahmestandpunktes auf einem Platz schwierig werden, wenn man z.B. alle Sehenswürdigkeiten ringsum auf die Aufnahme bekommen möchte. Auch in anderer Hinsicht Ist die Wahl des Standpunktes entscheidend für die Bildaussage. Bei einem Rundblick kann alles Dargestellte in etwa gleich weit weg sein, z.B. wenn man von der Mitte eines Platzes aus fotografiert. So etwas wirkt als Panorama dann oft eher langweilig.

Abbildung 9:Blickkontrast zwischen nah und fern bei einer Außenaufnahme

Blickkontrast zwischen nah und fern bei einer Außenaufnahme

...und einem Innenraum

...und einem Innenraum

http://www.panoramabuch.com/beispiele/grossmuenster und http://www.panoramabuch.com/beispiele/nhm_mineralien
Wesentlich mehr Dynamik kommt ins Spiel, wenn man bewusst mit Nähe und Ferne experimentiert. Das funktioniert sowohl draußen als auch in Innenräumen. In Abbildung 9) steht der Turmhelm des Zürcher Großmünsters direkt hinter dem Fotografen, während auf der Gegenseite in der rechten Bildhälfte der Blick bis weit in die Alpen geht. Zusätzlich kontrastierend, kommt hier noch der Tiefblick auf den Großmünsterplatz dazu.
In Abbildung 10 steht die Kamera knapp 40 cm von den Mineralien in der Vitrine entfernt. Gegenüber sind es 20 m in die Tiefe des Raumes.
Vor allem bei der großen Schärfentiefe von Weitwinkel- und Fischaugenobjektiven bietet es sich geradezu an, von diesem Gestaltungsmittel Gebrauch zu machen, da seine Dynamik vor allem auch in der interaktiven Ansicht sehr gut zur Geltung kommt.


Table-Top Panorama
Bei Innenräumen ist die oft sehr kurze Naheinstelldistanz von Fischaugenobjektiven von großem Vorteil. Das gestattet sogenannte Table-Top-Panoramen, weil bei Fischaugen eine Scharfstellung ab etwa 25cm möglich ist und so z.B. ein Panorama aller Personen, die an einem Tisch sitzen, möglich ist.
Symmetrie
Da man sich bei 360°-Panoramaaufnahmen sozusagen »im Kreis« bewegt, liegt das Moment der Symmetrie bei dieser Form der Fotografie viel näher als sonst. Gleichartige architektonische Elemente in Innenräumen kommen gemeinsam im Bild. Wenn man dann noch den Aufnahmestandpunkt genau auf der Kreuzung der beiden Raumachsen platziert, kann man diese Symmetrie des Raumes komplett erfassen und als gestalterisches Mittel nutzen (Abbildung 11).
Der Hauptaltar liegt exakt in der Mitte, die beiden Seitenaltäre befinden sich im ersten und dritten Viertel, und der Ausgang ist am Rand platziert. Umgekehrt kann man die Asymmetrien eines Raumes gezielt herausarbeiten und durch den Aufnahmestandpunkt verstärken wie in Abbildung 12. Hier kommt noch der Kontrast von nah und fern, von farbig und gedämpft sowie von hell und dunkel dazu. All das führt zu einer dynamischen und spannungsvollen Bildaussage

Bewusst gewählter Aufnahmestandpunkt für eine symmetrische Raumabbildung ...

Bewusst gewählter Aufnahmestandpunkt für eine symmetrische Raumabbildung ...

und stark asymmetrische Architekturaufnahme

und stark asymmetrische Architekturaufnahme

Die Panoramen finden Sie in einer interaktiven Version unter http://www.panoramabuch.com/beispiele/andermatt und http://www.panoramabuch.com/beispiele/eth_hit_1





















Quelle:

Digitale Fotopraxis Panoramafotografie

Digitale Fotopraxis Panoramafotografie

Thomas Bredenfeld
Digitale Fotopraxis Panoramafotografie
379 S., 2. Auflage 2012, komplett in Farbe, mit DVD, 39,90 Euro
ISBN 978-3-8362-1861-0
www.galileodesign.de/3027

Erstellen Sie Panoramen wie ein Profi! Thomas Bredenfeld führt Sie in die Welt der digitalen Panoramafotografie: Erfahren Sie, welche Ausrüstung sinnvoll ist, lernen Sie anhand von anschaulichen Beispielen die richtige Aufnahmetechnik kennen und wie Sie Ihre Vorlagen am Rechner perfekt zusammenfügen. Der Autor gibt Ihnen auch Tipps für die attraktive Präsentation Ihrer Bilder. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen schaffen Sie schnell und leicht den Einstieg in den komplexen Workflow. Die beiliegende DVD beinhaltet außerdem unterschiedliche Stitching-Tools, so dass Sie Ihre Aufnahmen am PC gleich zu beeindruckenden Panoramen zusammenfügen können.

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